Samstag, 10. Dezember 2016


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Praxistauglichkeit und Zukunftsaussichten von Elektro- und Hybridfahrzeugen

Neue Broschüre des Corporate Vehicle Observatory (CVO) zu Technologien, Möglichkeiten und Perspektiven

(lifePR) (Kirchheim, ) Elektro- und Hybridfahrzeuge auf Deutschlands Straßen? Vor zwanzig Jahren war das noch kaum vorstellbar. Heute sind alle großen Automobilhersteller dabei, diese alternativ angetriebenen Fahrzeuge auf den Markt zu bringen. Hohe Spritpreise und strengere CO2-Emissionsvorgaben lassen das Interesse steigen. Die kürzlich erschienene Broschüre des Corporate Vehicle Observatory (CVO) "Electric and Hybrid Vehicles: Technologies, Uses and Perspectives" liefert detailliertes Hintergrundwissen rund um das Thema Elektro- und Hybridfahrzeuge und die gegenwärtige Entwicklung in der Automobilbranche. Sie kann kostenlos auf www.arval.de/cvo-publikationen angefordert werden. Der CVO ist eine von Arval initiierte, europaweite Informations- und Expertenplattform für Flottenmanagement.

Micro-Hybridfahrzeuge, Mild Hybrid, Parallel Hybrid oder reine Elektroautos - die am Markt verfügbaren alternativen Antriebsarten sind vielfältig. Mittlerweile sind einige Modelle namhafter Autohersteller verfügbar. Deren Marktanteile sind zwar noch gering, dennoch beeinflussen sie die Forschung und Entwicklung im Bereich der alternativen Antriebe.

Leistung und technische Einschränkungen von Elektrofahrzeugen

Bei den technischen Angaben zu Leistung und Reichweite gibt es grundlegende Unterschiede zwischen Elektrofahrzeugen und Autos mit konventionellen Motoren. Die Broschüre erklärt detailliert, was sich hinter Begriffen wie Batterie- und Motorleistung und Ladekapazität verbirgt. Dabei werden auch die Vorteile von Elektrofahrzeugen erläutert: Durch die geräuschlose und emissionsfreie Fortbewegung werden vor allem innerstädtisch CO2 und Lärm reduziert. Darüber hinaus gelten die Instandhaltungs- und Wartungskosten als gering, da der elektrische Antrieb im Gegensatz zu einem Verbrennungsmotor weniger anfällig ist. Gleichzeitig zeigt die Broschüre aber auch die Nachteile auf: So stellen die Reichweiten, momentan im Schnitt 150 bis 200 Kilometer, sowie die maximalen Geschwindigkeiten von 70 bis 120 km/h erhebliche Nutzungseinschränkungen dar. Zudem ist neben der langen Ladedauer - ohne Schnellladevorrichtung dauert der Ladevorgang mindestens sechs Stunden - das Laden am Wohnort oft problematisch. Denn ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses kann beispielsweise nicht einfach den Allgemeinstrom in der Tiefgarage benutzen.

"Reine Elektrofahrzeuge sind - noch - keine Allzweckautos. Vielmehr eignen sie sich momentan nur für bestimmte Einsatzgebiete - zum Beispiel im Stadtverkehr", meint Ralf Woik, Sprecher des CVO in Deutschland. "Die Erfahrungswerte des CVO zeigen, dass die Gesamtkosten bei rein innerstädtischen Kurzstrecken für elektrische und konventionelle Fahrzeuge beinahe gleich sind. Selbst wenn die Anschaffungskosten für Elektrofahrzeuge höher sind, rechnen sich hier die geringeren Instandhaltungskosten und die steuerlichen Vorteile. Für Unternehmen wie beispielsweise Lieferdienste können alternative Antriebe also durchaus interessant sein."

Herausforderung Rohstoffe

Des Weiteren thematisiert die Broschüre die Verfügbarkeit von Rohstoffressourcen für die Batterieproduktion. Neben Lithium werden für die in Hybrid- und Elektroautos verwendeten Lithium-Ionen-Akkumulatoren auch Kobalt, Nickel und Zink benötigt. Sind diese Rohstoffe auch in Zukunft ausreichend vorhanden? Kann eine Knappheit anders als bei Gas oder Erdöl vermieden werden? Die Expertenmeinungen gehen hierzu auseinander - selbst wenn es noch einige Lithiumvorkommen gibt, die gerade erst erschlossen werden. Problematisch ist zudem die regionale Konzentration dieser Rohstoffe, die häufig in politisch instabilen Regionen vorkommen. Die Rohstoffverfügbarkeit sowie die relativ hohen Produktionskosten haben direkten Einfluss auf die Wiederverwertung bereits verwendeter Batterien. Für Blei-, Ni-Cd-, Ni-Mh- und Li-Ion-Batterietechnologien gibt es daher mittlerweile spezialisierte Recyclingunternehmen.

