Montag, 05. Dezember 2016


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Fachkonzept zur E-Bilanz für Banken

(lifePR) (Köln, ) Ab dem Geschäftsjahr 2013 sind Banken und Finanzdienstleistungsinstitute verpflichtet, den Steuerbehörden eine Bilanz mit steuerlichen Werten gemäß vorgegebener Bankentaxonomie und nach Prüfung mittels einer speziellen Software, des Elster Rich Client (ERiC), elektronisch einzureichen.

Vor dem Hintergrund der interpretationsbedürftigen Vorgaben der Finanzbehörden hat der Bank- Verlag ein juristisches Fachkonzept zur E-Bilanz in Banken entwickelt, um sie bei der Umsetzung der steuerbehördlichen Vorgaben zu unterstützen.

Zusammen mit ausgewiesenen Experten wurde das Fachkonzept in elektronischer Form erstellt. Im ersten Teil werden neben den gesetzlichen Grundlagen und den hierzu ergangenen Verwaltungserlassen die existierenden Übergangsregelungen dargestellt sowie Hinweise dazu gegeben, welche Optionen die Institute beim Erstellen der E-Bilanz haben und wie die unterschiedlichen Felder zu befüllen sind.

Der zweite Teil beinhaltet eine in einem speziellen Arbeitskreis des BdB abgestimmte Mapping- Tabelle, in der die Unterschiede zwischen den Positionen der Bankentaxonomie und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (Kreditinstituts- Rechnungslegungsverordnung "RechKredV") gegenübergestellt werden. Denn aus der Bankentaxonomie selbst ist nicht ersichtlich, welche Daten bereits auf Grund der Vorgaben der RechKredV zur Verfügung stehen und welche Daten zusätzlich aus steuerlichen Gründen gefordert werden. Darüber hinaus werden in diesem Teil des Fachkonzepts die besonderen Anforderungen herausgestellt, die von bestimmten Arten von Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten zu erfüllen sind. Ferner werden Erläuterungen zu solchen steuerlichen Positionen gegeben, deren Basis und Inhalt sich nicht ohne weiteres aus der Bezeichnung in der Taxonomie ableiten lässt.

Mit dem aus Vertretern von acht Banken fachlich hochkarätig besetzten Gremium des Bank- Verlages und Bankenverbandes zur Qualitätssicherung hat man auf diese Art und Weise eine brancheneinheitliche Auslegung geschaffen, die die Fachabteilungen der Häuser bei der Interpretation der offenen Punkte unterstützt.

Das Fachkonzept konzentriert sich auf die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und die Überleitungsrechnung sowie auf Sonder- und Ergänzungsbilanzen, Kontensalden zu einer Position und Steuerlicher Gewinn/Verlust, d.h. die Daten, die in der Anfangsphase zwingend elektronisch zu übermitteln sind.

Als Mapping-Tabellen beinhaltet das Fachkonzept sowohl die Bankentaxonomie 2012 (Version 5.0) als auch die im Juni dieses Jahres vorgelegte Bankentaxonomie 2013 (Version 5.1).

Da die Bankentaxonomie auch künftig jährlich angepasst werden soll, wird auch das Fachkonzept permanent aktualisiert werden. Dies betrifft zum einen Veränderungen im rechtlichen Umfeld und damit einhergehend auch der Taxonomieversionen, die von der Finanzverwaltung herausgegeben werden. Zum anderen werden auch Erkenntnisse dokumentiert, die bei der Umsetzung in der Praxis gewonnen werden. Die Nutzer des elektronischen Fachkonzepts werden über die Anpassungen automatisch und unter Hinweis auf die Art der Änderungen informiert. Weitere Informationen zum Fachkonzept finden Sie im Internet unter www.bank-ebilanz.de.

Das Fachkonzept richtet sich an Leiter des Rechnungswesens und mit der Umsetzung der E-Bilanz betraute Mitarbeiter aus den Bereichen Steuern, Rechnungswesen und IT. Gern stellen wir Ihnen einen Testzugang zur Verfügung. Senden Sie hierzu eine Nachricht mit dem Betreff "TZ E-Bilanz" an testzugang@bank-verlag.de. Die erforderlichen Zugangsdaten werden Ihnen umgehend per E-Mail übermittelt. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Bernd Tretow (Leiter Produktmanagement, 0221/5490-260, bernd.tretow@bankverlag.de) oder Herrn Michael Stoll (Account Manager, 0221/5490-124, michael.stoll@bankverlag.de).

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