Freitag, 02. Dezember 2016


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ÖsterreicherInnen weiterhin in Sammelstimmung

(lifePR) (Wien, ) Nach einer aktuellen Hochrechnung der ARA Altstoff Recycling Austria AG war der Sammeleifer der heimischen Haushalte auch im Krisenjahr 2009 ungebrochen. Den größten Zuwachs verzeichnete die ARA bei den Kunststoffverpackungen. 134.000 Tonnen sammelten die ÖsterreicherInnen in den Gelben Tonnen und Gelben Säcken. Das entspricht einer deutlichen Steigerung von 2,5 % gegenüber dem Vorjahr.

Mit 0,1% Zuwachs zeigt auch die getrennte Sammlung von Metallverpackungen einen leichten Anstieg. Insgesamt wurden 2009 rund 32.000 Tonnen Metall gesammelt.

Die Altpapiersammlung gerät in Krisenzeiten naturgemäß besonders unter Druck, da sich Rückgänge im Werbevolumen auf das Gesamtaufkommen auswirken. Betrachtet man jedoch ausschließlich die Verpackungssammlung unter Ausschluss der Zeitungen, Zeitschriften etc., zeigt sich 2009 lediglich ein geringer Rückgang von 0,5 %.

ARA Vorstandssprecher Dr. Christoph Scharff analysiert: "Dass die Österreicherinnen und Österreicher trotz der Wirtschaftskrise weiterhin ihre Verpackungen so fleißig getrennt sammeln, verdient Anerkennung. Es zeigt, wie wichtig die Mülltrennung geworden ist, und auch, wie gut sie in den Alltag integriert ist. Gerade zu Weihnachten mit hohem Verpackungsaufkommen hat die getrennte Verpackungssammlung ihre Belastungsprobe bestanden."

Stärker von der Konjunktur betroffen war das Verpackungsaufkommen aus Betrieben: Hier waren Rückgänge bis zu 10 % zu verzeichnen. Die Gesamtleistung der ARA AG aus Haushalten, Handel, Gewerbe und Industrie erreichte 2009 219.000 t Leichtverpackungen, 41.000 t Metalle und 339.000 t Papierverpackungen.

Positive Klimabilanz der getrennten Verpackungssammlung

Verpackungsverwertung ist ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz; und zwar nicht nur was den Rohstoffaspekt betrifft. Das geht aus aktuellen Berechnungen der Denkstatt GmbH hervor, die im Auftrag der ARA AG dafür ein Ökobilanzmodell entwickelt hat, das vom Umweltbundesamt und der TU Wien geprüft wurde.

Rund 600.000 t CO2-Äquivalente sparten die Österreicherinnen und Österreicher im letzten Jahr durch die Sammlung und Verwertung von Verpackungen und leisteten so einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz.

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