Donnerstag, 08. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 540848

Interim Management Statement für die ersten vier Monate 20151

Verwaltete Vermögen von CHF 289 Milliarden / Starker Anstieg der Kundenaktivität / Deutliche Verbesserung der Cost/Income Ratio dank höherer Bruttomarge und voll wirksamer IWM-Kostensynergien aus 2014

(lifePR) (Zürich, ) Die von der Julius Bär Gruppe verwalteten Vermögen betrugen Ende April 2015 CHF 289 Milliarden, was einem Rückgang von nur CHF 2 Milliarden oder 1% seit Ende 2014 entspricht, trotz der ausgeprägten Frankenstärke.

Die Entwicklung der verwalteten Vermögen seit Jahresbeginn war geprägt von anhaltenden Netto-Neugeldzuflüssen, einer positiven Marktentwicklung und vom Transfer von CHF 4.3 Milliarden von Leumi Private Bank AG im März 2015. Der positive Einfluss dieser Faktoren wurde ausgeglichen durch einen negativen Währungseffekt von CHF 19 Milliarden auf Grund der starken Aufwertung des Schweizer Frankens gegenüber den meisten Währungen im bisherigen Jahresverlauf. Dieser Währungseffekt wirkte sich zusammen mit den anhaltenden Selbstdeklarationen in Frankreich und Italien teilweise auf den Netto-Zufluss aus, der sich annualisiert am unteren Ende des mittelfristigen Zielbereichs von 4-6% bewegte.

Starker Anstieg der Kundenaktivität wirkt positiv auf Margen und Cost/Income Ratio
Die robuste Kundenaktivität wirkte sich in den ersten vier Monaten des Jahres positiv auf die Bruttomarge aus, die auf leicht über 100 Basispunkte anstieg. Die deutliche Zunahme des Kundenengagements war getrieben von höherer Marktvolatilität und zeigte sich u.a. in gestiegenen Volumina bei strukturierten Produkten, einem Anstieg der Transaktionen in Aktien und Anleihen, erhöhter Aktivität im Fremdwährungsbereich sowie einer Neupositionierung asiatischer Anleger im März und April 2015. Die Zunahme von Volatilität und Volumen war ausgeprägter in der Periode unmittelbar nach dem Entscheid der Schweizerischen Nationalbank vom 15. Januar 2015, den Mindestkurs zum Euro von CHF 1.20 aufzugeben. Dies führte im Januar 2015 zu einer ausserordentlich hohen Bruttomarge. In der Periode Februar bis April 2015 bewegte sich die Bruttomarge leicht unter 100 Basispunkten.

Die Cost/Income Ratio2 der Gruppe verbesserte sich und lag leicht unterhalb des mittelfristigen Zielbereichs von 65-70%. Dieser Fortschritt war massgeblich vom zuvor erwähnten Anstieg der Bruttomarge getrieben. Zusätzlich positiv beigetragen haben die mittlerweile voll wirksamen, 2014 realisierten Kostensynergien im Zusammenhang mit der Integration von Merrill Lynchs International-Wealth-Management-Geschäft (IWM) ausserhalb der USA. In der Periode Februar bis April 2015 übertraf die Cost/Income Ratio das untere Ende des mittelfristigen Zielbereichs leicht. Die Gruppe setzt die Implementierung der im vergangenen Februar angekündigten Kostenmassnahmen fort und erwartet, dass sich deren positiver Einfluss im restlichen Jahresverlauf nach und nach zu zeigen beginnt.

Die Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste blieben auf anteiliger Basis (vier Monate) in etwa auf demselben Niveau wie im zweiten Halbjahr 2014.

Als Folge davon verbesserte sich die Vorsteuermarge3 nahe ans obere Ende des mittelfristigen Zielbereichs von 30-35 Basispunkten. In der Periode Februar bis April 2015 bewegte sich die Vorsteuermarge in der Mitte dieses Bereichs.

Solide Kapitalposition
Julius Bär ist weiterhin stark kapitalisiert. Ende April 2015 betrugen die BIZ Gesamtkapitalquote 22.4% und die BIZ Kernkapitalquote (Tier 1) 21.1%, womit die minimal angestrebten Zielwerte der Gruppe von 15% respektive 12% deutlich übertroffen wurden.

Halbjahresabschluss 2015
Der detaillierte Finanzabschluss der Julius Bär Gruppe für das erste Halbjahr 2015 wird am 20. Juli 2015 veröffentlicht.

1 Basierend auf ungeprüfter Betriebsrechnung
2 Exklusive Integrations- und Restrukturierungskosten, Abschreibungen auf Immateriellen Vermögenswerten im Zusammenhang mit Akquisitionen oder Desinvestitionen sowie Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verlusten
3 Exklusive Integrations- und Restrukturierungskosten sowie Abschreibungen auf Immateriellen Vermögenswerten im Zusammenhang mit Akquisitionen oder Desinvestitionen

Cautionary statement regarding forward-looking statements
This media release by Julius Baer Group Ltd. ('the Company') includes forward-looking statements that reflect the Company's intentions, beliefs or current expectations and projections about the Company's future results of operations, financial condition, liquidity, performance, prospects, strategies, opportunities and the industries in which it operates. Forward-looking statements involve all matters that are not historical facts. The Company has tried to identify those forward-looking statements by using the words 'may', 'will', 'would', 'should', 'expect', 'intend', 'estimate', 'anticipate', 'project', 'believe', 'seek', 'plan', 'predict', 'continue' and similar expressions. Such statements are made on the basis of assumptions and expectations which, although the Company believes them to be reasonable at this time, may prove to be erroneous.

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Bank Julius Bär Europe AG

Julius Bär ist die führende Private-Banking-Gruppe der Schweiz, ausgerichtet auf die Betreuung und Beratung anspruchsvoller Privatkunden, sowie eine erstklassige Marke im globalen Wealth Management. Per Ende April 2015 betreute Julius Bär Kundenvermögen von CHF 376 Milliarden, einschliesslich verwalteter Vermögen von CHF 289 Milliarden. Die Bank Julius Bär & Co. AG, die renommierte Privatbank, welche 2015 ihr 125-jähriges Bestehen feiert, ist die wichtigste operative Gesellschaft der Julius Bär Gruppe AG, deren Aktien an der SIX Swiss Exchange (Ticker-Symbol: BAER) kotiert und Teil des Swiss Market Index (SMI) sind, der die 20 grössten und liquidesten Schweizer Aktien umfasst.

Julius Bär beschäftigt über 5000 Mitarbeitende, davon mehr als 1000 Kundenberater, und ist in über 25 Ländern und an rund 50 Standorten präsent. Mit Hauptsitz in Zürich sind wir von Dubai, Frankfurt, Genf, Hongkong, London, Lugano, Monaco, Montevideo, Moskau, Singapur bis Tokio vertreten. Unsere kundenorientierte Ausrichtung, unsere objektive Beratung auf der Basis unserer einzigartigen, offenen Produktplattform, unsere sehr starke finanzielle Basis sowie unsere unternehmerische Managementkultur machen uns zur internationalen Referenz im Private Banking.

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