Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Teamnews ETH Tuning: Der Technikteufel wohnt in Zolder

(lifePR) (Lebach, ) Das zweite Rennwochenende der DTC/ADAC Procar im belgischen Zolder war gleichzeitig eine Premiere für zwei neue Fahrer. Rookie Kevin Hilgenhövel, der in Oschersleben aus Altersgründen noch zum Zuschauen verdammt war, konnte endlich ins Geschehen eingreifen. Auch Matthias Meyer, der zuletzt noch für Glatzel Racing am Start war, wechselte als Tabellenführer ins Cockpit des zweiten Peugeot 207 Sport von ETH Tuning. Doch das Wochenende war für alle Beteiligten teilweise eine Nervenprobe.

Schon im ersten freien Training bei extrem hohen Temperaturen hatte Andreas Rinke mit seinem Citroen Saxo Bremsprobleme und konnte nicht das Maximum aus seinem Fahrzeug herausholen. Matthias Meyer kämpfte auch mit technischen Problemen konnte kaum schnelle Runden drehen. Auch im ersten Qualifying setzen sich die Probleme fort. Kevin Hilgenhövel musste nach ein paar Runden mit einem Getriebeschaden die Box aufsuchen und Matthias Meyer konnte keine gezeitete Runde fahren und musste das erste Rennen vom ganz hinten aufnehmen. Nur Andreas Rinke blieb defekt- und unfallfrei und holte sich die erste Startposition.

Rennen eins verlief ähnlich mäßig. Rinke fiel beim recht chaotischen fliegenden Start etwas zurück und musste sich zuerst auf Platz zwei einreihen, während Hilgenhövel und Meyer in der ersten Kurve einem querstehenden Fahrzeug der Division 3 ausweichen mussten. Vor allem Matthias Meyer, der durch das Kiesbett musste, verlor die vorher gewonnen Positionen und fiel fast ans Ende des Feldes zurück. Hilgenhövel kollidierte gleich in der nächsten Kurve mit Jeremy Krüger, konnte aber trotz eines kleinen Blechschadens das Rennen fortsetzen. Rinke kämpfte sich wieder an den Führenden heran, übersah aber beim Überholen eines Fahrzeugs der Division 3 eine gelbe Flagge und musste eine Durchfahrtsstrafe antreten, die die Aufholjagd jäh beendete. Trotzdem sicherte sich Rinke den zweiten Platz. Matthias Meyer, hatte nicht so viel Glück. Er musste einen Wagen schon nach wenigen Runden wieder abstellen. Somit keine Punkte für ihn. Hilgenhövel hatte sich bereits auf Platz drei vorgekämpft, verlor aber dann durch einen Schaltfehler den fünften Gang. Somit musste er seinen Konkurrenten ziehen lassen und kam auf Platz vier ins Ziel. Nach einer recht langen Spätschicht und des unermüdlichen Einsatzes des ganzen Teams konnten aber alle Fahrzeuge für das zweite Qualifying startklar gemacht werden.

Doch die zweite Qualifikation am Sonntagmorgen hielt wieder eine negative Überraschung bereit. Andreas Rinke holte sich zwar mit einer Traumzeit erneut die erste Startposition, doch in der Auslaufrunde(!) verabschiedete sich auch bei ihm das Getriebe und somit mussten die Mechaniker wieder ran. Dafür lief es bei Matthias Meyer endlich besser. Die Probleme konnten behoben werden und Meyer fuhr endlich eine komplette Session zu Ende. Dabei sprang der gute dritte Platz heraus. Kevin Hilgenhövel schonte sein drittes Getriebe und ging von Platz sechs ins Rennen.

Doch hier ging es ähnlich weiter wie zuvor. Beim stehenden Start riss bei Andreas Rinke die neue Antriebswelle ab und das Rennen war hier schon für ihn zu Ende. Matthias Meyer erbte die zweite Position und hängte sich zuerst an den Führenden ran, musste aber durch einen schleichenden Plattfuß abreißen lassen und in den letzten Runden noch hart um Platz zwei kämpfen, fuhr diesen aber dann clever ins Ziel. Kevin Hilgenhövel kam immer besser in Fahrt, konnte noch eine Position gut machen und wurde in seinem erst zweiten Tourenwagenrennen erneut guter Vierter.

Trotz der vielen Probleme geht Andreas Rinke als Tabellenführer knapp vor Matthias Meyer in die nächsten Rennen Anfang Juli am Lausitzring. Vor allem Matthias Meyer freut sich sehr auf die nächsten Rennen in seinem neuen Team: "Danke für die tolle Arbeit. Die Jungs haben sich richtig reingehängt, um das Auto zum Laufen zu bekommen. Es ist jetzt an der Tabellenspitze alles eng zusammen. Wir können uns auf weitere tolle Rennen freuen."

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