Mittwoch, 19. Juni 2013


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Wax Poetic - On A Ride VÖ am 7. September 2012

(lifePR) (Lohmar, ) Idee und Verwirklichung von Wax Poetic, als grenzüberschreitendem Gemeinschaftsprojekt, entspringen dem kreativen Quell des unermüdlichen Musikers und Komponisten Ilhan Ersahin. Es war die Keimzelle, die bereits existierte bevor Ersahin mit Nublu and the Foundation begann und für vieles, was danach kam. Ersahins Projekte deckten immer schon ein riesiges Gebiet ab - sowohl musikalisch, als auch geografisch betrachtet - aber Wax Poetic, 1997 ins Leben gerufen, entsprang vor allem seiner Leidenschaft für die seelenvolle Tiefe des Jazz und seinem lang gehegten Wunsch, diese mit gefühlvollem Pop zu verbinden.


»Wax Poetic ist - einfach gesagt - mein Vocal-Projekt«, sagt Ersahin. »Ich war immer schon daran interessiert, aufstrebende Talente zu unterstützen und ich brauchte eine Band um meine Ideen für Kollaborationen mit Vokalisten zu verwirklichen. Mit Wax Poetic habe ich das umgesetzt.«

Wax Poetic veröffentlichten ihr gleichnamiges Debüt im Jahr 2000. Eine der darauf vertretenen Sängerinnen war Norah Jones, die in der Folge eine beispiellose Karriere startete. Mehr als zwanzig weitere Musiker waren an diesem ersten Album beteiligt, dass den Beginn der weltumspannenden Reise des Projektes markierte. 2003 brachten Wax Poetic die Nublu Sessions heraus, diesmal hauptsächlich mit Musikern aus der gerade erblühenden Nublu-Szene und Gastvokalisten wie U-Roy, N'Dea Davenport, Saul Williams, abermals Norah Jones und vielen anderen. Danach erschienen unter Ersahins Ägide in loser Folge Wax Poetic Copenhagen, Wax Poetic Istanbul und Wax Poetic Brasil, wobei jedes der Alben den Fokus auf regionale Kollaborationen legte, darunter mit so weltbekannten Künstlern wie Otto, Bebel Gilberto, Sabina Sciubba, Karina Zeviani, Nil Karaibrahimgil und das Mamelo Sound System.

Über die Arbeit mit einem langjährigen Kollegen, dem schwedischen Popproduzenten Klas Wikberg, wagt sich Ilhan Ersahin mit Wax Poetic jetzt auf völlig neuen Boden: 2012 führt ihre Reise sie auf die langen, dunklen Highways des ruralen Amerikas. Dabei fügen sich die Beiträge des Singer-Songrwiters und Gitarristen Gabriel Gordon, wie auch der Gesang von Ersahins Neuentdeckung Sissy Clemens sich nahtlos in die von ihm kreierten treibenden, atmosphärischen Sounds und nachdenklichen, glimmenden Kompositionen einen.

»Sissy ist eine großartige Junge Sängerin«, erklärt Ersahin, »die in mir etwas auslöst, was ich nicht mehr gespürt habe, seit ich Norah Jones zum ersten Mal getroffen habe.«

Clemens hat Jazzgesang studiert und Stunden darauf verwendet, auf der Basis Kompositionen, die Ilhan ihr gab, Texte zu schreiben, um deren Wirkkraft noch zu erweitern. Eine hingebungsvolle Arbeit, die in einer musikalische Traumlandschaft resultierte, in der das Ziel die Reise selbst ist. Gordon gelang ein vergleichbarer Balanceakt mit einem ähnlichen Gefühlsspektrum im Blick, allerdings durch seine ganz eigene Brille betrachtet. Er hat auf über dreißig Produktionen mitgewirkt, sechs Alben seines eigenen Projekts veröffentlicht und, neben vielen anderen, mit Künstlern wie Natalie Merchant, Andrew Roachford und Lokua Kanza auf der Bühne und im Studio gestanden. Alles was er in das Projekt mit einbringt, sprüht auf seine ganz eigene, beseelte Art vor Elektrizität und trägt so entscheidend dazu bei, mit dem Album die Popversion eines improvisierten Amerikas zu entwerfen, vergleichbar mit einer Konversation, in der man nicht weiß, was man sagt, bis man es gesagt hat.

Auch Norah Jones ist wieder an Bord und rundet mit ihrem Gesang die Palette der verschiedenen Stimmfarben ab. Gitarrist Zeke Zima, Bassist Jesse Murphy und Schlagzeuger Jojo Mayer werfen ebenfalls ihr Können und ihre Kreativität in den brodelnden Eintopf. Was diese aktuelle Inkarnation von Wax Poetic mehr als alles andere auszeichnet, ist ihre Fokussierung auf Lyrics und Moods, sowie jene eher traditionellen Songstrukturen, die tief verankert sind in der Seele Amerikas. Zwar erklingt in der Musik immer noch ein Echo des Nublu Sounds, aber eigentlich handelt es sich um ein vernehmbar amerikanisches Album, durchtränkt mit den dazugehörigen Traditionen.

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