Montag, 05. Dezember 2016


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Baupreisindex auf neuer Preisbasis in Berlin stieg im August 2008 gegenüber August 2007 um 4,3 Prozent

(lifePR) (Potsdam, ) Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, wurde mit Berichtsmonat August 2008 der Baupreisindex auf das neue Basisjahr 2005 umgestellt. Dabei wurden das Wägungsschema für die in die Indexberechnung einbezogenen Bauarbeiten aktualisiert sowie methodische Veränderungen vorgenommen. Die bisher für Februar 2005 bis Mai 2008 veröffentlichten Baupreisindizes wurden neu berechnet. Zur neuen Preisbasis 2005 100 stieg der Baupreisindex (Bauleistungen am Bauwerk) in Berlin im August 2008 gegenüber Mai 2008 um 1,0 Prozent auf einen Indexstand von 112,9. Die Veränderung zum Vorjahresmonat August 2007 betrug +4,3 Prozent.

Kennzeichnend für die kurzfristige Entwicklung der Baupreise im August 2008 gegenüber dem letzten Erhebungsmonat Mai 2008 war ein weiterer Anstieg des Baupreisindex um 1,0 Prozent, wobei dies insbesondere durch die Teuerung von Rohbauarbeiten (+1,2 Prozent) bestimmt wurde. Nennenswerte Preiserhöhungen gab es hier bei Beton-, Erd- und Mauerarbeiten. Die ebenfalls gegenüber dem Vormonat gestiegenen Preise im Ausbau (+0,8 Prozent) wurden vor allem durch überdurchschnittliche Preisanhebungen bei Metallbauarbeiten, Maler- und Lackierarbeiten- Beschichtungen, Heiz- und zentrale Wassererwärmungsanlagen, Nieder- und Mittelspannungsanlagen sowie Tischlerarbeiten verursacht.

Im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahres wurde im August 2008 eine Erhöhung des Baupreisindex um 4,3 Prozent ermittelt und damit ein Anstieg der jährlichen Veränderungsrate (Februar und Mai 2008: jeweils +3,9 Prozent). Die Erhöhung des Baupreisindex im Jahresvergleich wurde wie bei der kurzfristigen Entwicklung in erster Linie durch Preiserhöhungen bei Rohbauarbeiten (+4,8 Prozent) bestimmt. Hervorzuheben wären hier insbesondere die Veränderungen für Betonarbeiten, Entwässerungskanalarbeiten, Erd- und Mauerarbeiten. Auch Ausbauarbeiten waren im August 2008 um 4,1 Prozent teurer als vor einem Jahr. Dies wurde vor allem durch Preissteigerungen bei Tapezierarbeiten, Bodenbelagsarbeiten, Metallbauarbeiten, Naturwerksteinarbeiten, Putz- und Stuckarbeiten, Estricharbeiten, Maler- und Lackierarbeiten- Beschichtungen sowie Tischlerarbeiten hervorgerufen. Preisrückgänge wurden lediglich bei Gerüst- (Rohbau) und Parkettarbeiten (Ausbau) festgestellt.

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