Donnerstag, 19. Januar 2017


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Warenhauskrise: „Innenstädte dürfen nicht durch Shoppingcenter verkommen“

(lifePR) (Berlin, ) Angesichts der Krise der Warenhäuser und dem damit einhergehenden drastischen Wandel des Einzelhandels in den Städten warnt der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, Spitzenverband der privaten und unternehmerischen Immobilienwirtschaft, Innenstädte nicht durch die Stärkung von Shoppingscenter konzeptionell verkommen zu lassen. "Ein vielfältiger und zeitgemäßer Einzelhandel ist wesentlicher Faktor der Stadtentwicklung. Die konzeptionelle Schwäche der Warenhäuser bedeutet nicht automatisch eine Schwächung der Innenstädte. Die Immobilien liegen meist in Top-Lagen", so Dr. Katrin Grumme, Vorsitzende des BFW Arbeitskreises Einzelhandels und Geschäftsführerin der DGC Dr. Grumme Consulting GmbH. Die Probleme der Warenhäuser wie Karstadt oder Hertie stehen umso stärker im Fokus, da insbesondere in Klein- und Mittelstädten ein wichtiger Innenstadtmagnet wegfällt.

"Um mittel- bis langfristig die Attraktivität des Einkaufens in der Innenstadt zu gewährleisten, wird es von entscheidender Bedeutung sein, die innenstädtischen Warenhaus-Immobilien neuen Nutzungen zuzuführen", so Dr. Grumme weiter. "Es besteht insbesondere eine große Chance, attraktive wettbewerbsfähige Flächen für starke Magnetkonzepte zu schaffen, die wieder Kaufkraft in die Innenstädte bringen. Gleichzeitig kann aber auch der lokale Einzelhandel gestärkt werden durch eine Kombination von Magnetmietern, starken Marken und lokalen Einzelhändlern."

"Hier gilt - wie für alle Immobilien im Allgemeinen - verstärkt die Flächenflexibilität, Drittnutzungsfähigkeit sowie die Schaffung konkurrenzfähiger Flächen für den Einzelhandel, also u.a. ansprechende Raumhöhen, große Stützabstände und klare Grundrisse", so Dr. Grumme. Insbesondere die Nutzung der Obergeschosse dürfte eine große Herausforderung darstellen, die unter anderem durch eine gezielte Kombination von bestimmten Branchen und Mietern gelöst werden könnte.

Die BFW Expertin hebt außerdem hervor, dass für zukunftsweisende Innenstadtkonzepte ein Dialog und eine gemeinsame Verantwortung von Städten, Wirtschaft und Eigentümern für die Innenstädte und Stadtteilzentren notwenig sei.

Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. (BFW)

Dem Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen als Spitzenverband der unter-nehmerischen Wohnungs- und Immobilienwirtschaft gehören derzeit rund 1.600 Mitglieder und verbundene Unternehmen an. Sie verwalten momentan einen Wohnungsbestand von rund 3,2 Millionen Wohnungen sowie Gewerberäume von insgesamt 10,4 Millionen Quadratmeter Nutzfläche.

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