Sonntag, 04. Dezember 2016


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Biokreis begrüßt den 500. bayerischen Landwirt

(lifePR) (Passau, ) Mit der Fürstlich Fugger'schen Domänenverwaltung kann der ökologische Anbauverband Biokreis e.V. den 500. bayerischen Landwirt begrüßen. Albert Graf Fugger von Glött, der die beiden Hofstellen in Oberndorf am Lech und im schwäbischen Kirchheim mit insgesamt 235 ha Ackerland für die ebenfalls beteiligten Familienmitglieder Fürstin Angela Fugger von Glött und Ulrich Graf Fugger verwaltet, und Ulrich Scharbert, Bereichsleiter Landwirtschaft, wurden vom Vorstand des Biokreis-Erzeugerringes Hans-Jörg Beck willkommen geheißen.

Bereits vor Jahren, so Albert Graf Fugger von Glött, habe man sich Gedanken über einen ökologischen Anbau gemacht, eine Umstellung jedoch als zu risikoreich abgelehnt. Jetzt, da die Umstellungskriterien günstig sind und die Preise am Markt Erfolg versprechend, werde man mit Hilfe der Biokreis-Berater umstellen. In mancher Beziehung wird sich nicht viel verändern, denn auch beim konventionellen Anbau wurde bereits Wert auf Umwelt verbessernde Maßnahmen, wie die Ansaat von Blühstreifen an Ackerrändern, gelegt. "Wir haben eine Verantwortung gegenüber der Erde, die wir bebauen", so Albert Graf Fugger von Glött, der sich jedoch nicht als Ideologe sondern als Geschäftsmann sieht, der im ökologischen Anbau ein Zukunftschance sieht.

Am Donnerstag, den 21. August verleiht Sepp Brunnbauer, Geschäftsführer des ökologischen Anbauverbandes Biokreis, dem Betreiber der Gastronomie im Haus zur Wildnis, Bernhard Bachl, die Auszeichnung "regional & fair". Unterstützt wird er dabei vom, über die Region hinaus bekannten, kochenden Bürgermeister von Bayerisch Eisenstein, Thomas Müller.

Bernhard Bachl, seit 2006 Biokreis-Mitglied, verwendet aus Überzeugung zu einem großen Teil regionale Bio-Produkte und unterstützt damit die ökologisch wirtschaftenden Landwirte der Region. Die Frische eben geernteten Gemüses, Käse- und Wurstspezialitäten in handwerklicher Tradition und Fleisch, das von natürlich aufgewachsenen Tieren stammt, das sind Rohstoffe, die im Geschmack nicht zu übertreffen sind. Für diese Frische und die Qualitätsansprüche stellt er auch seine Speisekarte auf saisonal verfügbare Lebensmittel ein. Nur eines bleibt immer gleich: Es schmeckt im Haus zur Wildnis nach mehr!

"Bio in aller Munde" geht in die Schlussrunde Mit zahlreichen Verkostungs- und Informationsveranstaltungen unter dem Motto

"Bio in aller Munde" bringt der Biokreis seit 2006 dem Verbraucher biologische Lebensmittel näher. Nun geht das vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unterstütztes Projekt in die letzte Runde.

Auf diversen Veranstaltungen vermittelten Mitarbeiter des Biokreis e.V. den Verbrauchern und Verbraucherinnen die besonderen Erzeugungs- bzw. Produktionsweisen von ökologisch hergestellten Lebensmitteln. Darüber hinaus waren und sind die saisonal und regional eingekauften Bioprodukte ein immer wieder angesprochenes Thema. Dass gerade unter Berücksichtigung regionaler Produkte der Geldbeutel trotz "Bio" nicht überdurchschnittlich beansprucht wird, war bei den Verbrauchern oft ein nicht erwarteter Aspekt. Auch der gute Geschmack, der längst jenseits von "Grün- und Körnerfutter" liegt, überzeugte so manchen Besucher der bisherigen Veranstaltungen.

Mit einem Infostand mit Bio-Verkostung und Öko-Quiz wird nun vom 22. - 24.8. die letzte Runde der Aktion eingeläutet. Dort wo der Wald am wildesten ist, so der Kultur- und Förderkreis Nationalpark Bayerischer Wald e.V., findet das

"Festival WoidWejd" statt. Rund um das Haus zur Wildnis wird ein hochwertiges Programm mit zahlreichen musikalischen Höhepunkten geboten, sowie ein bunter Markt der Region und ein unterhaltsames Kinderprogramm. Kulinarisch wird man nicht nur am Biokreis-Stand verwöhnt, Bio ist auch auf dem Markt zu finden und natürlich im zertifizierten Bio-Restaurant des Besucherzentrums. Eben "Bio in aller Munde"!

