Freitag, 09. Dezember 2016


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20. September 2008: Deutscher Diabetiker Tag in Kassel

Selbstbestimmtes Leben mit Diabetes...für alle!?

(lifePR) (Kassel, ) Der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) lädt alle Betroffenen, ihre Familienangehörigen und Interessierten für den 20. September zum bundesweiten Deutschen Diabetikertag in das Kongress Palais (Stadthalle) Kassel ein.

Unter dem Thema "Selbstbestimmtes Leben mit Diabetes...für alle!?" erwartet die Besucher ein interessantes und abwechslungsreiches Vortragsprogramm mit namhaften Referenten aus der Diabeteswelt. In einer großen Ausstellung können sich die Gäste kundig machen über Erzeugnisse, die für Menschen mit der chronischen Erkrankung Diabetes mellitus von Belang sind. Bei Aktivangeboten besteht Gelegenheit, Gesundheitschecks vornehmen zu lassen, seine geistige und körperliche Fitness zu testen und auch herauszufinden, ob die Gefahr besteht, möglicherweise selbst einen Diabetes zu entwickeln.

Die Industrieausstellung ist ab 9.00 Uhr geöffnet, das Vortragsprogramm beginnt um 10.00 Uhr mit der Gerhard-Katsch-Vorlesung, in der Prof. Dr. Rüdiger Petzoldt Alltagsfragen und Alltagsantworten zum Leben mit Diabetes erörtert. An gleicher Stelle im Blauen Saal erörtert anschließend Dr. Karin Lange die Thematik Selbstmanagement und Eigenverantwortung bei Diabetes aus psychologischer Sicht. "Wie stellt sich die Gesundheitsreform für chronisch kranke Menschen dar?" fragt MDR-Moderator Peter Escher in einer Podiumsdiskussion Experten und Betroffene. Als ihr künstlerisches Sujet betrachtet die selbst betroffene Liedermacherin und Sängerin Heike Reininghaus den Diabetes. Wie sie damit umgeht, kann man ab 13.00 Uhr ebenfalls im Blauen Saal hören, bevor Dr. Ulrike Rothe den Diabetes und die Koronare Herzkrankheit als zwei Seiten einer Medaille darstellt und dazu mahnt, bei Vorliegen auch nur einer Symptoms auch nach weiteren Anzeichen des Metabolisch-Vaskulären Syndroms zu forschen, um rechtzeitig Vorsorge treffen zu können.

Parallel zum Geschehen im Blauen Saal werden weitere Räumlichkeiten der Stadthalle genutzt für spezielle Themen wie zum Beispiel Schwangerschaftsdiabetes, psychisches Wohlbefinden, Insulinpumpentherapie, Blutzuckerkorrektur durch Insulindosis-Anpassung, Diabetes im Alter, Wahrnehmungstraining für Unterzuckerungen, Ernährung, familiäre Auswirkungen bei Diabetes, das alte und immer wieder neue, manchmal frustrierende Thema Gewicht sowie aktuelle Behandlungsansätze vor allem in der Therapie des Typ 2-Diabetes. Der detaillierte Verlauf sowie weitere Sonderveranstaltungen von Roche diagnostics, DiaExpert und dem Tumaini-Institut sind den Aushängen in der Stadthalle zu entnehmen.

Mit seinen Diabetikertagen trägt der DDB regelmäßig dazu bei, dass die Betroffenen ihr Wissen auf dem Laufenden halten, es vertiefen und ihre Erfahrungen untereinander austauschen können. Die Patientenorganisation versteht das Motto des diesjährigen Diabetiker Tages als Forderung und Aufforderung zugleich. Es zeichnet die Möglichkeit auf, dass auch der Mensch mit Diabetes sagen kann: Leben, so wie ich es mag. Ich lebe mit meinem Diabetes und nicht für ihn.

Diese Möglichkeit erfordert als wichtige Voraussetzungen: Gute gesundheitspolitische Rahmenbedingungen, innerhalb derer eine gute medizinische Versorgung der Betroffenen einschließlich aller wichtigen Präventivmaßnahmen gewährleistet ist, qualitativ hochwertige Schulungen und die Bereitschaft der Betroffenen, selbst aktiv dieses Wissen bewusst und dauerhaft umzusetzen.

Als Vertreter der rund sieben Millionen in Deutschland lebenden Menschen mit Diabetes wehrt sich der DDB entschieden gegen Rationierungen, die zu Diskriminierungen und zu Zwei-Klassen-Medizin führen. Darum sieht die Patientenorganisation, die im Rahmen der Selbsthilfe ehrenamtlich aufgestellt ist, ihre gesellschaftliche Rolle als Meinungsbildner, Informationsträger und Berater, als Qualitätsbeobachter, Initiator und Politik-Lobbyist. Die hauptsächlichen Aktionsfelder des DDB umschließen alle Maßnahmen, in die sich die Betroffenen einbringen können und reichen von der Arbeit in rund 800 Selbsthilfegruppen bis hin zu öffentlichen Aktionen, in denen das Krankheitsbild Diabetes im Blickpunkt steht. Darüber hinaus fordert der DDB ein aktives Mitspracherecht bei allen Entscheidungen, die das selbstbestimmte Leben mit Diabetes beeinflussen, beispielsweise die Ausschöpfung aller Therapiemöglichkeiten auf der Grundlage der individuellen Situation jedes einzelnen Menschen mit Diabetes und nicht durch "Verordnung von oben" aus der Sicht derer, die Kosten sehen, aber nicht die Lebensqualität der Betroffenen und dabei übersehen, dass Menschen mit einem gut geführten, komplikationsfreien Diabetes in der Lage sind, wie jeder gesunde Mensch zum gesellschaftlichen Reichtum beizutragen.

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