Sonntag, 11. Dezember 2016


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DekaBank trotzt Finanzmarktkrise mit integriertem Geschäftsmodell

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) .
- Mit 661,8 Mio. Euro höchstes wirtschaftliches Ergebnis in der Geschichte
- Qualität der Deka Investmentfonds kontinuierlich gesteigert
- Alle drei Geschäftsfelder haben über Plan performt
- Kernkapitalquote verbessert sich weiter von 10,5 Prozent auf 12,7 Prozent
- Franz S. Waas, Ph.D.: Vom wirtschaftlichen zum nachhaltigen Ergebnis

DekaBank-Konzern hat 2009 mit einem wirtschaftlichen Ergebnis von 661,8 Mio. Euro das höchste Ergebnis in seiner Geschichte erzielt. 2007 hatte der zentrale Asset Manager der Sparkassen-Finanzgruppe mit 514,1 Mio. Euro sein bisher bestes Ergebnis erreicht. "Wir haben mit unserem integrierten Geschäftsmodell der Finanzmarktkrise getrotzt und sind jetzt wieder voll im Plan", so Franz S. Waas, Ph.D., Vorstandsvorsitzender der DekaBank. Wichtige Treiber für das gute Ergebnis waren auch die Erträge aus dem Repo-/Leihegeschäft und die Anlage der geschäftsbedingt vorhandenen Liquidität. "Die intensive Verzahnung von Asset Management und unterstützenden Kapitalmarktaktivitäten", so Waas, "hat nicht nur zu einer maßgeblichen Ergebnissteigerung geführt, sondern aus einem wirtschaftlichen auch ein nachhaltiges Ergebnis gemacht." Dazu zählt auch, dass etwa vier Fünftel der Aktien- und Rentenfonds in ihrer jeweiligen Vergleichsgruppe zu den Outperformern gehören. Mehr als jeder fünfte Aktienfonds und jeder dritte Rentenfonds erreichte zum Jahresultimo ein überdurchschnittliches Fondsrating bei Morningstar. Die Qualität der Deka Investmentfonds war noch nie besser als heute, was eine Vielzahl von Auszeichnungen belegt.

Die Kernkapitalquote ist auf 12,7 Prozent (2008: 10,5 Prozent) weiter deutlich angestiegen. Mit der höheren Risikovorsorge von 352,4 Mio. Euro (2008: 291,9 Mio. Euro) wurde möglichen Kreditausfällen im weiterhin angespannten Finanzmarktumfeld umfassend Rechnung getragen. Gleichzeitig wurde das Konzernrisiko im Berichtsjahr von 3,3 Mrd. Euro auf 2,9 Mrd. Euro reduziert. Für die kommenden Jahre ist ein weiterer sukzessiver Abbau um 800 Mio. Euro vorgesehen. Die finanzielle Stärke und eine jederzeit gewährleistete Risikotragfähigkeit waren auch 2009 bedeutende Wettbewerbsvorteile der DekaBank. Entsprechend haben die international führenden Agenturen Standard & Poor's und Moody's gegen den Trend in der Bankenbranche ihre sehr guten Ratings für ungarantierte langfristige Verbindlichkeiten von A und Aa2 bestätigt, mit jeweils stabilem Ausblick.

Zu diesem Erfolg des DekaBank-Konzerns hat das Geschäftsfeld Asset Management Kapitalmarkt (AMK) mit einem wirtschaftlichen Ergebnis in Höhe von 330,3 Mio. Euro (241,5 Mio. Euro) maßgeblich beigetragen. Der Fondsabsatz bei AMK litt jedoch unter den starken Mittelrückflüssen bei den Geldmarktfonds, deren Volumen bis August 2008 noch überproportional stark auf 32 Mrd. Euro angewachsen war. Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus verzeichneten sie Abflüsse im Direktabsatz von rund 5,4 Mrd. Euro. So lag die im Geschäftsbericht ausgewiesene gesamte AMK-Nettovertriebsleistung, die im Gegensatz zur BVI-Statistik ausschließlich den Direktabsatz im Geschäft mit privaten und institutionellen Anlegern umfasst, mit - 2,5 Mrd. Euro unter dem Vorjahreswert (+ 520 Mio. Euro). Die Assets under Management (AuM), die das ertragsrelevante Volumen der Fondsprodukte bei AMK zeigen, stiegen aufgrund der guten Wertentwicklung der Fonds um 5,3 Prozent auf 130,1 Mrd. Euro (123,5 Mrd. Euro).

