Donnerstag, 29. September 2016


  • Pressemitteilung BoxID 530762

Präsentation des Jahresabschlusses 2014[1] der Julius Bär Gruppe

Zunahme der verwalteten Vermögen um 14% auf CHF 291 Mrd. / Adjustierter Konzerngewinn plus 22% auf CHF 586 Mio. / Dividende von CHF 0.60 auf CHF 1.00 pro Aktie erhöht / Kosteneffizienzprogramm von CHF 100 Mio. gestartet

(lifePR) (Zürich, )

Die verwalteten Vermögen stiegen um CHF 36 Mrd. oder 14% auf CHF 291 Mrd. Der Anstieg wurde massgeblich getragen von einem Netto-Neugeldzufluss von CHF 13 Mrd. (5%). Die Kundenvermögen (inklusive Custody-Vermögen) erhöhten sich um 14% auf CHF 396 Mrd.

Der Betriebsertrag nahm um 16% auf CHF 2'547 Mio. zu, was einer Bruttomarge von 94 Basispunkten entspricht. Die adjustierte Cost/Income Ratio2 verbesserte sich auf 69.9%.

Der adjustierte Konzerngewinn, der die zugrunde liegende operative Performance wiedergibt, erhöhte sich um 22% auf CHF 586 Mio. und der adjustierte Gewinn pro Aktie (EPS) um 20% auf CHF 2.68.

Der IFRS-Konzerngewinn stieg um 96% auf CHF 367 Mio., und der IFRS-Gewinn pro Aktie um 92% auf CHF 1.68.

Die Integration von Merrill Lynchs International-Wealth-Management-Geschäft (IWM) ausserhalb der USA wurde weitgehend abgeschlossen und die damit verbundenen Restrukturierungsziele für 2014 vollständig umgesetzt.

Mit einer BIZ Gesamtkapitalquote von 23.4% und einer BIZ Kernkapitalquote (Tier 1) von 22.0% blieb die Kapitalausstattung deutlich über den Zielwerten der Gruppe.

Der Verwaltungsrat beabsichtigt, der Ordentlichen Generalversammlung vom 15. April 2015 eine Erhöhung der ordentlichen Dividende von CHF 0.60 auf CHF 1.00 pro Aktie vorzuschlagen, die aus den Reserven aus Kapitaleinlagen bezahlt wird.

Julius Bär hat beschlossen, die Erneuerung seiner IT-Plattformen weltweit voranzutreiben und Temenos bestimmt, mit den Planungen für den Ersatz ihrer Core-Banking-Plattform zu beginnen.

Julius Bär hat ein Effizienzprogramm lanciert mit dem Ziel, die Kosten auf Run-Rate-Basis um rund CHF 100 Mio. zu senken. Davon sollte mehr als die Hälfte 2015 wirksam werden.



Boris F.J. Collardi, Chief Executive Officer der Julius Bär Gruppe AG, sagte: "2014 hat die Gruppe erfolgreich die umfassenden Synergien ausgeschöpft, welche durch die IWM-Transaktion entstanden sind. Damit stärkte sie die Basis für ein weiteres langfristiges Wachstum ihrer Profitabilität erheblich. Dieses robuste Fundament wird durch die weiterhin sehr solide Kapitalausstattung noch verstärkt. Als Folge wird Julius Bär in der Lage sein, den Auswirkungen der jüngsten Aufwertung des Schweizer Frankens aus einer Position der Stärke zu begegnen. Es wurden bereits Massnahmen zur Abschwächung in die Wege geleitet und ich bin überzeugt, dass es der Gruppe dank dieser und weiterer Vorkehrungen gelingen wird, ihre Profitabilität in erheblichem Umfang vor diesen Auswirkungen zu schützen. Untermauert wird diese Zuversicht durch die Absicht des Verwaltungsrates, eine deutlich höhere Dividende vorzuschlagen."

