Sonntag, 11. Dezember 2016


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Bregenzer Festspiel-Kooperation adelt Pfalztheater

Spielplan 2010/11 mit Klassikern und innovativen Produktionen vorgestellt

(lifePR) (Kaiserslautern, ) Am Pfalztheater Kaiserslautern hat Intendant Johannes Reitmeier den neuen Spielplan für die Theatersaison 2010/11 vorgestellt. Auch für die kommende Spielzeit bietet das Theater des Bezirksverbands Pfalz ein ausgewogenes Programm von Klassikern und innovativen Produktionen im Großen Haus und auf der Werkstattbühne. Nach dem Theaterfest am 11. September gibt Sophokles' Tragödie "Antigone" auf der Werkstattbühne am Sonntag, 12. September, den Auftakt; die Inszenierung entsteht in Kooperation mit dem Theater im Pfalzbau in Ludwigshafen. Musicalfans kommen mit "The King and I" von Richard Rodgers, eine Koproduktion mit dem Tiroler Landestheater Innsbruck, auf ihre Kosten. Mehrere hunderttausend Steinchen, die Swarowski für die Kostümausstattung sponsert, versprechen ein glanzvolles Ereignis zur offiziellen Saisoneröffnung am Samstag, 18. September, im Großen Haus. Zu den Highlights gehört auch die Erstaufführung der satirischen Oper "Das Porträt" von Mieczyslaw Weinberg, eine Koproduktion mit den Bregenzer Festspielen. "Über dieses Projekt der ersten Liga", so Reitmeier, "freuen wir uns natürlich sehr. Wir sind stolz, dass wir eine solche Offerte bekommen haben."

Mit dem Stück "Der goldene Drache" von Roland Schimmelpfennig, diesjähriger Träger des Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreises und meistgespielter Gegenwartsdramatiker Deutschlands, setzt das Theater seine Reihe zu brandneuem, zeitgenössischem Theater fort (ab 12. März im Großen Haus). Das Schauspiel "Todesnachricht" des zweiten diesjährigen Preisträgers Azar Mortazavi, ein bewegendes Mutter-Tochter-Drama zwischen zwei Kulturen, wird am 13. Januar auf der Werkstattbühne uraufgeführt. Nach einem halben Jahrhundert kehrt Dürrenmatts "Besuch der alten Dame" am 9. Oktober auf die Bühne des Pfalztheaters zurück. Mit William Shakespeares "Hamlet" (22. Januar), Giacomo Puccinis "La Bohème" (23. Oktober) und Giuseppe Verdis "Ein Maskenball" (21. Mai) darf sich das Publikum auf weitere Schauspiel- und Opernklassiker freuen. Die Oper "Das schlaue Füchslein" des tschechischen Komponisten Leoš Janá?ek fügt sich in die Linie des Theaters zur Opernliteratur des frühen 20. Jahrhunderts (ab 2. April). Märchenhaft wird es in Hans Christian Andersens "Die Schneekönigin", die als Kinderstück ab 11. November ins Große Haus kommt. Gleiches gilt für "Alice in Wunderland". Das getanzte Märchen von Ballettdirektor Stefano Giannetti und Herbert Baumann richtet sich ab 16. April an große wie kleine Zuschauer. Mit Giannettis Ballettabend "Rossini!" kommt eine weitere Uraufführung auf die Werkstattbühne (27. Oktober).

Zu den 21 Produktionen der neuen Spielzeit gehören außerdem das Schauspiel "Das Interview" von Theodor Holman und Theo van Gogh (7. Oktober), die Komödien "Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm" von Theresia Walser (26. November), die Spaß mit doppeltem Boden verspricht, und "Der süßeste Wahnsinn" des Shootingstars unter den jungen amerikanischen Komödienautoren, Michael McKeever (27. November), das Werkstattbühnenmusical "The Last Five Years" (3. Februar), die Operette "Eine Nacht in Venedig" von Johann Strauß (Sohn, ab 12. Februar), das Schauspiel "Gaslicht" von Patrick Hamilton (5. März), das Volksstück "Kasimir und Karoline" von Ödön von Horvath (30. April) und "Die Feenkönigin" von Henry Purcell, eine einmalige spartenübergreifende Gemeinschaftsinszenierung von Musiktheater, Ballett und Schauspiel am Pfalztheater, die ab 17. Juni ein "barockes Fest voll Poesie, Witz, Tanz, Gesang und Spektakel nach Shakespeares 'Sommernachtstraum' bietet", wie Reitmeier ankündigt.

Das mobile Theater bietet Kindern in ihrer Schule das Klassenzimmerstück "Der Essotiger" von Jörg Menke-Peitzmeyer oder die erstmals aufgeführte Kinder-Oper "Ritter Odilo und der strenge Herr Winter" von Mareike Zimmermann. Das Pfalztheater setzt weiterhin auf das Programm, das Theater- und Musikgenuss mit Unterstützung von Theater-Paten gerade auch zu Kindern aus sozial schwachen Familien bringt. Kinder- und Jugendkonzerte in der Fruchthalle Kaiserslautern erweitern Angebot für junge Leute. Generalmusikdirektor Uwe Sandner und das Pfalztheater-Orchester garantieren ein reichhaltiges Angebot an musikalischen Aufführungen: Sinfoniekonzerte in der Fruchthalle, Kammerkonzerte und vier Pfalztheaterkonzerte, unter anderem mit der Symphonie Nr. 6 a-Moll, bekannt als "Tragische", von Gustav Mahler anlässlich des 100. Todestages des österreichischen Komponisten, setzen weitere Akzente im Pfalztheater.

Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder gratulierte Reitmeier und seinen Mitarbeitern zu dem ausgesuchten Programm: "Nicht nur durch den Ritterschlag der Zusammenarbeit mit den Bregenzer Festspielen, sondern vor allem durch die stete, ausgewogene Arbeit des Theater-Teams gelingt es immer wieder, neues Publikums zu gewinnen und den Theaterbetrieb für die Zukunft zu sichern." Er wies zudem auf den erstmals ausgeschriebenen Pfalzpreis für Musik hin, der dieses Jahr in der Sparte Musiktheater vergeben wird. Der Bezirksverband Pfalz fördere damit "junge und etablierte Kulturschaffende der Region, denn", so Wieder, "Kultur ist keine freiwillige, sondern eine Pflichtaufgabe, wenn wir eine Bildungsnation bleiben wollen." Der Bezirksverband Pfalz wolle auch künftig diesem Anspruch gerecht werden und seinen Beitrag dazu leisten.

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