Dienstag, 06. Dezember 2016


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ARAGON AG: Umsatzerlöse der Aragon AG liegen im vierten Quartal 2009 mit 23,2 Mio. Euro 12 Prozent über dem Vorjahr - Optimistischer Ausblick auf 2010

(lifePR) (Wiesbaden, ) .
- Umsatzerlöse der Aragon AG liegen im vierten Quartal 2009 mit 23,2 Mio. Euro 12 Prozent über dem Vorjahr
- Positives EBITDA und stabile Umsatzentwicklung im Gesamtjahr 2009
- Deutlicher Anstieg der Assets under Administration, Vermittler und Kunden
- Optimistischer Ausblick auf 2010: Niedrigere Kostenquote und steigende Umsätze führen zur Rückkehr zu profitablem Wachstum

Die Aragon AG, eines der führenden Finanzdienstleistungsunternehmen in Deutschland, veröffentlicht heute die vorläufigen Ergebnisse gemäß den internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS für das vierte Quartal und das Geschäftsjahr 2009.

Deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerung im vierten Quartal

Zum Ende des Geschäftsjahrs 2009 hat sich das Geschäft der Aragon AG deutlich belebt. Die Umsatzerlöse lagen mit 23,2 Mio. Euro um 12 Prozent über den Zahlen des Vorjahreszeitraums (Q4 2008: 20,7 Mio. Euro). Gegenüber dem dritten Quartal 2009 bedeutet dies eine Steigerung um 33 Prozent (Q3 2009: 17,5 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) aus den fortzuführenden Geschäftsbereichen stieg im vierten Quartal 2009 um 151 Prozent auf 0,4 Mio. Euro (Q4 2008: minus 0,9 Mio. Euro). Ebenfalls konnte ein ausgeglichenes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erzielt werden (Q4 2008: minus 1,5 Mio. Euro).

'Mit der Entwicklung im vierten Quartal 2009 sind wir zufrieden. Wir haben eine deutliche Belebung vor allem des Investmentgeschäfts sowie die Materialisierung der im Jahresverlauf 2009 getätigten Akquisitionen und des umgesetzten Kostensenkungsprogramms gesehen', erläutert Wulf U. Schütz, Vorstand der Aragon AG.

Positives EBITDA und stabile Umsatzentwicklung im Gesamtjahr 2009

Im Gesamtjahr 2009 gingen die Umsatzerlöse trotz des sehr schwierigen Marktumfeldes um lediglich rund 14 Prozent auf 69,3 Mio. Euro (2008: 80,2 Mio. Euro pro forma biw at equity) zurück. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) aus den fortzuführenden Geschäftsbereichen betrug im Gesamtjahr 2009 0,1 Mio. Euro (2008: 8,3 Mio. Euro pro forma biw at equity). Aufgrund des schwierigen ersten Halbjahres 2009 liegt das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Gesamtjahr bei minus 1,4 Mio. Euro (2008: 6,6 Mio. Euro pro forma biw at equity).

Die Aragon AG hat das schwierige Marktumfeld frühzeitig erkannt und im Gesamtjahr 2009 die Personalkosten und sonstigen betrieblichen Aufwendungen(bereinigt um restrukturierungsbedingte Einmaleffekte) um rund 25 Prozent reduziert. Ebenfalls hat die Aragon AG das Jahr 2009 genutzt, um Risiken aus Beteiligungen zu bereinigen. So hat die Aragon AG aufgrund der schwierigen Lage an den weltweiten Schifffahrtsmärkten entschieden, ihre aus einer vor der Finanz- und Schifffahrtskrise eingegangenen und damals branchenüblichen Platzierungsgarantie entstandene Beteiligung an einem 1.700 TEU Containerschiff aufzugeben und zur Veräußerung vorzusehen. Die Beteiligung (7,5 Mio. Euro) wurde vollständig wertberichtigt und wird bis zu ihrer Veräußerung als 'Aufgegebener Geschäftsbereich' ausgewiesen.