Kundenvermögen erreichten Rekordwerte

Die Kundenvermögen erhöhten sich seit Ende 2013 um 14% oder CHF 49 Mrd. auf CHF 396 Mrd. Die verwalteten Vermögen stiegen um 14% oder CHF 36 Mrd. auf CHF 291 Mrd. Basierend auf Marktwerten vom Jahresende stammen CHF 60 Mrd. der ausgewiesenen verwalteten Vermögen von IWM, von denen CHF 58 Mrd. auf den Plattformen von Julius Bär gebucht waren. Zurückzuführen war das Wachstum der insgesamt verwalteten Vermögen auf den Netto-Neugeldzufluss von CHF 13 Mrd. (5%), einen positiven Währungseffekt von CHF 11 Mrd., die positive Markt-Performance von CHF 6 Mrd., sowie CHF 6 Mrd. aus der erstmaligen Konsolidierung der brasilianischen Tochtergesellschaft GPS (nach der Erhöhung der Beteiligung von 30% auf 80% im März 2014). Der Netto-Neugeldzufluss kam erneut mehrheitlich aus den Wachstumsmärkten sowie dem lokalen Geschäft in der Schweiz und in Deutschland, während die Zuflüsse aus dem grenzüberschreitenden europäischen Geschäft durch die Abflüsse auf Grund anhaltender Selbstdeklarationen mehr als ausgeglichen wurden. Die Custody-Vermögen beliefen sich auf CHF 106 Mrd., ein Plus von 13% oder CHF 12 Mrd.

Bedeutender Anstieg des Konzerngewinns

Der Betriebsertrag stieg um 16% auf CHF 2'547 Mio. Dies liegt unter der Zuwachsrate von 19% der durchschnittlich verwalteten Vermögen (auf CHF 272 Mrd., berechnet auf monatlicher Basis). Als Folge davon lag die Bruttomarge der Gruppe bei 94 Basispunkten (2013: 96 Basispunkte). Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich um 19% auf CHF 1'518 Mio., im Einklang mit dem Anstieg der durchschnittlich verwalteten Vermögen. Der Erfolg aus dem Zins- und Dividendengeschäft nahm um 17% auf CHF 648 Mio. zu. Darin enthalten sind Dividendenerträge aus dem Handelsgeschäft, die von CHF 38 Mio. auf CHF 72 Mio. gestiegen sind. Ohne diesen Effekt wuchs der zugrunde liegende Erfolg aus dem Zins- und Dividendengeschäft um 12% auf CHF 576 Mio., dies vor dem Hintergrund eines Anstiegs der Krediterträge. Dieser Zuwachs wurde teilweise ausgeglichen durch den Zinsaufwand für die im Mai 2014 ausgegebene Anleihe ohne Laufzeitbegrenzung (Perpetual Tier 1 Subordinated Bonds) und einen geringen Rückgang der Treasury-Erträge. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft stieg um 4% auf CHF 328 Mio. Einschliesslich der zuvor genannten Dividendenerträge aus dem Handelsgeschäft erhöhte sich der zugrunde liegende Erfolg aus dem Handelsgeschäft um 13% auf CHF 399 Mio., nachdem die im September 2014 einsetzende Zunahme der Volatilität an den Devisenmärkten in den letzten vier Monaten des Geschäftsjahres zu einer Erholung des kundenbezogenen Devisenhandels beitrug. Der übrige ordentliche Erfolg, zu dem neben anderen Positionen Einnahmen aus Markenlizenzierungen, Erträge aus assoziierten Unternehmen, Mieteinnahmen und Gewinne aus der Veräusserung von Finanzanlagen aus dem zur Veräusserung verfügbaren Portfolio gehören, stieg um 5% auf CHF 53 Mio.

Der adjustierte Geschäftsaufwand nahm um 14% auf CHF 1'840 Mio. zu. Mit 5'247 Vollzeitstellen ging die Gesamtzahl der Mitarbeitenden per Ende 2014 um 3% bzw. 143 Vollzeitstellen gegenüber Ende 2013 zurück. Da das Jahr 2013 jedoch mit 3'721 Vollzeitstellen begonnen wurde, wuchs die monatliche durchschnittliche Anzahl der Mitarbeitenden gegenüber dem Vorjahr immer noch um 17%. Der Anstieg im Jahr 2013 war im Wesentlichen auf die Übernahme des IWM-Geschäfts zurückzuführen, welche im Februar desselben Jahres begann. Der Rückgang im Jahr 2014 war das Ergebnis des durch die Restrukturierung bedingten Personalabbaus, welcher den Personalzuwachs durch weitere IWM-Übernahmen, die Konsolidierung von GPS und Neueinstellungen in anderen Geschäftsbereichen überstieg. Nach den erfolgten Restrukturierungen im Zusammenhang mit der IWM-Integration nahm die Anzahl der Kundenberater um 42 auf 1'115 Vollzeitstellen ab, wovon 316 auf die frühere IWM (Rückgang gegenüber 365 per Ende 2013) entfielen. Auf Grund dieser Entwicklungen erhöhte sich der angepasste Personalaufwand um 20% auf CHF 1'182 Mio. Der adjustierte Sachaufwand stieg um 7% auf CHF 573 Mio. Darin inbegriffen war eine Nettobelastung in Höhe von CHF 60 Mio. für Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste (2013: CHF 46 Mio.).

