Sonntag, 04. Dezember 2016


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Schultüten-Bundesvergleich 2015: Deutsche Eltern geben im Schnitt 70 Euro für die Zuckertüte aus - in jeder zehnten steckt ein Handy

(lifePR) (Amsterdam, ) .
- Ostdeutsche Kinder sahnen ab: Eltern in den neuen Bundesländern investieren im Schnitt 83 Euro in die Zuckertüte - in den alten sind es "nur" 67 Euro
- Wettkampf auf dem Schulhof: Ein Fünftel der Eltern möchte, dass ihr Kind die schönste Tüte der Klasse hat
- Süßigkeiten, Schreibwaren und Spielzeug sind die Top-Geschenke zum Schulanfang - jedes fünfte Kind bekommt Geld

Da der erste Schultag mit viel Aufregung verbunden ist, versüßen Eltern ihren ABC-Schützen hierzulande diesen wichtigen Moment mit einer Zuckertüte. Nur zwei von hundert Erstklässlern erhalten dieses Jahr keine Schultüte zur Einschulung. Das ergab eine Umfrage von deals.com (http://www.deals.com), der Suchmaschine für digitales Sparen. Die Mehrzahl der Familien (61 Prozent) will diese kaufen und selbst befüllen - weitere 30 Prozent ersparen sich die Arbeit und schenken eine fertige, schon befüllte Zuckertüte. Immerhin sieben Prozent der Eltern basteln die Schultüte selbst. Im bundesweiten Schnitt werden 2015 für die Schultüten rund 70 Euro ausgegeben - und damit zehn Euro mehr als im Vorjahr. In den neuen Bundesländern greifen die Eltern mit durchschnittlich 83 Euro besonders tief in die Tasche und zahlen damit 15 Euro mehr als im Westen (67 Euro). Sächsische Kinder werden mit Schultüten im Wert von 105 Euro am üppigsten beschenkt. In Niedersachen leben mit 56 Euro pro Zuckertüte die sparsamsten Eltern.

Jedes fünfte Elternteil beurteilt die anderen Familien anhand der Schultüte

Die gestiegenen Ausgaben für die Schultüten lassen sich auf den inoffiziellen Wettstreit der Eltern zurückführen: Fast jedes fünfte Elternteil (18 Prozent) zieht anhand der Zuckertüte Rückschlüsse auf das Elternhaus des jeweiligen Kindes. Jedem vierten Erziehungsberechtigten (26 Prozent) wäre es unangenehm, wenn sein Kind die kleinste Schultüte in der Klasse hätte - ein Fünftel (19 Prozent) hat sogar den Anspruch, dass sein Nachwuchs die schönste Schultüte der Klasse trägt. Und mit dem richtigen Outfit kommt die Schultüte erst voll zur Geltung: Jeder dritte Schulanfänger (34 Prozent) trägt am ersten Schultag neue Kleidung, jedes sechste Elternteil (16 Prozent) achtet sogar darauf, dass die eigene Garderobe zum Outfit des Kindes passt.

Die Erwartungen der Kinder hinsichtlich der Schultüten spielen natürlich auch eine Rolle: Jedes dritte Elternteil (36 Prozent) ist davon überzeugt, dass der Nachwuchs diesbezüglich heute höhere Ansprüche als früher hat. Vier von Zehn (40 Prozent) sind sich sicher, dass das Stressniveau für Eltern darum heute höher ausfällt. Es überrascht daher überhaupt nicht, dass 41 Prozent der Eltern bereits einen Monat vor Schulbeginn oder mehr mit der Planung und dem Kauf der Schultüten beginnen.

Erst das Vergnügen, dann die Arbeit: Mehr Süßigkeiten als Schulausrüstung in den Zuckertüten

Und was enthalten die Schultüten? Nicht ohne Grund werden sie auch Zuckertüten genannt: 85 Prozent sind in diesem Jahr mit Süßigkeiten befüllt. Am zweithäufigsten finden die ABC-Schützen darin Ausrüstung für den Schulalltag (80 Prozent), wie z. B. Schreibwaren, Federmäppchen und Brotdose. Sechs von zehn Eltern (63 Prozent) überraschen ihre Sprösslinge mit Spielzeug. Weniger kreativ, aber bei den Schulanfängern beliebt, ist Geld, das ein Fünftel (22 Prozent) der Eltern verschenkt. Fast genauso viele (18 Prozent) beglücken ihre Kinder mit Gutscheinen. Den ersten Schritt in die Selbstständigkeit nehmen nicht nur Helikopter-Eltern zum Anlass, die Sicherheitsvorkehrungen zu verbessern: In mehr als jeder zehnten der Schultüte (elf Prozent) wird sich 2015 ein Mobiltelefon befinden.

Zur Umfrage:

Die repräsentative Umfrage wurde von deals.com im Juli 2015 unter 1.216 Eltern mit schulpflichtigen Kindern durchgeführt. Alle Ergebnisse sind unter folgendem Link einzusehen: http://www.deals.com/umfragen/schulanfang-2015.

RetailMeNot Germany

deals.com ist eine Suchmaschine für digitales Sparen, die ihren Nutzern tagesaktuell und kostenlos Gutscheine und Angebote für über 1.600 Online-Händler übersichtlich zusammenstellt. So können Online-Shopper Markenartikel aus zahlreichen Branchen wie Mode, Elektronik, Sport und Reise mit Hilfe von monatlich über 25.000 Gutscheincodes, Rabattangeboten oder anderen Aktionen sofort günstiger erwerben. 2014 konnten rund 15 Millionen Euro in Einzelhandelsumsätzen auf den Besucherverkehr von deals.com zurückgeführt werden. deals.com ging im Mai 2012 an den Start und gehört zu RetailMeNot, Inc., dem weltweit größten Marktplatz für digitale Angebote. RetailMeNot, Inc. wurde 2009 in Austin, Texas (USA), gegründet und betreibt neben deals.com führende Gutscheinportale in den USA und Kanada (RetailMeNot), UK (VoucherCodes), den Niederlanden (ActiePagina) und Frankreich (Bons-de-Reduction, ma-reduc und Poulpeo). RetailMeNot, Inc. ging im Juli 2013 an die Börse und ist an der NASDAQ unter dem Kürzel "SALE" gelistet.

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