Freitag, 09. Dezember 2016


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Jetzt für alle Förderschulkinder

Brunner erweitert Erfolgsprogramm "Erlebnis Bauernhof"

(lifePR) (Straßlach-Dingharting, Lkr. München, ) Künftig dürfen auch bereits ältere Förderschulkinder einen spannenden und erlebnisreichen "Unterrichtstag" auf dem Bauernhof erleben. Landwirtschaftsminister Helmut Brunner hat dazu jetzt das vor drei Jahren initiierte Erfolgsprogramm "Erlebnis Bauernhof" entsprechend erweitert. Bislang war die Teilnahme auf die 3. und 4. Klassen der bayerischen Grund- und Förderschulen beschränkt. "Wir wollen unser Programm ganz bewusst noch stärker für die Förderschulen öffnen", sagte der Minister bei einer Zwischenbilanz auf dem Riegerhof im Landkreis München. Zum einen würden nämlich die zu einem Bauernhof-Besuch passenden Unterrichtsinhalte in Förderschulen oft später behandelt als in Regelschulen. Zum anderen sei das persönliche Erlebnis für den Lerneffekt bei Förderschulkindern ganz besonders wichtig. Die Ausweitung des Programms ermöglicht laut Brunner zusätzlich 40 000 Förderschülerinnen und -schülern die Gelegenheit für einen Bauernhof-Tag.

Dem Minister zufolge ist die Nachfrage nach dem Programm weiter ungebrochen. Mehr als 3 800 Schulklassen mit rund 77 000 Kindern haben seit dem Start 2012 einen landwirtschaftlichen Betrieb besucht und hautnah erlebt, wie Lebensmittel produziert werden. Angesichts des anhaltend großen Interesses und der ausgesprochen positiven Rückmeldungen sieht der Minister gute Chancen, nach und nach alle gut 2 700 Grund- und Förderschulen in Bayern für "Erlebnis Bauernhof" zu gewinnen. "Jedes Schulkind soll künftig mindestens einen Unterrichtstag auf einem aktiven Bauernhof verbringen", sagte der Minister. Die dabei gewonnenen Erfahrungen seien von unschätzbarem Wert für die Kinder. Denn der Besuch auf einem Bauernhof verbessere die Wertschätzung für gesunde Lebensmittel und den Respekt vor den Leistungen der Landwirtschaft. Das zahle sich mittel- und langfristig aus, denn: "Die Kinder von heute sind die Konsumenten von morgen".

Dem Minister zufolge beteiligen sich derzeit bayernweit 680 Bauernhöfe mit speziell ausgebildeten Betriebsleitern an dem Programm. Damit die Kinder einen realistischen Einblick in die Produktion hochwertiger Lebensmittel bekommen, wurden altersgerechte Lernprogramme entwickelt, die auf Lehrplan und Betrieb zugeschnitten sind - etwa "Von der Milch zum Käse" oder "Vom Korn zum Brot". Auf spielerische Weise gefördert werden dabei wichtige Grundkompetenzen wie das Arbeiten in Gruppen. Mehr als 1 000 Lehrkräfte haben sich durch spezielle Fortbildungen auf die Bauernhof-Besuche vorbereitet, unterstützt von Kultusverwaltung und Bayerischem Lehrerinnen- und Lehrerverband. Tatkräftige Hilfe gibt es zudem durch die örtlichen Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. "Hier haben wir ein flächendeckendes Beratungsnetzwerk aufgebaut, auf das die Lehrer und die Betriebsleiter jederzeit zugreifen können", so Brunner. Das Programm sei auch deshalb so erfolgreich, weil alle an einem Strang ziehen.

Detailinfos zum Programm "Erlebnis Bauernhof" und den teilnehmenden Höfen gibt es im Internet unter www.erlebnis-bauernhof.de.

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