Mittwoch, 25. Januar 2017


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Jeder Elfte kam von "draußen"

"in4mation" 1/2015 ist erschienen: AK-Jugendmagazin beleuchtet die Situation junger Migranten - Aktuelles Azubilexikon als Beihefter

(lifePR) (Saarbrücken, ) In jeder Fußballmannschaft im Saarland müsste aus Proporzgründen eigentlich mindestens ein Zuwanderer mitspielen. Eine solche Zwangsquote gibt es natürlich nicht, aber tatsächlich hat inzwischen fast jeder elfte Bürger unseres Landes einen Migrationshintergrund. "In-4mation", das Jugendmagazin der Arbeitskammer, widmet in der aktuellen Ausgabe jungen Migranten unter dem Motto "Sie gehören zu uns" das Titelthema. Die Redaktion präsentiert auf insgesamt neun Seiten Zahlen, Fakten, Hintergründe und sechs Porträts von jungen Menschen, die - aus welchen Gründen auch immer - im Saarland heimisch geworden sind.

"Neu-Saarländer" Tomas Morrobel, der aus der Dominikanischen Republik stammt, erklärt, dass er sich "nie schlecht behandelt gefühlt" habe - weder auf Ämtern noch privat. Die Bosnierin Emina Kulender hat das Saarland zu ihrer neuen Heimat gemacht, weil sie die Menschen als "herzlich und interessiert" empfindet. Nur mit dem Dialekt kann sie sich nicht anfreunden. Das ist ihr "eine Fremdsprache zuviel". Der Russe Roman Loginow mag das Saarland nicht zuletzt deshalb, "weil hier eigentlich jeder jeden kennt".

Das AK-Jugendmagazin hat aber keineswegs nur Politik zu bieten. Die neue "in4mation" bringt auch eine Vorschau auf kleine und feine Open-Air-Festivals in der Region, bei denen von Punkrock über Dark Elektro bis zu Hardcore jede Menge Musik in der Luft liegt, eine kritische Würdigung neuer Imagefilme, die Touristen oder Fachkräfte ins Land locken sollen, oder eine Story über die neue Lust aufs (alte) Tanzen, wo junge Frauen und Männer mit dem Lindy Hop einen Swingtanzstil aus den 1920er Jahren für sich entdeckt haben.

Als Beihefter enthält das AK-Jugendmagazin ein aktualisiertes Azubilexikon mit vielen guten Tipps für Lehrlinge von A bis Z auf acht Seiten. Die Arbeitskammer bietet damit einen speziellen Service für jüngere Leute. AK-Geschäftsführer Heribert Schmitt meint dazu: "Die Arbeitskammer nimmt bewusst und sehr gern etwas Geld in die Hand, um Auszubildenden ganz gezielt Hilfestellungen zu geben."

Hinweis: Die neue "in4mation" ist unter anderem in Schulen, bei Jugend- und Auszubildendenvertretungen oder bei der Arbeitskammer kostenlos erhältlich. Magazin und Azubilexikon können außerdem unter www.in-4mation.de/home.html online gelesen oder ausgedruckt werden.

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