Trotz der Verarbeitung dieses Einmaleffekts ist die Aragon AG nach wie vor bei den wichtigsten bilanziellen Eckdaten positiv aufgestellt: Zum 31. Dezember 2009 betrug das Eigenkapital rund 50 Mio. Euro und die Eigenkapitalquote 51 Prozent. Die liquiden Mittel stiegen auf 9,4 Mio. Euro (2008: 8,4 Mio. Euro).

'Niemand in unserer Branche kann mit den Ergebnissen des Jahres 2009 wirklich zufrieden sein. Dennoch haben wir durch konsequentes Handeln die schweren Verwerfungen der Finanzkrise schneller als unsere Wettbewerber und im Ergebnis gut überstanden. Weitere aus der Krise resultierende Risiken sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar. Wir blicken positiv in das Jahr 2010!' erläutert Dr. Sebastian Grabmaier, Vorstandsvorsitzender der Aragon AG.

Deutlicher Anstieg der Assets under Administration, Vermittler und Kunden

Der von der Aragon AG verwaltete Bestand an Investmentfonds (Assets under Administration) ist nach dem Tiefstwert Ende März 2009 von 2,1 Mrd. Euro auf 3,8 Mrd. Euro zum Ende 2009 - und damit um rund 81 Prozent auf den höchsten Wert seit 24 Monaten gestiegen. Ebenfalls ist die Zahl der mit der Aragon AG zusammen arbeitenden Vermittler von rund 15.000 Ende 2008 auf knapp 18.000 Ende 2009 angestiegen. Damit einhergehend ist die Anzahl der von Aragon- Gesellschaften betreuten Kunden auf knapp 800.000 in 2009 (2008: ca. 651.000) gestiegen.

Optimistischer Ausblick auf 2010

Obwohl erste Anzeichen einer langsamen Erholung der Gesamtwirtschaft zu erkennen sind, geht die Aragon AG auch für das Geschäftsjahr 2010 von erheblichen Herausforderungen für die gesamte Finanzdienstleistungsbranche, insbesondere auch für die Vermittlung von Geldanlageprodukten, aus. Dennoch blickt die Aragon AG positiv in das Jahr 2010.

Wulf U. Schütz, Vorstand der Aragon AG erläutert: 'Unabhängig von der Marktentwicklung sind wir mit unserer Strategie antizyklischen Zukäufe bei gleichzeitiger strikten Kostendisziplin gut positioniert, um wieder an unser früheres Wachstumstempo anzuschließen. Für das Jahr 2010 erwarten wir ein signifikantes Umsatzwachstum klar über die 100 Mio. Euro Grenze. Dabei wird unsere Diversifizierung nach Assetklassen auch im Jahr 2010, hin zu einem nahezu ausgeglichenen Anteil von Investment- und Versicherungsabsatz, weiter fortschreiten. In Verbindung mit der erfolgten Reduzierung der fixen Personal- und Sachkosten, erwarten wir dadurch im Jahr 2010 ein deutlich verbessertes Ergebnis und eine Rückkehr zu historischer Profitabilität.

Der Geschäftsbericht der Aragon AG wird am 29. März 2010 veröffentlicht. Die Hauptversammlung der Aragon AG wird am 31. Mai 2010 in Mainz stattfinden.

Aragon Aktiengesellschaft

Die Aragon AG ist ein breit diversifizierter Financial Services Konzern mit den Geschäftsbereichen Broker Pools, Financial Consulting, Institutional Sales und Holding. Die Aragon AG ist dabei mit mehreren, eigenständig auftretenden Tochtergesellschaften im Markt aktiv. Ziel ist es, unter einem Dach verschiedene Vertriebsmodelle zu integrieren, ohne dem jeweils einzelnen Vertrieb die eigene Identität zu nehmen. Der Effekt ist eine breite Diversifikation über verschiedene Assetklassen und Vertriebsarten hinweg und eine damit verbundene hohe Stabilität der Unternehmenserträge. Nähere Informationen zum Unternehmen und den Tochtergesellschaften finden Sie unter www.aragon.ag.

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