Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Neues STRAKON-Modul STAHLBAU 3D: Integrierte BIM-Planung aus einer Hand

(lifePR) (Köln, ) Massive Stahlbetonbauten und filigrane Stahlkonstruktionen unterscheiden sich nicht nur äußerlich. Bisher kamen auch unterschiedliche Planungswerkzeuge zum Einsatz. Mit dem neuen STRAKON-Modul STAHLBAU 3D ermöglicht DICAD Systeme eine integrierte BIM-Stahlbeton- und Stahlbauplanung aus einer Hand.

Stahl liegt im Trend. Wie kein anderer Baustoff ermöglichen Stahlprofile schlanke, filigrane Konstruktionen und eine elegant wirkende Architektur. In Verbindung mit Stahlbeton lassen sich zudem auch wirtschaftliche Bauten mit geringer Konstruktionsfläche realisieren, etwa für Hallen- oder Industriegebäude. Aufgrund der Vielzahl an Bauteilen, Profilen und Verbindungen sind Stahlbau-Konstruktionen jedoch mit viel Planungsaufwand verbunden und bedürfen spezieller Planungswerkzeuge. Während im Massivbau-CAD Bauteile wie Wände, Stützen, Träger, Boden- oder Deckenplatten dominieren, bestehen CAD-Stahlkonstruktionen aus digitalen Walzprofilen, Fachwerk- oder Wabenträgern, Knotenblechen, Anschlussplatten, Schraub- oder Schweißverbindungen. Gebäude in Mischbauweise setzen deshalb in der Regel verschiedene CAD-Werkzeuge und CAD-Modelle, häufig auch unterschiedliche Planungsbüros voraus. Das generiert nicht nur planerischen Mehraufwand, sondern auch Fehlerquellen.

STAHLBAU 3D mit Virtual Steel-Technologie

Das neue STRAKON-Modul STAHLBAU 3D von DICAD Systeme führt beide Welten zusammen und ermöglicht dadurch eine rationellere, wirtschaftlichere Planung. Da das Gebäude an einem Arbeitsplatz aus einer Hand geplant werden kann, können Abstimmungsfehler erst gar nicht entstehen und Planungszeiten verkürzen sich. Dem STRAKON-Modul STAHLBAU 3D liegt das auf den Stahlbau spezialisierte CAD Konstruktionssystem Virtual Steel von ITS-AFischer zugrunde. Das ist ein autarkes, leistungsstarkes 3D-Konstruktionsprogramm, mit dem sowohl einfache Konstruktionen wie Carports als auch komplexe Hallenbauten, Stahltreppen oder komplette Industrieanlagen dreidimensional geplant werden können. Dabei hat der Planer jederzeit die Möglichkeit, sich durch die komplexe Konstruktion zu bewegen, Elemente transparent zu schalten, Ebenen und Elemente auszuwählen, Gruppen zu definieren und nur diese zur Bearbeitung anzuzeigen. Alle Stahlbauobjekte interagieren mit angrenzenden Objekten und passen sich somit bei Änderungen benachbarter Bauteile selbstständig an. Gleichartige Profile oder Anschlüsse lassen sich in der gesamten Konstruktion mit wenigen Mausklicks austauschen, sofern es die Statik erlaubt oder erfordert. Anhand umfangreicher Anschlussbibliotheken lassen sich Schrauben- und Schweißverbindungen automatisch erzeugen. Alle Stahlbauteile sind parametrisiert, d.h. die geometrische Grundform ist für ein gewähltes Bauteil festgelegt, die Abmessungen können frei definiert werden. Alle in der Konstruktion verwendeten Profile und Verbindungselemente, inklusive deren Abmessungen und sonstiger Parameter, werden automatisch mit Positionsnummern versehen und in Form übersichtlicher Stücklisten ausgegeben, inklusive Gleichteilerkennung und verschiedener Positionierungsmodi.

STRAKON 2015 integriert Stahlbeton- und Stahlbau

DICAD hat die beiden Programme modular so verknüpft, dass immer auf Basis eines einzigen BIM-Modells (Building Information Modeling) konstruiert wird und somit aus einer Hand geplant werden kann. Der Anwender hat das Gefühl, mit einem einzigen Programm zu arbeiten. Und das geht so: In STRAKON werden die aus Stahlbeton bestehenden Gebäudeteile wie gewohnt geplant. Über eine Modellreferenz werden einmalig die Stahlbetonbauteile in das Modul STAHLBAU 3D in die Arbeitsebene übernommen, so dass auf dieser Grundlage die Stahlteile exakt konstruiert und eingebaut werden können. Daraufhin wird das Modell in STRAKON automatisch aktualisiert, damit man weitere Bauteile wie etwa Stützenfundamente maßstimmig an die Stahlteile anschließen kann. Umgekehrt wird das modifizierte oder erweiterte Massivbau-Modell automatisch auch im Stahlbau-Modul aktualisiert, so dass die neuen Bauteile auch in STAHLBAU 3D zur Verfügung stehen. Auf diese Weise können beispielsweise in STAHLBAU 3D die Stahlteile für eine Arbeitsbühne eingebaut werden, worauf nahezu parallel in STRAKON die Massivdecken exakt auf die Bühne eingepasst werden können. Auch eine Stahltreppe, respektive ein Treppenausschnitt kann auf diese Weise exakt in eine Stahlbetondecke eingepasst werden. Alle Sichten auf das Gesamtbauwerkt, sowohl in STRAKON als auch im Modul STAHLBAU 3D werden automatisch aktualisiert und mit den jeweils neuen Bauteilen dargestellt. Das erübrigt eine manuelle Anpassung der Modelle, vermeidet Fehler und beschleunigt die Planung. Das geplante Projekt steht während der gesamten Planungsphase immer als Gesamtmodell in Mischbauweise (Stahlbeton und Stahl) integriert zur Verfügung. Mehr Informationen und ein Video zur integrierten Stahlbeton- und Stahlbau-Planung in 3D mit STRAKON und dem neuen Modul STAHLBAU 3D gibt es von der DICAD Systeme GmbH auf www.dicad.de.

Hintergrund-Informationen

Das Produkt: STRAKON gehört zu den führenden CAD-Lösungen für die Tragwerks-, Bewehrungs- und Fertigteilplanung. Mit STRAKON lassen sich Projekte wahlweise zwei- oder dreidimensional bürointern oder im Projektteam bearbeiten. Die Software fügt sich dabei optimal in vorhandene Büro- und Unternehmensstrukturen, Planungs- und Produktionsprozesse ein, wofür unter anderem Schnittstellen zu ERP-, PPS-, CAD-, Statik-, Grafik-, Präsentations- und Produktionssystemen sorgen. Die Einbindung internationaler Normen und mehrerer Sprachen ermöglicht einen weltweiten Einsatz

DICAD SYSTEME GMBH

DICAD Systeme GmbH aus Köln setzt seit über 25 Jahren Standards in der Konstruktions- und Tragwerksplanung im Ingenieur-, Hoch- und Fertigteilbau. Das Unternehmen deckt mit der 2D/3D CAD-Lösung STRAKON einen großen Teil des Leistungsspektrums in der Tragwerks- und Fertigteilplanung ab. Zahlreiche Mitarbeiter und Vertriebspartner sorgen durch eine qualifizierte Beratung und Betreuung für Kundennähe.

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