Sonntag, 04. Dezember 2016


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Das Prinzip Rückwärtshypothek

Reverse Mortgage

(lifePR) (Schwäbisch Hall, ) Das Eigenheim im Alter wieder teilweise zu Geld machen: Das ist das Prinzip einer "Rückwärtshypothek", im angelsächsischen Markt als Reverse Mortgage bekannt. Ziel ist die Verrentung des selbst genutzten Wohneigentums. Als besondere Form des Wohnens im Alter sind Reverse Mortgages derzeit vor allem im Ausland gefragt - künftig könnten aber auch Senioren hierzulande das Modell nutzen.

Die Rückwärtshypothek funktioniert so: Für die Verrentung der Immobilie erhält der Eigentümer als Kreditnehmer von seiner Bank ein Darlehen, das sich am Wert des Gebäudes orientiert. Die Auszahlung kann periodisch, zeitlich begrenzt oder lebenslang, als Einmalbetrag oder regelmäßige Rente erfolgen. Vorteil für den Hausbesitzer: Er erhält zusätzliches Geld, beispielsweise für Anschaffungen, zur Finanzierung unerwarteter Ausgaben oder um die Rente aufzubessern. Außerdem wichtig: Reverse-Mortgages-Nutzer können in ihrem Eigenheim wohnen bleiben. Die Rückzahlung der Hypothek erfolgt zum Laufzeitende, d.h. mit Auszug oder Tod des Wohneigentümers. Nur wenn die Besitzer oder ihre Erben den Kredit nicht zurückzahlen können, geht das Haus ins Eigentum der Bank über.

Erfahrungen auf ausländischen Märkten, vor allem in den USA und Großbritannien, zeigen, dass Reverse Mortgages gut angenommen werden. Allein in den USA hat sich die Zahl der Nutzer zwischen 2001 und 2006 versechsfacht und steigt weiter an. In alternden Gesellschaften wächst das Bedürfnis, Versorgungslücken zu schließen und die Rentenphase zu finanzieren. Rückwärtshypotheken können dazu beitragen, das in Wohneigentum gebundene Vorsorgevermögen wieder flüssig zu machen.

Auch in Deutschland gab es zu Beginn des Jahrzehnts bereits verschiedene Ansätze für Reverse Mortgage-Produkte, die aber zunächst wieder aufgegeben wurden. Experten gehen davon aus, dass Rückwärtshypotheken künftig auch bei uns eine größere Bedeutung Wirtschaftsforschung (ZEW).

Wie eine Rückwärtshypothek in der Praxis aussehen könnte, hängt von der jeweiligen Produktgestaltung der künftigen Anbieter ab. In einer ersten Einschätzung geht die Bausparkasse Schwäbisch Hall davon aus, dass Nutzer einer Rückwärtshypothek für je 100.000 Euro Beleihungswert ihrer Immobilie mit einer Rente von rund 100 Euro rechnen können. Pressesprecher Siegfried Bauer: "Rechnet man noch die Ersparnis durch das mietfreie Wohnen im Alter hinzu, kann sich die durchschnittliche monatliche Zusatzrente auf 1.000 Euro belaufen - je nach Lage, Zustand und Wert der eigenen Immobilie."

Entscheidend für den Markterfolg künftiger Reverse Mortgage-Produkte wird sein, wie es den Anbietern gelingt, Risiken wie Langlebigkeit, Markt-, Zins- und Preisentwicklung zu berücksichtigen. Hinzu kommt die Frage, inwieweit Kunden die Rückwärtshypothek akzeptieren: Eine große Herausforderung ist die hohe Komplexität der Produkte. Ein weiteres Hemmnis könnte der verbreitete Wunsch sein, die eigene Immobilie zu vererben.

Für wen sich die Rückwärtshypothek im Alter lohnt oder für wen andere Alternativen - z.B. Verkauf des Hauses und Kauf einer kleineren Immobilie oder der Einzug in eine Mietwohnung - sinnvoller sind, muss im Einzelfall entschieden werden.

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