Als Folge davon verbesserte sich die adjustierte Cost/Income Ratio2 auf 69.9% (2013: 71.3%), knapp innerhalb der Bandbreite von 65-70%, die sich die Gruppe ab 2015 als Ziel gesetzt hat.

Der adjustierte Gewinn vor Steuern verbesserte sich um 21% auf CHF 706 Mio. Die damit verbundenen Ertragsteuern erhöhten sich auf CHF 121 Mio., was einer Steuerquote von 17.1% entspricht (2013: 17.7%). Der adjustierte Konzerngewinn - der die zugrunde liegende operative Performance wiedergibt und dadurch einen sinnvollen Vergleich der zugrunde liegenden Ergebnisse im Laufe der Zeit ermöglicht - wuchs um 22% auf CHF 586 Mio. und der adjustierte Gewinn pro Aktie (EPS) um 20% auf CHF 2.68.

Wie in den Vorjahren werden in der Analyse und Diskussion der Ergebnisse in der Medienmitteilung und der Business Review beim adjustierten Geschäftsaufwand die Integrations- und Restrukturierungskosten (CHF 113 Mio., fast ausschliesslich bezogen auf IWM, gegenüber CHF 199 Mio. im Jahr 2013) sowie Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten im Zusammenhang mit Akquisitionen (CHF 123 Mio. gegenüber CHF 101 Mio. im Jahr 2013) ausgeklammert. Darüber hinaus wurde im adjustierten Geschäftsaufwand für das Jahr 2013 eine Rückstellung in Höhe von CHF 29 Mio. (nach Steuern: CHF 22 Mio.) ausgeklammert, die für Garantieleistungen vorgenommen wurde, welche die Schweizer Banken nach Schweizer Recht im Rahmen des Quellensteuerabkom­mens zwischen der Schweiz und Grossbritannien leisten mussten. Unter Einschluss der oben genannten Positionen, wie sie im IFRS-Ergebnis in der Konsolidierten Konzernrechnung 2014 der Gruppe aufgeführt sind, verbesserte sich der Konzerngewinn um 96% auf CHF 367 Mio. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die zuvor genannte Rückstellung im Zusammenhang mit Grossbritannien nicht mehr anfiel und dass das bessere Betriebsergebnis sowie der Rückgang der IWM-bezogenen Integrations- und Restrukturierungskosten den erwarteten Anstieg der Abschreibungen auf akquisitionsbedingten immateriellen Vermögenswerten mehr als neutralisierte. Auf der gleichen Grundlage nahm der Gewinn pro Aktie auf CHF 1.68 zu, ein Anstieg von 92% gegenüber CHF 0.88 im Vergleichszeitraum vor einem Jahr.

Bilanz und Kapitalentwicklung

Die Bilanzsumme stieg um CHF 9.7 Mrd. oder 13% auf CHF 82.2 Mrd. Die Kundeneinlagen nahmen  um CHF 10.3 Mrd. oder 20% auf CHF 61.8 Mrd. zu. Das Kreditbuch erhöhte sich um CHF 6.1 Mrd. oder 22% auf CHF 33.7 Mrd. (darin enthalten CHF 25.5 Mrd. Lombardkredite und CHF 8.1 Mrd. Hypotheken), woraus ein Verhältnis von Ausleihun­gen zu Einlagen von 0.54 resultierte, im Vergleich zu 0.53 Ende 2013. Im gleichen Zeitraum stieg das Eigenkapital um CHF 0.3 Mrd. auf CHF 5.3 Mrd.

Am 31. Dezember 2014 belief sich das Gesamtkapital auf CHF 4.0 Mrd., wovon CHF 3.7 Mrd. Kernkapital (Tier 1). Mit risikogewichteten Aktiven von CHF 17.0 Mrd. resultierte dies in einer BIZ Gesamtkapitalquote von 23.4% und einer BIZ Kernkapitalquote (Tier 1) von 22.0%, was deutlich über den angestrebten Mindestwerten der Gruppe von 15% respektive 12% liegt.

