Mittwoch, 07. Dezember 2016


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Legale Musikangebote im Netz: Bessere Orientierung, mehr digitale Kompetenz und wachsendes Verständnis für die Rechte der Künstler und ihrer Partner bei Jüngeren

(lifePR) (Berlin, ) Mehr als 80 Prozent der jüngeren Bevölkerung in Deutschland finden es heute "einfach" oder "meistens einfach", einen passenden legalen Musikdienst im Netz zu finden. Das hat eine aktuelle respondi-Umfrage unter mehr als eintausend 14- bis 29-Jährigen im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) ergeben. Noch vor zwei Jahren, beim Start der BVMI-Initiative PLAYFAIR, hatten in den vergleichbaren Altersgruppen nur zwischen 33 und 42 Prozent der Befragten angegeben, die Unterscheidung zwischen legalen oder illegalen Musikangeboten im Internet falle ihnen "leicht"[1]. Fast jeder Dritte (30%) hat außerdem zunehmend mehr Verständnis für die Rechte der Künstler und ihrer Partner, nur 11 Prozent lehnen die Forderungen zur Wahrung des geistigen Eigentums im Netz zunehmend ab. Und rund 60 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass im Internet die gleichen Rechte und Gesetze gelten sollten wie außerhalb des digitalen Raums.

"Diese Zahlen sind aus unserer Sicht gute Nachrichten", sagt BVMI-Geschäftsführer Dr. Florian Drücke. "Nur, wenn auch das Internet mit seinen Regeln als Rechtsraum begriffen, akzeptiert und gelebt wird, ist es für unsere Mitglieder wirtschaftlich weiterhin möglich, in das kreative und künstlerische Schaffen zu investieren und damit ihren Teil zur kulturellen Vielfalt beizutragen. Aus unserer Sicht zeigen die Umfrageergebnisse darüber hinaus, dass die von uns wie von anderen immer wieder angestoßene gesellschaftliche Debatte über diese Themen Früchte trägt und zu mehr Orientierung führt, denn fast zwei Drittel der Befragten sagen, sie hätten den Eindruck, es werde mehr über Rechte und Gesetze im Internet diskutiert als noch vor drei Jahren. Wichtig ist, dass digitale Kompetenz auch an den Schulen entsprechend vermittelt wird. Weiter attraktive Angebote zu entwickeln, die die Fans dort abholen, wo sie sind, bleibt Aufgabe der Wirtschaft."

Im Sinne der Kompetenzbildung widmet sich auch die Initiative PLAYFAIR neben dem Kernthema "legale Musikangebote im Netz" dem übergeordneten Thema "Digitaler Verantwortungsraum". Der BVMI arbeitet derzeit mit einer Studierendengruppe der Popakademie Mannheim an der stärkeren Einbeziehung von Nutzern in die PLAYFAIR-Themen. Unter anderem sollen bei der "Fête de la Musique" am kommenden Sonntag an verschiedenen Orten in Berlin Besucher zum Thema Musiknutzung im Internet befragt werden. Im Zuge eines an die Aktion angeschlossen Gewinnspiels gibt es attraktive Preise, und auch hier steht das Thema Musikkonsum im Internet im Mittelpunkt: Neben ECHO-Tickets gibt es Gutscheine und Special Bundles von Spotify sowie Gutscheine für Deezer und die Naxos Music Library zu gewinnen. Teilnehmen kann man, wenn man bei der Fête de la Musique in Berlin auf das PLAYFAIR-Team stößt, aber auch ab sofort online. Mehr auf www.playfair.org und www.facebook.com/InitiativePLAYFAIR.

[1] Studie zur Digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2013

Bundesverband Musikindustrie e.V.

Mit über 280 Labels und Unternehmen aus der Musikbranche repräsentiert der Bundesverband Musikindustrie rund 85 Prozent des deutschen Musikmarktes. Als Interessenvertretung kümmert er sich um die Durchsetzung der Anliegen der Musikindustrie in der deutschen und europäischen Politik. Durch Kommunikation prägt er das Bild der Branche nach innen und außen. Mit branchennahen Dienstleistungen wie Rechtsberatung oder PHONONET unterstützt er die tägliche Arbeit seiner Mitglieder. Darüber hinaus leistet die Deutsche Phono-Akademie als Kulturinstitut der deutschen Musikindustrie einen wesentlichen Beitrag zur musikalischen Grundbildung in Deutschland. www.musikindustrie.de, www.echopop.de, www.echoklassik.de, www.echojazz.de www.phononet.de, www.musicline.de, www.playfair.org

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