Bio-Supermärkte drehen an der Preisschraube Über 100 Artikel im Preis gesenkt! So lautet die Werbung eines großen Bio-Supermarktes als Konsequenz aus dem seit Anfang 2008 zu verzeichnenden Kundenrückgang. Wieder einmal wird in Deutschland nicht über die Qualität von Lebensmitteln, sondern über den Preis gesprochen.

Und wieder einmal wird dieser Preiskampf letztendlich auf dem Rücken der Landwirte ausgetragen.

Prominentes Beispiel ist der Milchstreik, der den Bauern zwar viel Öffentlichkeit bescherte, aber keine nennenswerten Erfolge. Haben sich die Biomilchbauern im Mai dieses Jahres noch solidarisch gezeigt ohne selbst unter einem Preisdruck zu leiden, sehen sie heute die ersten Zeichen für eine Preisreduzierung auch für Biomilch. Sepp Brunnbauer, Geschäftsführer des ökologischen Anbauverbandes Biokreis zu diesem Problem: "Lebensmittel, speziell aus tierischer Erzeugung, nur über den Preis zu definieren ist besonders für die biologische Landwirtschaft ein großes Problem. Aufwändige, artgerechte Tierhaltung und sinkende Erzeugerpreise lassen sich nicht vereinbaren."

Dabei zeigt die Erfahrung, dass Rotstift-Preise nicht zum gewünschten Erfolg führen bzw. nur kurzfristig mehr Kunden in den Laden locken, bis eine neue "Preisoffensive" den ruinösen Wettbewerb wieder ankurbelt. Das sollte der Biobranche eigentlich erspart werden.

Passauer Ökofest am Stelzlhof – feiern, erleben und genießen!

Seit über einem Jahr ist das Ökologische Zentrum Passau "Stelzlhof"

Treffpunkt für alle an der Natur und am guten Essen interessierten Menschen. Von Exkursionen mit dem Bund Naturschutz, Felderführungen auf den landwirtschaftlichen Flächen bis hin zu feinen Schmankerln im Bio- Wirtshaus ist dort immer etwas zu entdecken.

Das wird auch vom 27. bis 28. September 2008 beim traditionellen Ökofest so sein. "Der Stelzlhof bietet den idealen Rahmen für Veranstaltungen wie das Ökofest", so Sepp Brunnbauer vom Biokreis und gibt eine Vorschau auf die vielfältigen Aktivitäten: Zwei Tage zum Feiern, Erleben und Genießen. Der Hof wird zum bunten Marktplatz für Biobauern, Künstler und Handwerker. Neben Traktorfahrten und Pferdevorführungen auf den Feldern gibt es Informationen zum ökologischen Landbau. Kinder können die Natur auf eigene Faust entdecken, selber Apfelsaft pressen, in einer Strohhüpfburg toben oder am Lagerfeuer Kartoffeln braten. Wie jedes Jahr wird es eine Naturmodenschau geben sowie eine Tombola mit meist nahrhaften Gewinnen. Zünftige Musik und bodenständige Gerichte im Bio-Wirthaus halten Leib und Seele zusammen.

Ein rundes Programm, das den Menschen in und um Passau Ökologie und ökologisches Leben in seiner ganzen Vielfalt näher bringt und Jung und Alt eine Menge Spaß verspricht.

Erntedank am Ökofest in Passau

In Zeiten, da viele Menschen Feldfrüchte nur noch verarbeitet und hochglanzverpackt aus den Regalen der Supermärkte kennen, hat das Fest Erntedank an Bedeutung verloren. Obwohl im Ursprung eine bäuerliche Tradition, ist es heute meist nur noch als Kirchenfest zu finden. Im Rahmen des Ökofestes verbindet der Biokreis beides: Ein bäuerliches Erntedankfest auf dem Platz vor dem Stelzlhof mit vielen landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Vom feinen Bienenhonig bis zum frisch gepressten Apfelmost, vom Getreide bis zu ökologischen Broten und Backwaren und vielem mehr. Am Festsonntag dann der Erntedank-Gottesdienst, der in diesem Jahr von Domvikar Dr. Michael Bär halten wird. Eine Messe unter freiem Himmel, um mit Gebeten und Gesängen für eine gute Ernte Dank zu sagen.

Sonntag, 28. September 2008
Gottesdienst 10.00 Uhr
Ökologisches Zentrum Stelzlhof
Passau

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