Freitag, 09. Dezember 2016


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BOBBY 2015 für Bayern München und das "Tor des Monats"

Der Fußball-Club setzte zum Welt-Down-Syndrom-Tag ein Zeichen für Vielfalt - das würdigt die Lebenshilfe mit ihrem Medienpreis

(lifePR) (Berlin/München, ) Den Medienpreis BOBBY der Bundesvereinigung Lebenshilfe erhält in diesem Jahr der FC Bayern München. Anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tages hatte der Fußball-Club 24 Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Down-Syndrom zum Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach eingeladen. Sie liefen mit den Mannschaften auf und schossen in der Halbzeitpause aufs Tor. Der 16-jährige Michael Freudlsperger war als Torschütze erfolgreich und wurde im März für das "Tor des Monats" der ARD-Sportschau nominiert. Mit 31 Prozent gewann er schließlich die Zuschauerabstimmung. Mannschaftskapitän Philipp Lahm sagte zu der Aktion: "Down-Syndrom-Kinder sind wunderbare Menschen, voll mit Emotionen, Freude und Liebenswürdigkeit. Wir möchten allen zeigen, dass sie wichtiger und beschützenswerter Bestandteil unserer Gesellschaft sind."

Der FC Bayern hat mit seiner vorbildlichen, öffentlichkeitswirksamen Aktion zum Welt-Down-Syndrom-Tag, der jährlich am 21. März begangen wird, ein Zeichen für Vielfalt und den unvoreingenommenen Umgang mit Menschen mit einer geistigen Behinderung gesetzt. Die ARD-Sportschau hat diesen Ball mit der Nominierung von Michael Freudlsperger für das "Tor des Monats" aufgefangen und für ein Millionenpublikum ins Bild gesetzt. Fußball weckt Emotionen, beflügelt das Wir-Gefühl, also den Gedanken der Inklusion, und begeistert Menschen mit und ohne Behinderung wie keine andere Sportart.

"Menschen mit Down-Syndrom auch als Mitbürger zu zeigen, die willkommen sind und einfach dazugehören, ist gerade heute besonders wichtig, wenn über eine flächendeckende vorgeburtliche Diagnose des Down-Syndroms mit dem Präna-Test diskutiert wird", betont Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages.

"Im Namen des FC Bayern München möchte ich mich ganz herzlich für den Medienpreis BOBBY 2015 bedanken", so Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG. "Wir freuen uns sehr darüber, in den Kreis der hochkarätigen Preisträger aufgenommen worden zu sein. Der FC Bayern München hat als Rekordmeister und Aushängeschild des deutschen Fußballs am Welt-Down-Syndrom-Tag in der Allianz Arena ein deutliches Zeichen für Inklusion gesetzt. Damit konnte der FC Bayern München eine sehr emotionale und überaus wichtige Botschaft an eine breite Öffentlichkeit senden und an diesem Tag auch das großartige Engagement der Bundesvereinigung Lebenshilfe unterstützen."

Der Preis wird bei einem Bundesligaspiel in der Allianz Arena in München verliehen. Das genaue Datum wird noch bekannt gegeben.

Mit dem BOBBY, benannt nach Bobby Brederlow, einem Schauspieler mit Down-Syndrom, würdigt die Lebenshilfe seit 1999 vorbildliches Engagement für Menschen mit Behinderung, das aufklärt und Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderung abbaut. Der Lebenshilfe-Preis wird zum 16. Mal verliehen; er ist nicht mit einem Preisgeld verbunden. Bisher wurden mit der Bobby Brederlow nachempfundenen Bronze-Skulptur neben anderen Günther Jauch, Guildo Horn, der Tatort Münster und Kai Pflaume ausgezeichnet. Unterstützt wird der Medienpreis der Lebenshilfe auch in diesem Jahr vom Versicherer im Raum der Kirchen: Bruderhilfe-Pax-Familienfürsorge.

Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V.

Die 512 Orts- und Kreisvereinigungen der Lebenshilfe mit mehr als 130.000 Mitgliedern sind Träger oder Mitträger von rund 4160 Einrichtungen, Diensten und Angeboten für Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung. In Frühförderstellen, (meist integrativen) Kindergärten und Krippen, Schulen und Tagesförderstätten, Werkstätten, Fortbildungs- und Beratungsstellen, Sport-, Spiel- und Freizeitprojekten, Wohnstätten und Wohngruppen sowie Familienentlastenden Diensten werden zirka 170.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene gefördert, betreut und begleitet.

Rund 60.000 hauptamtliche und etwa 15.000 ehrenamtliche Mitarbeiter(innen) der Lebenshilfe sind mit diesen Aufgaben betraut. Angehörige von Menschen mit Behinderung können sich in Elterngruppen austauschen, behinderte Menschen selbst arbeiten immer stärker in den Vorständen und anderen Gremien der Lebenshilfe mit. Die 16 Landesverbände der Lebenshilfe und die Bundesvereinigung Lebenshilfe sind in der Beratung, Fortbildung und Konzeptentwicklung tätig und vertreten die Interessen behinderter Menschen und ihrer Familien gegenüber den Ländern bzw. der Bundespolitik.

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