Montag, 05. Dezember 2016


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Strompreisvergleich: Kostenspirale dreht sich immer schneller

Aktuelle Studie des Bundesverbandes der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) zeigt auf Jahressicht durchschnittliche Teuerung um 12,0 Prozent

(lifePR) (Hannover, ) Die hohen Strompreise in Deutschland drohen zunehmend, das Rückgrat der deutschen Wirtschaft zu brechen. Innerhalb von zwölf Monaten ist der Bezug elektrischer Energie für die mittelständische Industrie durchschnittlich um 12,0 Prozent gestiegen. Das belegt der neue Strompreisvergleich des Bundesverbandes der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) mit Stand Juli 2008. "Zwar hat sich die Netznutzung aufgrund der Aktivitäten der Regulierungsbehörde verbilligt. Dieser positive Effekt wird aber durch die dramatisch steigenden Großhandelspreise mehr als überkompensiert", kommentiert Dr. Volker Stuke, Geschäftsführer des VEA, die alarmieren-den Ergebnisse. "Die Gewinne werden von den großen Versorgungsunternehmen vom Netzbereich in den Erzeugungsbereich verschoben - und die Energieabnehmer zahlen die Zeche."

Wesentliche Ursache für die ständig steigenden Strompreise sei die ungebrochene Marktmacht der vier Stromriesen E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW. Nach Ansicht des VEA nutzen die Konzerne ihre Oligopolstellung bei der Stromerzeugung aus, um Milliardengewinne zu generieren. "Hier muss die Politik dringend für Abhilfe sorgen", verlangt Stuke. Die Endverbraucher fordert er auf, sich alternative Wettbewerbsangebote einzuholen und dem günstigsten Lieferanten den Zuschlag zu erteilen. "Die Erfahrungen unseres Verbands belegen eindeutig, dass die Kunden so den Anstieg der Stromkosten deutlich begrenzen können."

Der aktuelle VEA-Preisvergleich umfasst 50 große Netzgebiete in Deutschland. Die größte Preissteigerung bei Strom ist mit 14,5 Prozent bei der Rheinischen Netzgesellschaft Köln, die geringste Anhebung im Vergleich zum Juli 2007 mit 7,8 Prozent im Netzgebiet von E.ON e.dis zu verzeichnen. Nach wie vor ist der Preisunterschied zwischen den alten und neuen Bundesländern gravierend. In Ostdeutschland müssen Energieabnehmer durchschnittlich 5,5 Prozent mehr für Strom zahlen.

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