Freitag, 20. Januar 2017


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Bundesminister Niebel: BMZ beteiligt sich weiter am Kampf gegen Malaria

(lifePR) (Berlin, ) Malaria ist noch immer eine der verheerendsten Infektionskrankheiten weltweit. Bundesminister Niebel dazu heute (25. April 2010) anlässlich des Weltmalariatags: *2008 erkrankten nach Schätzungen der WHO weltweit etwa 250 Millionen Menschen, davon etwa 210 Millionen in Afrika. Alle 30 Sekunden stirbt ein Kind an Malaria * und trotz guter Fortschritte in einigen Ländern bleibt die Erkrankungsrate weltweit hoch. Wir werden nicht nachlassen, uns im Kampf gegen die Malaria zu engagieren.*

Etwa die Hälfte der Weltbevölkerung in mehr als 100 Ländern von den südamerikanischen Tropen bis nach Indien ist dem Malariarisiko ausgesetzt. Mit Insektiziden behandelte Moskitonetze sind noch immer eine der effektivsten Waffen im Kampf gegen Malaria. Trotz eines starken Anstiegs der Anzahl verteilter Netze von 1,3 Millionen 2004 auf über 100 Millionen 2009 * Tendenz steigend * konzentriert sich die Vorbeugung von Malaria durch Bettnetze nur auf wenige Länder. 2008 waren in sieben afrikanischen Ländern über 60% aller Haushalte mit Netzen abgedeckt, aber im Schnitt lag der Anteil der Kinder in Afrika, die geschützt unter einem Netz schlafen, nur bei 24%.

Auch wenn in den letzten Jahren mit neuen Präparaten wirksame und gut verträgliche Behandlungsmöglichkeiten entwickelt wurden, sind diese nicht immer verfügbar und zugänglich. Deshalb bleibt die Anzahl der Behandlungen zu niedrig: Die WHO schätzt den Anteil der erkrankten Kinder, die 2008 in Afrika eine angemessene Behandlung erhalten haben, auf weniger als 15%.

Das BMZ engagiert sich im Kampf gegen Malaria seit vielen Jahren, und zwar vor allem über den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria (GFATM). Deutschland hat seit 2002 mehr als 720 Mio. Euro in den GFATM eingezahlt und ist damit aktuell drittgrößter Geber des Fonds nach Frankreich und den USA. Etwa 25% der Gelder werden auf die Malariabekämpfung konzentriert, der Fonds bewilligte bis Dezember 2009 2,8 Milliarden US-Dollar für die Malariakontrolle, vor allem zur Beschaffung von Medikamenten (ACT) und imprägnierten Bettnetzen (ITN). Bis Ende 2009 wurden 104 Millionen Moskitonetze verteilt.

Auch bilateral engagiert sich das BMZ, so wurde z.B. in Uganda die gemeindegestützte Medikamentenverteilung gefördert. Dadurch konnte die Zahl der umgehend und korrekt behandelten kranken Kinder von 35 auf ca.

80 Prozent gesteigert werden. Die malariabedingte Sterblichkeit bei Kindern unter fünf Jahren ist dadurch im Testdistrikt um rund 50 Prozent gesunken.

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