Höhere ordentliche Dividende vorgeschlagen

Der Verwaltungsrat beabsichtigt, der Ordentlichen Generalversammlung vom 15. April 2015 eine Erhöhung der ordentlichen Dividende um 67% von CHF 0.60 auf CHF 1.00 pro Aktie vorzuschlagen. Wie in den letzten vier Jahren wird beantragt, dass die Dividende aus den Reserven aus Kapitaleinlagen bezahlt wird. Die Ausschüttung würde somit keiner Schweizer Verrechnungssteuer unterliegen und für Schweizer Privatanleger, die ihre Aktien als private Anlagen halten, würde keine Einkommenssteuer anfallen.

IWM-Integration weitgehend abgeschlossen - Restrukturierungsziele für 2014 vollständig erreicht

Nachdem die lokalen Transfers in Irland und in den Niederlanden in der ersten Jahreshälfte und in Frankreich im zweiten Halbjahr abgeschlossen wurden, ist die IWM-Integration per Ende 2014 weitgehend beendet. Seit Beginn des IWM-Integrationsprozesses am 1. Februar 2013 wurde der Transferprozess für insgesamt 17 IWM-Standorte vollzogen. Damit bleibt lediglich die Übertragung des Geschäfts in Indien, die nach aktuellem Stand voraussichtlich gegen Mitte 2015 durchgeführt wird, womit der IWM-Integrationsprozess abgeschlossen sein wird.

Per Ende 2014 beliefen sich die ausgewiesenen verwalteten Vermögen von IWM, basierend auf den Vermögenswerten an den Übertragungsdaten, auf CHF 54 Mrd. (Ende 2013: CHF 53 Mrd.), wovon CHF 51 Mrd. auf den Plattformen von Julius Bär verbucht und bezahlt waren (Ende 2013: CHF 40 Mrd.). Zu Marktwerten am Jahresende lagen die ausgewiesenen verwalteten IWM-Vermögen bei CHF 60 Mrd. und die verbuchten verwalteten Vermögen bei CHF 58 Mrd.

2014 wurden erhebliche Fortschritte bei der Produktivität des IWM-Geschäfts erzielt. Die früheren IWM-Kundenberater trugen bereits wesentlich zum Netto-Neugeldzufluss bei und die extrapolierte Bruttomarge auf den verwalteten IWM-Vermögen lag bereits knapp über dem Ziel von 85 Basispunkten für das Jahr 2015.

Die angekündigte Umstrukturierung nach Abschluss des Transfers der Mehrheit der IWM-Vermögen verlief wie geplant. Während im Laufe des Jahres weitere 166 Mitarbeitende von IWM zu Julius Bär wechselten, führte die mit der Integration verbundene Restrukturierung dazu, dass 564 Mitarbeitende die Gruppe verliessen, was auf Nettobasis im Jahr 2014 zu einer mit der Integration verbundenen Reduktion von 398 Vollzeitstellen führte, im Einklang mit den Synergiezielen.

Im Zusammenhang mit IWM sind im Jahr 2014 weitere Transaktions-, Restrukturierungs- und Integrationskosten in Höhe von CHF 109 Mio. angefallen, wodurch sich die gesamthaft verbuchten Kosten seit Beginn der Transaktion auf CHF 353 Mio. belaufen. Wie im Juli 2014 angekündigt, ist die bisherige Schätzung von rund CHF 455 Mio. für die gesamten Transaktions-, Restrukturierungs- und Integrationskosten auf rund CHF 435 Mio. korrigiert worden.

Weltweite Erneuerung der IT-Plattformen

Julius Bär hat beschlossen, die Erneuerung der IT-Plattformen weltweit voranzutreiben. Ziel des Projekts ist es, die Kundenbetreuung, die operative Effizienz und die Flexibilität durch die Harmonisierung der Plattformen weiter zu verbessern. Die Gruppe beauftragte Temenos, mit den Planungen für den Ersatz ihrer Core-Banking-Plattform zu beginnen, behält sich aber gleichzeitig vor, geeignete Anbieter für zusätzliche Komponenten und Applikationen auszuwählen.