Das Geschäftsfeld Asset Management Immobilien (AMI) hat die Nettovertriebsleistung der Offenen Immobilienpublikumsfonds auch 2009 konsequent über Absatzkontingente gesteuert. Während andere Gesellschaften erneut gezwungen waren, die Anteilscheinrücknahme auszusetzen, um ihre Liquidität zu sichern, blieben die nur Privatanlegern zugänglichen Immobilienpublikumsfonds - mit Liquiditätsquoten von 17,7 bis 25,9 Prozent - durchgängig geöffnet. Insgesamt erreichte AMI eine Nettovertriebsleistung von + 2,5 Mrd. Euro (1,4 Mrd. Euro). Im Teilgeschäftsfeld Real Estate Lending reduzierte sich das Brutto-Kreditvolumen, aufgrund einer marktbedingt risikobewussten Neugeschäftsvergabe, um 6,8 Prozent auf rund 6,9 Mrd. Euro (7,4 Mrd. Euro). Das wirtschaftliche Ergebnis von AMI lag vor nicht-operativen Sondereffekten bei 60,8 Mio. Euro und damit unter dem des Vorjahres (105,1 Mio. Euro). Unter Berücksichtigung einer außerordentlichen Abschreibung (25 Mio. Euro) auf bereits im Jahre 2004 erworbene Anteile an der WestInvest GmbH und Aufwendungen für vom Konzern genutzte Immobilien beträgt das wirtschaftliche Ergebnis von AMI 23,2 Mio. Euro.

Corporates & Markets (C&M) war 2009 der größte Ergebnislieferant. Durch die konzernweite Fokussierung des integrierten Geschäftsmodells konzentriert sich C&M konsequent auf die Unterstützung des Asset Managements für Kunden. So wurde das Repo-/Leihegeschäft ebenso intensiviert wie die Entwicklung von Derivaten, die in den Fonds zur Risikoabsicherung und einfachen Abbildung von Assetklassen eingesetzt werden - insbesondere bei Garantieprodukten oder den Fonds mit Renditezielpfad. Über diese Dienstleistungen wird die Wertschöpfungskette im Asset Management konsequent verlängert, werden die Fonds mit attraktiven Produkteigenschaften ausgestattet und Marktrisiken in den Fonds reduziert. Weiter ausgebaut wurde außerdem die Angebotspalette der ETFs. Das Volumen der 32 Indexfonds belief sich zum Jahresende 2009 auf 4,7 Mrd. Euro (Ende 2008: 1,8 Mrd. Euro in zehn ETFs). Bei den C&M zugeordneten Kreditkapitalmarktprodukten waren 2009 keine Bewertungsabschläge zu verzeichnen. Das Bewertungsergebnis belief sich auf 138 Mio. Euro (Vorjahr: - 83 Mio. Euro). Mit einem wirtschaftlichen Ergebnis von 527,2 Mio. Euro hat C&M den um das Nicht-Kerngeschäft bereinigten Vorjahreswert von 408,2 Mio. Euro deutlich übertroffen.

Das wirtschaftliche Ergebnis im so genannten Nicht-Kerngeschäft stieg von - 739,3 Mio. Euro auf - 127,2 Mio. Euro. Dies ist vor allem auf geringere Bewertungsverluste bei den hier zugeordneten Kreditkapitalmarktprodukten zurückzuführen, die mit - 97,6 Mio. Euro deutlich unter denen des Vorjahres (- 626 Mio. Euro) lagen. Zu diesem Geschäft gehören unter anderem Handels- und Exportfinanzierungen, die nicht durch staatliche Exportkredit-Versicherungen gedeckt sind, Akquisitionsfinanzierungen sowie strukturierte Kreditkapitalmarktprodukte.

Trotz aller Erfolge sieht Waas noch Handlungsbedarf: "Wir werden die Durchschlagskraft unserer Vertriebsleistung deutlich erhöhen müssen.

Hier setzen wir gemeinsam mit den Sparkassen zur Aufholjagd an." In Zukunft stehen noch stärker als bisher der Fondsanleger und seine individuellen Bedürfnisse im Mittelpunkt der Anlageberatung. Im Rahmen des Sparkassen-Finanzkonzepts, bei dem der Kunde ganzheitlich betreut wird, soll regelmäßig überprüft werden, ob die aktuelle Spar- und Anlagestrategie noch zum individuellen Sparziel und zum Anlagehorizont des Kunden passt. Der Berater ermittelt für jeden Kunden die ideale Kombination aus Basis- und Ergänzungsanlagen für eine langfristige Vermögensstruktur. Die DekaBank unterstützt die Sparkassen dabei mit einem umfangreichen Produktangebot sowie mit Schulungen und Konzepten für ihre Kundenveranstaltungen. Waas: "Wenn die Kunden sich verstärkt wieder der Geldanlage zuwenden, werden die Sparkassen überproportional davon profitieren, weil sie in der Krise vor allem Sicherheit verkörperten und nach wie vor das höchste Vertrauen genießen, weit vor den Genossenschafts- und Privatbanken. Das ist ein unschlagbarer Vorteil und weist den richtigen Weg, weg vom reinen Produktanbieter."

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die DekaBank weiterhin noch schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen. In der Endphase der Rezession ist erfahrungsgemäß mit steigenden Belastungen sowohl auf dem Arbeitsmarkt als auch bei den Firmeninsolvenzen zu rechnen. Trotz dieser Prämissen rechnet die DekaBank für 2010 wieder mit einem guten wirtschaftlichen Ergebnis, auch wenn es eine Herausforderung sein dürfte, das sehr hohe Niveau des Jahres 2009 zu erreichen.

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