Dienstag, 06. Dezember 2016


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CB Richard Ellis: Europäische Immobilienmärkte verzeichnen zurückhaltende Flächennachfrage - bedeutende regionale Unterschiede

Moskau und Frankfurt verzeichnen starken Anstieg bei Mietpreisen

(lifePR) (London/Frankfurt am Main, ) Nach Berechnungen des Beratungsunternehmens CB Richard Ellis (CBRE) verzeichnen die europäischen Büroimmobilienmärkte insgesamt eine zurückhaltende Nachfrage nach Büroflächen - bei bedeutenden regionalen Unterschieden. In dem jetzt veröffentlichten EMEA Office Market View zeigen die Vermietungsmärkte erste Reaktionen auf ein sich veränderndes ökonomisches Umfeld. Mit einem erzielten Flächenumsatz von rund 2 Millionen Quadratmetern pro Quartal in diesem Jahr wurden durchschnittlich fast 20 Prozent weniger Flächen vermietet als im Vorjahr. Hierbei sind jedoch signifikante regionale Besonderheiten zu verzeichnen, wobei die deutschen Standorte dank einer überaus erfreulichen konjunkturellen Entwicklung bei den Vermietungsumsätzen im europaweiten Vergleich positiv abschneiden.

Die Vermietungsumsätze liegen zwar unter denen des Rekordjahres 2007, erreichen aber das Niveau der Jahre 2004/2005. Mit der Ausnahme von London, wo die Flächenumsätze um rund 30 Prozent zurückgingen, gibt es keine Anzeichen dafür, dass Finanzzentren vom Nachfrage- um damit folgend einem Umsatzrückgang besonders betroffen sind. In Frankfurt und Paris stieg der Flächenumsatzanteil der Finanzindustrie sogar an. Aufgrund der überraschend positiven gesamtwirtschaftlichen Situation lag der Halbjahresumsatz 2008 auch in den anderen deutschen Bürozentren klar über dem langfristigen Mittel der Jahre 2002 bis 2007. Eine auf breiterer Basis steigende Flächennachfrage wird in Zentral- und Osteuropa verzeichnet, wo ein stärkeres Wirtschaftswachstum den Bedarf an Gewerbeflächen unterstützt. Zu diesen Standorten zählen insbesondere Moskau, Warschau und Bukarest.

Jan Linsin, Head of Research bei CB Richard Ellis in Deutschland ergänzt: "Aufgrund der veränderten makroökonomischen Rahmendaten und den weiterhin vorhandenen Unsicherheiten an den Finanzmärkten ist generell eine gewisse Zurückhaltung bei der Flächennachfrage ein Charakteristikum vieler europäischer Immobilienmärkte. Nur wenige verzeichnen steigende Mietpreise. Es wird für Investoren und Endnutzer bedeutender, diese Unterschiede zu erkennen und zu nutzen. So profitieren etwa die deutschen Bürozentren von den robusten Fundamentalwerten der Gesamtwirtschaft. Vor allem qualitativ hochwertige Büroflächen in zentralen Top-Lagen werden sowohl auf Mieter- als auch auf Investorenseite weiterhin stark nachgefragt. Bei einem begrenzten Angebot und relativ moderaten Fertigstellungszahlen erwarten wir im Spitzensegment stabile bis leicht steigende Mietpreise."

So ergibt sich im europäischen Gesamtbild ein aggregiertes Mietpreiswachstum, das im Rahmen der Vorquartale liegt. Der CB Richard Ellis EU-27 Rent Index stieg zum Stichtag 30. Juni um 8,2 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitpunkt. Während des zweiten Quartals 2008 wurden Mietpreisanstiege in Mailand, Warschau, Wien und Amsterdam verzeichnet, die die Rückgänge in Paris, Barcelona und London City ausgleichen konnten.

Die stärksten Mietpreisanstiege wurden in Moskau und den wichtigsten Wirtschaftzentren in Deutschland erzielt. So stiegen in Frankfurt die Spitzenmieten binnen eines Jahres um 13 Prozent. Leicht zulegen konnten auch die Mieten in München (+ 3,3 Prozent), Düsseldorf (+ 2,3 Prozent) und Hamburg (+ 2,1 Prozent). Ein stabiles Spitzenmietniveau verzeichnet weiterhin die Bundeshauptstadt Berlin.

Auf der Angebotsseite stieg die Verfügbarkeit von Flächen zum ersten Mal seit 2004 aufgrund der schwächeren Nachfrage und steigender Fertigstellungen. Auch dies gilt nicht flächendeckend. So sind die Leerstandsraten in den deutschen Metropolen weiter rückläufig, entsprechendes gilt für Wien und Oslo. Auch an Standorten wo die Leerstände gestiegen sind, verbleiben diese auf niedrigem Niveau. London und Paris verzeichnen beispielsweise Leerstandsraten von 3,6 und 5,1 Prozent.

CBRE GmbH

CB Richard Ellis (CBRE) ist mit über 29.000 Mitarbeitern in mehr als 300 Büros weltweit das größte Dienstleistungsunternehmen auf dem gewerblichen Immobiliensektor. Als Immobiliendienstleister für Eigentümer, Investoren und Nutzer von gewerblichen Immobilien ist CBRE in Deutschland mit den Schwerpunkten Investment, Agency, Valuation, Global Corporate Services, Research, Retail, Property Management sowie Public Advisory Services beratend tätig. CBRE wird von BusinessWeek zu den 50 "Best in Class Companies" weltweit gezählt. Hauptsitz des börsennotierten Unternehmens (NYSE:CBG) ist Los Angeles, USA. Seit 1973 ist CBRE Deutschland mit seiner Zentrale in Frankfurt am Main vertreten, weitere Niederlassungen befinden sich in Berlin, Düsseldorf, Köln, Hamburg und München.

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