Freitag, 02. Dezember 2016


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BGA: Schwacher Auftakt im Großhandel

(lifePR) (Berlin, ) "Das Geschäft läuft nicht rund für die Großhändler. Die weiter sinkenden Preise haben dem Großhandel den Jahresauftakt verhagelt. Nicht einmal der starke März rettet das erste Quartal 2015 vor einem Umsatzeinbruch. Angesichts sinkender Preise wird es immer schwieriger, bei steigender Geschäftstätigkeit den bisherigen Umsatz zu halten. Das belastet die Ertragslage und dämpft die Investitionsneigung weiter, zumal auch von der Politik keine Aufbruchssignale kommen. 'Die tun nichts, also tun wir auch nichts', ist die vorherrschende Stimmungslage." Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) zu der heute veröffentlichten Umsatzentwicklung im Großhandel für das erste Quartal 2015.

Nach den Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes haben die Unternehmen des Großhandels im vergangenen Quartal real zwar 1,4 Prozent mehr, nominal aber 0,8 Prozent weniger umgesetzt als im Vorjahr. Im März wurden real 5,5 Prozent und nominal 4,0 Prozent mehr Güter und Dienstleistungen im Großhandel verkauft. Im Produktionsverbindungshandel, der ein Indikator für die Industrieproduktion und den Export ist, stieg der Umsatz real um 1,0 Prozent und sank nominal um 3,1 Prozent zum Vorjahresquartal. Der Großhandel mit Konsumgütern setzte dagegen sowohl real (+2,0 Prozent) als auch nominal (+1,9 Prozent) mehr um.

"Experten führender Wirtschaftsforschungsinstitute und die Bundesregierung sagen, dass die deutsche Wirtschaft sich im Aufschwung befindet. Die jüngsten Zahlen im Großhandel bestätigen das nicht - er entwickelt sich weiterhin seitwärts. Anhaltende geopolitische Risiken und insgesamt steigende Kostenbelastungen stellen weiterhin eine Herausforderung für den Großhandel dar. Die Belebung der Investitionstätigkeit ist jedoch der Generalschlüssel für das Wachstum von morgen. Nach all den Wahlgeschenken der Großen Koalition sollte ihr Schwerpunkt nun sein, den wirtschaftlichen Rahmen so zu gestalten, dass mehr öffentliche und private Investitionen angeschoben werden", so Börner abschließend.

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