Sonntag, 19. Mai 2013


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Souvenirs sorgfältig wählen

Tierseuchen aus dem Ausland dürfen nicht eingeschleppt werden

(lifePR) (München, ) Sommer, Sonne, Sonnenschein: Morgen ist es endlich auch in Bayern so weit. Die großen Ferien beginnen und viele Urlauber machen sich auf den Weg in den Urlaub - oft geht es in ferne und exotische Länder. Walter Heidl, der Präsident des Bayerischen Bauernverbandes, wünscht allen Urlaubern zunächst eine gute Erholung.


Das Kennenlernen von Land und Leuten in fremden Ländern und besonders der Natur üben natürlich ihre besonderen Reize aus. Wenn der Urlaub dann aber vorbei ist, kann der Aufenthalt im Ausland Risiken bergen - gar nicht für den Reisenden selbst, doch für die Tiere hier in Bayern.

Maul- und Klauenseuche in Afrika und China
Konkret warnt Präsident Heidl vor der Einschleppung von Tierseuchen bei der Rückkehr nach Deutschland. Nach Informationen der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) trete im Moment im südlichen Afrika, in China und in Ägypten die Maul- und Klauenseuche auf. Diese Krankheit ist hoch ansteckend und vor allem für Rinder, Schweine und Schafe gefährlich. Bei uns ist diese Krankheit zum Glück seit vielen Jahren ausgemerzt. Das Problem: "Unsere heimischen Tiere haben dagegen aber auch keinen Immunstatus mehr," erklärt Heidl. Eine Infektion mit eingeschleppten Erregern würde so verheerende Folgen haben. Die Viren seien zwar nicht gefährlich für den Menschen, könnten aber zum Bespiel Nahrungsmitteln von infizierten Tieren oder über Felle, unbehandelte Trophäen und kontaminierte Kleidung eingeschleppt werden.

Heidl appelliert deshalb an Touristen, bei der Heimkehr die einschlägigen Warnhinweise an den Flughäfen zur Einschleppung ansteckender Tierseuchen in der EU zu beachten und keine der bezeichneten Souvenirs mitzubringen. Außerdem sollte grundsätzlich auf das Mitnehmen von Wildpflanzen und wild lebenden Tieren verzichtet werden. Auch Kleidung, die im Urlaub mit eventuell infizierten Tieren in Kontakt gekommen ist, sollte umgehend gewaschen werden. Auch Ställe heimischer Bauernhöfe sollte man nicht unmittelbar direkt nach dem Urlaub besuchen, wenn man in den gefährdeten Ländern war.

"Mir ist bewusst," so Heidl "dass die Urlauber an viele Dinge denken müssen, die so ein gelungener Urlaub braucht. Trotzdem bitte ich sie, aber auch unsere Hinweise im Sinne der bayerischen Landwirte zu berücksichtigen - und wünsche allen eine schöne Ferienzeit!"

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