Das Projekt wird zunächst in Asien gestartet, einer schnell wachsenden und dynamischen Region, die gegen 25% des Geschäftsvolumens der Gruppe verzeichnet und daher eine ideale Testumgebung für die zukünftige Umsetzung in anderen Regionen darstellt. Der Abschluss in Asien wird für 2017 erwartet. Gleichzeitig werden im Rahmen des Projekts in der Schweiz  gezielte Verbesserungen durchgeführt.

Dieser Prozess wird im Rahmen der normalen operativen und Finanzplanung der Gruppe abgewickelt. Die Umsetzungsphase wird die angestrebte Cost/Income Ratio voraussichtlich nicht negativ beeinflussen. Nach Abschluss wird eine verbesserte Effizienz erwartet.

Aufwertung des Schweizer Frankens: Einleitung umfassender Massnahmen zur Wahrung der Profitabilität

Die Integration des IWM-Geschäfts hat die währungsbedingte Diskrepanz von Erträgen und Kosten bei Julius Bär zwar substanziell verbessert. Auf Grund des weiterhin bestehenden Ungleichgewichts und der starken Aufwertung des Schweizer Frankens im Januar 2015 müssen aber weitere Massnahmen zur Wahrung der Profitabilität der Gruppe ergriffen werden.

Als Konsequenz hat Julius Bär ein Effizienzprogramm zur Reduktion der Kostenbasis um rund CHF 100 Mio. auf Run-Rate-Basis begonnen, von denen mehr als die Hälfte 2015 realisiert werden soll. Die Personalkosten werden gesenkt durch eine Kombination von Restriktionen bei Neuanstellungen, die Umverteilung von Ressourcen sowie die Streichung von rund 200 Stellen durch natürliche Fluktuation und Personalabbau, hauptsächlich in Mid- und Back-Office-Funktionen. Dies wird zum Teil auch das integrierte IWM-Geschäft tangieren. Die geplanten Einsparungen beim Sachaufwand werden durch die kurz- und mittelfristige Verbesserung von Prozessen in der gesamten Gruppe sowie geringere Marketingausgaben erreicht.

Paul Man-Yiu Chow für den Verwaltungsrat nominiert

Paul Man-Yiu Chow aus Hongkong wurde für die Wahl in den Verwaltungsrat an der nächsten Ordentlichen Generalversammlung nominiert. Er ist derzeit Vorsitzender des Verwaltungsrates der Hong Kong Cyberport Management Company sowie unabhängiger Non-Executive Director bei der Bank of China und China Mobile. In seiner beachtlichen Karriere in der Finanzbranche in Asien war er unter anderem CEO und Executive Director der Hong Kong Exchanges & Clearing Ltd sowie CEO von HSBC Asset Management, Asia Pacific (ohne Japan).

1Die adjustierten Ergebnisse, wie sie in dieser Medienmitteilung und im Business Review präsentiert und besprochen werden, entsprechen den geprüften IFRS-Finanzergebnissen exklusive Integrations- und Restrukturierungskosten sowie Abschreibungen auf Immateriellen Vermögenswerten im Zusammenhang mit Akquisitionen oder Desinvestitionen sowie einer Rückstellung im Geschäftsjahr 2013 im Zusammenhang mit dem Quellensteuerabkommen zwischen der Schweiz und Grossbritannien.

2Berechnet auf der Basis des adjustierten Geschäftsaufwands, abzüglich Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verlusten.

Die vollständige Darstellung der Resultate ist in der Business Review ab Seite 4 ersichtlich.

Die Bilanzpressekonferenz wird um 9:30 Uhr (MEZ) via Webcast übertragen. Sämtliche Unterlagen (Präsentation, Business Review 2014, Konzernrechnung 2014 sowie die vorliegende Medienmitteilung) stehen ab 7:00 Uhr (MEZ) unter www.juliusbaer.com zur Verfügung.


Medienmitteilung & Konzernkennzahlen
Presentation (English)
Business Review (English, pre-print)
Annual Report (English, pre-print)


Wichtige Termine

20. Februar 2015: Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2014
15. April 2015: Generalversammlung 2015, Zürich
17. April 2015: Dividendenabgang (Ex-Dividendendatum)
20. April 2015: Dividendenstichtag
21. April 2015: Ausschüttung Dividende
19. Mai 2015: Veröffentlichung des Interim Management Statement über die letzten vier Monate
20. Juli 2015: Präsentation des Halbjahresergebnisses 2015, Zürich

Diese Medienmitteilung liegt auch in englischer Sprache vor. Massgebend ist die englische Version.

