Sonntag, 11. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 340716

Niebel trifft UNEP-Direktor Steiner zu Gespräch über die Ergebnisse des Rio-Gipfels

(lifePR) (Berlin, ) Nairobi - Im Rahmen seiner Reise nach Kenia ist Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel am heutigen Samstag in Nairobi mit UNEP-Exekutivdirektor Achim Steiner zusammengetroffen. Thema des Gespräches waren in erster Linie die Ergebnisse der diesjährigen UN-Konferenz zu nachhaltiger Entwicklung in Rio de Janeiro, Rio+20.

Der Minister würdigte das Ergebnis von Rio als Arbeitsauftrag, der in vielen Punkten konkretisiert und in handlungsorientierte Maßnahmen übersetzt werden müsse. Die Staatengemeinschaft habe in Rio anerkannt, dass Green Economy ein wichtiges Instrument für nachhaltige Entwicklung und Armutsbekämpfung sei. Angesichts der zuvor deutlich gewordenen großen Divergenzen und Widerstände werte er dieses Ergebnis als großen Erfolg. "Die Regierungen können die globale Transformation zu Ökologischem Wirtschaften nicht alleine schaffen. Dazu ist ein enges Zusammenspiel von Zivilgesellschaft, Staat und Wirtschaft entscheidend. Gerade die Wirtschaft mit ihrer Innovations- und Finanzkraft kann und muss einen starken Beitrag leisten auf dem Weg zur Nachhaltigkeit, zu umweltverträglichem, sozial verantwortungsvollem und ökonomisch erfolgreichem Wirtschaften", unterstrich Niebel.

Vor dem Gespräch hatte Niebel gemeinsam mit Steiner die auf dem Dach des UNEP-Verwaltungsgebäudes befindliche, größte Photovoltaikanlage des afrikanischen Kontinents (Subsahara) besichtigt, die mit deutscher Solartechnologie und deutschem Know-how im Rahmen des develoPPP.de-Programms (Public-Private-Partnership) vor zwei Jahren in Betrieb genommen worden war. Damit ist das UNEP-Verwaltungsgebäude das erste energieneutrale Gebäude dieser Größenordnung in Ostafrika. Minister Niebel wertete dieses Kooperationsprojekt als gutes Beispiel dafür, wie Green Economy konkret aussehen kann.

Niebel unterstrich: "Gerade auch die Schwellen- und Entwicklungsländer profitieren von einer Green Economy. Hier gibt es bereits ermutigende und zukunftsweisende Beispiele dafür, dass eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, eine Erschließung neuer Absatzmärkte, ein gedrosselter Ressourcenverbrauch und die Schaffung von Green Jobs erreicht werden konnten - mit positiven sozialen, ökologischen und ökonomischen Auswirkungen. Viele Entwicklungsländer haben bereits Green Economy-Politiken entworfen und befinden sich in der Umsetzungsphase. Die deutsche Wirtschaft kann - gerade auch in internationalen Joint Venture-Unternehmungen - den Übergang zu Ökologischem Wirtschaften aktiv mitgestalten. Das BMZ unterstützt seine Partner bereits seit langem in ihren Bemühungen auf dem Weg zu einer Green Economy, die ihren jeweiligen Potenzialen und Bedarfen entspricht. Hier fühlen wir uns insbesondere durch die zahlreichen positiven Rückmeldungen der afrikanischen Länder bestärkt und werden deshalb unsere Bemühungen fortführen."

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

"Mit dieser Diagnose wird Politik betrieben"

, Medien & Kommunikation, Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e.V.

In vielen Medien wurde und wird Donald Trump als Narziss bezeichnet, also als kranker Mann, der sich anschicke, als mächtigster Mann der Welt...

Kein Fortschritt beim Recht auf Kriegsdienstverweigerung in Europa

, Medien & Kommunikation, Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland / Süddeutscher Verband KdöR

Zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember hat das Europäische Büro für Kriegsdienstverweige­rung (EBCO) seinen Jahresbericht...

Menschenrechtstag: Kirchen zur Unverfügbarkeit der menschlichen Würde

, Medien & Kommunikation, Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland / Süddeutscher Verband KdöR

Um Achtung und Schutz der Menschenwürde müsse in vielen Bereichen ständig gerungen werden, schreiben die römisch-katholische, die christkatholische...

Disclaimer