Mittwoch, 18. Januar 2017


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Vorsorge für Senioren

AOK startet ambulante Sturzprävention

(lifePR) (München, ) Ein Projekt zur Sturzprävention für ältere Menschen, die noch Zuhause leben, hat die AOK Bayern jetzt gestartet. Damit soll das im Alter zunehmende Sturzrisiko vermindert werden. Ziel ist es, dass Seniorinnen und Senioren bei gu-ter Lebensqualität möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden führen können. Die Sturzprävention spielt dabei eine große Rolle. Denn Studien zeigen, dass nach Sturzverletzungen nur etwa die Hälfte der älteren Menschen ihre alte Beweglichkeit wiederer-langen, 20 Prozent bleiben pflegebedürftig.

"Die finanzielle Unterstützung der ambulanten Sturzprä-vention ist eine Investition in die Gesundheit älterer Men-schen, die durch weniger Krankenhauseinweisungen auch Kosten vermeiden kann", so Dr. Helmut Platzer, Vor-standsvorsitzender der AOK Bayern. Die Kasse über-nimmt bis zu 75 Euro an den Kosten des Kurses, der von Fachkräften wie beispielsweise Krankengymnasten durch-geführt wird. Für den AOK-Chef ist dieses Projekt ein wei-teres Beispiel für die Versorgungsstrategie der Gesund-heitskasse im Freistaat, die durch bessere Gesundheits-versorgung und -vorsorge die Qualität erhöhen und zu-gleich vermeidbare Kosten verhindern will.

Die ambulante Sturzprävention beinhaltet Balancetraining mit funktionellen und spielerischen Übungen in kleinen Gruppen sowie ein Krafttraining mit Gewichtsmanschetten. Bei einem langsamen Bewegungstempo werden abwech-selnd Übungen zur Kräftigung der Beine und Arme durch-geführt. Für ihr Projekt der stationären Sturzprävention in Pflegeheimen hat die AOK Bayern bereits 2007 eine Aus-zeichnung des bayerischen Gesundheitsförderungs- und Präventionspreises erhalten.

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