Cautionary statement regarding forward-looking statements  

This media release by Julius Baer Group Ltd. ('the Company') includes forward-looking statements that reflect the Company's intentions, beliefs or current expectations and projections about the Company's future results of operations, financial condition, liquidity, performance, prospects, strategies, opportunities and the industries in which it operates. Forward-looking statements involve all matters that are not historical facts. The Company has tried to identify those forward-looking statements by using the words 'may', 'will', 'would', 'should', 'expect', 'intend', 'estimate', 'anticipate', 'project', 'believe', 'seek', 'plan', 'predict', 'continue' and similar expressions. Such statements are made on the basis of assumptions and expectations which, although the Company believes them to be reasonable at this time, may prove to be erroneous.

These forward-looking statements are subject to risks, uncertainties and assumptions and other factors that could cause the Company's actual results of operations, financial condition, liquidity, performance, prospects or opportunities, as well as those of the markets it serves or intends to serve, to differ materially from those expressed in, or suggested by, these forward-looking statements. Important factors that could cause those differences include, but are not limited to: changing business or other market conditions, legislative, fiscal and regulatory developments, general economic conditions in Switzerland, the European Union and elsewhere, and the Company's ability to respond to trends in the financial services industry. Additional factors could cause actual results, performance or achievements to differ materially. In view of these uncertainties, readers are cautioned not to place undue reliance on these forward-looking statements. The Company and its subsidiaries, and their directors, officers, employees and advisors expressly disclaim any obligation or undertaking to release any update of or revisions to any forward-looking statements in this media release and any change in the Company's expectations or any change in events, conditions or circumstances on which these forward-looking statements are based, except as required by applicable law or regulation.

Über die Bank Julius Bär Europe AG

Julius Bär ist die führende Private-Banking-Gruppe der Schweiz, ausgerichtet auf die Betreuung und Beratung anspruchsvoller Privatkunden, sowie eine erstklassige Marke im globalen Wealth Management. Per Ende Dezember 2014 betreute Julius Bär Kundenvermögen von CHF 396 Milliarden, einschliesslich verwalteter Vermögen von CHF 291 Milliarden. Die Bank Julius Bär & Co. AG, die renommierte Privatbank, welche 2015 ihr 125-jähriges Bestehen feiert, ist die wichtigste operative Gesellschaft der Julius Bär Gruppe AG, deren Aktien an der SIX Swiss Exchange (Ticker-Symbol: BAER) kotiert und Teil des Swiss Market Index (SMI) sind, der die 20 grössten und liquidesten Schweizer Aktien umfasst.

Julius Bär beschäftigt über 5'000 Mitarbeitende, davon mehr als 1'000 Kundenberater, und ist in über 25 Ländern und an rund 50 Standorten präsent. Mit Hauptsitz in Zürich sind wir von Dubai, Frankfurt, Genf, Hongkong, London, Lugano, Monaco, Montevideo, Moskau, Singapur bis Tokio vertreten. Unsere kundenorientierte Ausrichtung, unsere objektive Beratung auf der Basis unserer einzigartigen, offenen Produktplattform, unsere sehr starke finanzielle Basis sowie unsere unternehmerische Managementkultur machen uns zur internationalen Referenz im Private Banking.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter www.juliusbaer.com

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Hausrat-Tarif der Württembergischen mit einzigartigen Leistungen

, Finanzen & Versicherungen, Wüstenrot & Württembergische AG

Die Württembergische Versicherung, ein Unternehmen des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische (W&W), hat ihre Hausratversicherung...

Keine Sorgen mit der Rechtsberatung - Haftpflichtversicherung für Kammerberufe

, Finanzen & Versicherungen, Nürnberger Versicherungsgruppe

Pleiten, Pech und Pannen sind Teil des Lebens wie auch des Berufslebens. Problematisch wird es jedoch, wenn Dritte durch kleine oder große Fehler...

creditweb bei Finanztest gleich 4x auf dem ersten Platz

, Finanzen & Versicherungen, creditweb GmbH

Die Testbedingungen hatten es in sich. Die Redaktion von Finanztest wählte für ihre Suche nach den günstigsten Immobilienkrediten mehr als 70...

Disclaimer