Wohin geht die Reise mit Elektro- und Hybridfahrzeugen?

Wie in der Broschüre analysiert wird, zeichnen sich gegenwärtig folgende Trends ab: Die Batteriepreise sinken aufgrund der wachsenden Wettbewerbssituation weiter. Neue Akteure, die sich auf die Entwicklung von Komponenten spezialisieren, kommen auf den Markt. Außerdem entstehen derzeit ökologisch angetriebene Projekte, die die Batterieladung mit Solarstrom kombinieren und damit ein Zeichen für die grüne Zukunft setzen: Ein Beispiel sind etwa Parkhäuser, deren Ladevorrichtungen durch Solarstrom gespeist werden. In den meisten Fuhrparks sind Elektro- und Hybridfahrzeuge noch Zukunftsmusik. Erst wenn sie sich nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch rechnen, werden sie verstärkt in den Flotten zu finden sein.

Zum Corporate Vehicle Observatory (CVO)

Der CVO ist eine unabhängige Expertenplattform für Fachleute im Bereich Flottenmanagement, die 2002 von Arval und der Muttergesellschaft BNP Paribas initiiert wurde. Im Rahmen des europaweit ausgelegten CVO werden Expertenrunden veranstaltet und Fachpublikationen veröffentlicht.

Das jährlich erscheinende CVO-Barometer enthält 2012 die Ergebnisse der Befragung von mehr als 3.600 Flottenentscheidern in 12 EU-Ländern. In Deutschland wurden im Auftrag von Arval durch das Meinungsforschungsinstitut CSA 301 Fuhrparkentscheider telefonisch interviewt. Je nach Unternehmensgröße handelte es sich dabei um Firmeninhaber, Fuhrpark- oder Einkaufsleiter aus Handels-, Dienstleistungs-, Industrie- und Baubetrieben mit unterschiedlich großen Flotten.

Arval Deutschland GmbH

Arval ist ein 100%iges Unternehmen der BNP Paribas SA, einem der weltweit führenden europäischen Bank- und Finanzdienstleister. In Deutschland hat Arval eine finanzierte Flotte von rund 31.000 Fahrzeugen (Ende Juni 2012) und ist einer der leistungsstärksten herstellerunabhängigen Anbieter für Full-Service-Leasing. Die Arval-Mobilitätsdienstleistungen werden Geschäftskunden mit Pkw und Nutzfahrzeugen angeboten. www.arval.de

Arval wurde 1989 als 100%ige Tochter der BNP Paribas gegründet und hat sich als herstellerunabhängiger Anbieter auf Full-Service-Leasing spezialisiert. Arval bietet seinen Kunden - Firmenkunden, KMUs sowie großen internationalen Gesellschaften - maßgeschneiderte Lösungen, die die Mobilität der Fahrer optimieren und den Unternehmen, die mit dem Flottenmanagement verbundenen Risiken abnehmen. Arval hat sich im Dienste seiner Kunden der fachkundigen Beratung und Service-Qualität verschrieben. Das Unternehmen ist derzeit in 24 Ländern mit mehr als 4.000 Mitarbeitern und einem Partner-Netzwerk in 14 Ländern vertreten. Die Leasingflotte umfasst 689.000 Fahrzeuge weltweit (Juni 2012). Innerhalb der BNP Paribas gehört Arval zum Kerngeschäftsfeld des Retail Banking. www.arval.com

BNP Paribas ist mit fast 200.000 Mitarbeitern in mehr als 80 Ländern vertreten, davon über 150.000 in Europa. Die Gruppe belegt in ihren drei Kern-Geschäftsfeldern Schlüsselpositionen: Retail Banking, Investment Solutions und Corporate & Investment Banking. In Europa hat die Gruppe vier Heimatmärkte (Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg) und BNP Paribas Personal Finance ist bei Konsumentenkrediten Marktführer. BNP Paribas baut derzeit ihr Geschäftsmodell einer integrierten Privatkundenbank in den Mittelmeerländern, in der Türkei und in Osteuropa aus und verfügt zudem über ein umfangreiches Netzwerk im Westen der USA. Im Corporate & Investment Banking und im Bereich Investment Solutions hält die Gruppe Spitzenpositionen in Europa, hat eine starke Präsenz in Amerika und verzeichnet starkes und nachhaltiges Wachstum in Asien.

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