Mittwoch, 18. Januar 2017


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BID-Award 2012 geht an das Karree Offenbach

IHK-Organisation würdigt vorbildliche Unternehmensinitiativen

(lifePR) (Berlin, ) Während immer mehr Innenstädte zu veröden drohen, sind die Passantenzahlen in der Offenbacher City in den vergangenen drei Jahren um mehr als ein Fünftel gestiegen - ein Verdienst des Business Improvement Districts (BID) Karree Offenbach, der dafür am heutigen Donnerstag mit dem BID-Award der IHK-Organisation ausgezeichnet wurde.

Wie die beiden anderen Preisträger und zahlreiche weitere BID-Aktivitäten beweist das Karree Offenbach, dass es über privat-öffentliche Kooperationen sehr erfolgreich gelingen kann, Geschäftsstraßen oder ganzen Stadtteilen neue Attraktivität zu verleihen. "Bundesweit gibt es inzwischen 24 solcher BID-Projekte und mehrere hundert Initiativen", berichtet Tine Fuchs, die beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) das Thema Stadtentwicklung betreut.

Die Kooperationsstruktur ist überall gleich; sie folgt dem Muster der BIDs aus Nordamerika: Eigentümer und Gewerbetreibende schließen sich zusammen und überlegen gemeinsam mit der Stadt, welche Maßnahmen vor Ort ergriffen werden können, um den öffentlichen Raum aufzuwerten.

In den Bundesländern Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein und seit Neuestem auch in Sachsen gibt es hierfür gesetzliche Grundlagen; Baden-Württemberg, Berlin und Rheinland-Pfalz prüfen gerade die Schaffung von Landesgesetzen.

Besonders beeindruckende Beispiele für erfolgreiche Initiativen zur Attraktivitätssteigerung, Stärkung und Revitalisierung von Innenstädten, Stadtteilzentren, Wohnquartieren und Gewerbezentren würdigt die Organisation der Industrie- und Handelskammern (IHKs) seit 2009 regelmäßig mit dem BID-Award.

Rahmen der diesjährigen Preisverleihung war der BID-Kongress 2012 gestern und heute in Saarbrücken.

- Als die beste Unternehmensinitiative für eine lebendigere Innenstadt ausgezeichnet wurde das BID Karree Offenbach (www.karree-offenbach.de): Erster Baustein der BID-Aktivitäten in der hessischen Stadt war die Entwicklung der Marke "Karree Offenbach". Das Logo symbolisiert die Vielfalt und Farbigkeit, aber auch die Ecken und Kanten der Offenbacher Innenstadt. Und alle sind eingeladen, in die City zu kommen - Familien und Kinder zur Lego-Baustelle, Jung und Alt zu Lesungen an ungewöhnlichen Orten und zum Stadtquiz. Besonders viele Besucher lockt die Veranstaltungsreihe "Immer wieder samstags". Dass sich die Anstrengungen lohnen, zeigen die Passantenzählungen: Seit dem Start des BIDs legten die Besucherzahlen um über 20 Prozent zu.

- Den zweiten Rang beim BID-Award erreichte das Hamburger Stadtteilzentrum Niendorf mit dem Projekt BID Tibarg (www.bid-tibarg.de): 32 Grundeigentümer und Gewerbetreibende haben Hand angelegt und den Straßenraum aufgeräumt, neue Winterdienste und Straßenreinigungen eingerichtet und neu möbliert, beispielsweise mit neuen Bänken.

- Der dritte Platz ging an das BID-Projekt in Bergisch-Gladbach: Das Projekt steht erst am Anfang, hat sich jedoch mit der Neugestaltung der Fußgängerzone und der Begleitung des Bauprozesses durch Stadtmarketingaktivitäten hohe Ziele gesetzt.

DIHK-Stadtmarketingexpertin Tine Fuchs lobte bei der Preisverleihung die Vielfalt der BIDs in Deutschland. Sie belege eindrucksvoll, "dass privat-öffentliche Kooperationen in der Stadtentwicklung ein erfolgreiches Instrument darstellen, um in gemeinsamer Verantwortung mit der Stadt das eigene Umfeld aufzuwerten".

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