Freitag, 09. Dezember 2016


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Logistikmarkt Köln: Verhaltenes Halbjahresergebnis aber stabile Nachfrage

BNP Paribas Real Estate veröffentlicht Daten zum ersten Halbjahr 2015

(lifePR) (Köln, ) Im ersten Halbjahr wurde auf dem Kölner Logistik- und Lagerflächenmarkt (inklusive Umland) ein Flächenumsatz von 72.000 m² registriert. Das außerordentlich gute Ergebnis aus dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum (179.000 m²) wurde dabei nicht einmal zur Hälfte erreicht. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE), bundesweit führender Immobilienberater.

"Stellt man allerdings die beiden Halbjahre ohne Berücksichtigung des Megadeals von Hammer mit 102.000 m² aus dem ersten Halbjahr 2014 gegenüber, wird deutlich, dass die Nachfrage doch annähernd stabil geblieben ist", sagt Hans-Jürgen Hoffmann, Head of Industrial Services & Investment der BNP Paribas Real Estate GmbH. Diese konzentriert sich zurzeit eher im kleinen und mittleren Segment, sodass der Gesamtumsatz nicht stark in die Höhe getrieben wird. Die größten bisher registrierten Verträge wurden von Amprion in Frechen (12.200 m²) und Thurn Produkte in Troisdorf (10.200 m²) abgeschlossen. Im Vorjahresvergleich sehr stark zurückgegangen ist der Neubauanteil, der zurzeit bei rund 15 % liegt. Auch der Eigennutzeranteil fällt mit 6 % niedriger aus.

Die Verteilung des Flächenumsatzes nach Branchen zeigt zum Halbjahr ein eher seltenes Bild: An erster Position liegen Industrie- und Produktionsunternehmen (fast 53 %), die im Vorjahreszeitraum noch einen einstelligen Anteil beitrugen. Sie zeichnen neben mehreren Großabschlüssen auch für einige Deals im mittleren Segment verantwortlich. Bereits mit deutlichem Abstand folgen Handelsunternehmen (19 %), die überwiegend im kleinen Flächensegment aktiv waren. Nur knapp dahinter liegt dank des Vertrags von Amprion die Branche Ver-/Entsorgung mit knapp 18 %. Die weiteren Gruppierungen, darunter bemerkenswerterweise auch Logistikdienstleister mit lediglich knapp 2 %, haben bisher nur geringe Anteile zum Flächenumsatz beigetragen.

Bezüglich der Größenklassen verteilt sich der Flächenumsatz überwiegend auf wenige Segmente. So entfällt mit knapp 41 % ein Großteil auf Flächen zwischen 8.000 und 12.000 m², was einem Plus von rund 35 Prozentpunkten entspricht. Einen ähnlichen Anteil tragen kleine Flächen unter 5.000 m² mit gut 42 % bei. Dabei hat vor allem das kleinste Segment bis 3.000 m² sehr stark zugelegt und generierte allein fast ein Drittel des gesamten Umsatzes. Die Klasse 12.000 bis 20.000 m² kommt auf knapp 17 %, nachdem sie im Vorjahr nicht besetzt war. Sowohl im mittleren Bereich zwischen 5.000 und 8.000 m² als auch in der größten Kategorie ab 20.000 m² wurden bisher keine Verträge registriert.

Die Spitzenmiete auf dem Kölner Logistikflächenmarkt liegt nach wie vor bei 5 €/m² und wird für modern ausgestattete Objekte in den gefragten Lagen des Stadtgebiets erzielt. Besonders im Fokus der Nutzer ist hier der nordwestlich gelegene Stadtteil Ossendorf. Zudem spannt sich in den umliegenden Gemeinden wie Frechen, Hürth, Kerpen und Troisdorf die Angebotssituation zunehmend an, sodass dort die Höchstmiete im Begriff ist mittelfristig zu steigen. Generell ist das Angebot an Bestandsflächen weiterhin gering, sodass Gesuche ab 5.000 m² überwiegend durch Neubauten abgebildet werden müssen. Spekulative Projektentwicklungen spielen dennoch weiterhin nur eine untergeordnete Rolle.

Perspektiven

"Da sich die Nachfrage aktuell überwiegend im kleinen bis mittleren Segment bewegt und lediglich wenige Gesuche für Flächen ab 10.000 m² am Markt sind, wird das Rekordergebnis aus dem letzten Jahr mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht wieder erreicht werden. Dennoch ist weiterhin von einer regen Marktaktivität und einer stabilen Nachfrageentwicklung auszugehen. Aufgrund des knappen Angebots greifen vermutlich wieder mehr Firmen auf Projektentwicklungen zurück, was sich in einem steigenden Neubauanteil niederschlagen sollte. Eine wachsende Bedeutung kommt zudem dem E-Commerce, und in Verbindung damit auch der Nachfrage kooperierender Logistikdienstleister, zu", fasst Hans-Jürgen Hoffmann die Aussichten zusammen.

Über BNP Paribas in Deutschland

BNP Paribas ist eine global tätige Bank mit vier Heimatmärkten in Europa - Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg. Weltweit ist sie mit 185.000 Mitarbeitern in 75 Ländern vertreten. In Deutschland ist die BNP Paribas Gruppe seit 1947 aktiv und hat sich mit 13 Gesellschaften erfolgreich am Markt positioniert. Privatkunden, Unternehmen und institutionelle Kunden werden von rund 4.700 Mitarbeitern bundesweit an 19 Standorten betreut. Das breit aufgestellte Produkt- und Dienstleistungsangebot von BNP Paribas entspricht nahezu dem einer Universalbank.

BNP Paribas Real Estate Holding GmbH

BNP Paribas Real Estate ist ein führender internationaler Immobiliendienstleister, der seinen Kunden in mehr als 180 Büros umfassende Leistungen in allen Phasen des Immobilienzyklus bietet: Transaction, Consulting, Valuation, Property Management, Investment Management und Property Development. Das Unternehmen ist in 37 Ländern präsent und liefert mit 3.800 Mitarbeitern in 16 Ländern sowie 3.000 Beschäftigen der Kooperationspartner in weiteren 21 Ländern lokalen Service. BNP Paribas Real Estate ist eine Tochtergesellschaft des Finanzdienstleisters BNP Paribas.

Weitere Informationen: http://www.realestate.bnpparibas.com

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