Sonntag, 11. Dezember 2016


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Positionspapier zum Ausbau des Sacrow-Paretzer Kanals

(lifePR) (Potsdam, ) Ausbau des Sacrow-Paretzer Kanals:
- Notwendig für die Wirtschaft
- Unschädlich für die Kulturlandschaft
- Gut für das Klima

Die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg und der Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg bekräftigen die dringliche Notwendigkeit der Verwirklichung des Verkehrsprojektes 17 der Deutschen Einheit.

Die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg (UVB) sowie der Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg (BBB) fordern die wirtschaftlich dringend notwendige Vollendung des Verkehrsprojektes 17 der Deutschen Einheit durch den Ausbau des Sacrow-Paretzer Kanals.

Entgegen anderslautenden Behauptungen ist der Ausbau des Sacrow-Paretzer Kanals unschädlich für die Kulturlandschaft der Region, notwendig für die wirtschaftliche Entwicklung der Region und gut für das Klima.

In einem Positionspapier des Bauindustrieverbandes Berlin-Brandenburg, das von der UVB inhaltlich mitgetragen wird, weist die Wirtschaft nach, das der Ausbau des Sacrow-Paretzer Kanals zu einer starken Verlagerung der Verkehrs von der Straße auf die Wasserwege führt und damit ein wichtiges Umweltschutzvorhaben für die Region ist. Auch eine angebliche Anhebung der Glienicker Brücke ist nicht Bestandteil des Planfeststellungsbeschlusses. Ebenso wenig sind die Sacrower Heilandskirche noch andere Kulturbauten durch die Wasserbaumaßnahmen bedroht.

Richtig ist, dass dem Kanal eine enorme Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung der Region Berlin-Brandenburg als Transport- und Logistikdrehscheibe in der Mitte Europas zukommt. Der Ausbau des Sacrow-Paretzer Kanals muss darum als naturschutzfachliches Vorzeigeprojekt der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes in Brandenburg verwirklicht werden.

Axel Wunschel, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Berlin-Brandenburg betonte, dass das Bundesverkehrsministerium von einer Verdreifachung des West-Ost-Transitverkehrs durch Europa auf über 70 Mio. Gt. pro Jahr bis zum Jahr 2025 ausgehe. Insbesondere werde in den nächsten Jahren der Seehafenhinterlandsverkehr mit Containern in Richtung Osten sprunghaft ansteigen. Straße und Schiene allein könnten dies nicht bewältigen. "Berlin und die Region müssen endlich an das transeuropäische Binnenwasserstraßennetz und an die Seehäfen angeschlossen werden", forderte Wunschel.

Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg, sagte, die Binnenschifffahrt in Berlin und in Brandenburg habe bereits in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich hohe Wachstumsraten erzielt. Seit dem Jahr 2004 sei so der Umschlag in Berlin um rund 30 Prozent und in Brandenburg um 17 Prozent gestiegen. "Durch die Verwirklichung des Verkehrsprojektes 17 der Deutschen Einheit werden für die Industrieunternehmen in der Region Standortbedingungen geschaffen, die den dauerhaften Erhalt hochwertiger Industrie- und Logistikarbeitsplätze ermöglichen", sagte Amsinck. So ließen sich beispielsweise die immer größer und schwerer werdenden Schiffsantriebe oder Gasturbinen, die in Berlin gefertigt werden, nur noch über Wasserwege transportieren.

Das Positionspapier kann von der Homepage des Bauindustrie- verbandes Berlin-Brandenburg www.bauindustrie-bb.de unter der Rubrik "Aktuelles" runtergeladen werden

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