Samstag, 21. Januar 2017


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Drei Sprachen, zwei Abschlüsse, ein Studiengang

EU fördert den ersten deutsch-französischen Bachelor-Studiengang in Chemie der Universitäten Freiburg und Mulhouse

(lifePR) (Freiburg, ) Das Projekt "Regio Chimica" hat zum Ziel, den ersten grenzüberschreitenden Bachelor-Studiengang in Chemie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Écôle Nationale de Chimie de Mulhouse/Université de Haute Alsace Mulhouse-Colmar (ENSCMu/UHA) einzurichten. Finanziell unterstützt werden die Projektpartner jetzt im Rahmen des Interreg IV-Programms der Europäischen Union mit knapp 625.000 Euro im Zeitraum 2010 bis 2013. Die Absolventinnen und Absolventen erhalten nach ihrem dreijährigen Studium einen Doppelabschluss in Chemie: Der Bachelor of Science (B.Sc.) der Universität Freiburg und die "Licence de Chimie" der Universität Mulhouse. Beide ermöglichen weiterführende Studiengänge wie zum Beispiel den Master of Science (M.Sc.) in Freiburg oder den Abschluss Grande Ecole in Mulhouse.

Ab Herbst 2010 wird der integrierte Bachelor-Studiengang für insgesamt rund 30 deutsche und französische Studierende anlaufen. Die Besonderheit dieses neuen Chemie-Studiengangs ist sowohl die Dreisprachigkeit (Französisch, Deutsch, Englisch) als auch der Anteil interkultureller Kompetenzen. Dazu gehören Kenntnisse der politischen und wissenschaftlichen Strukturen in Frankreich, der Schweiz und Deutschland. Die Studierenden befassen sich neben der Chemie und Nebenfächern wie Mathematik, Physik und Statistik mit Inhalten aus den Bereichen Arbeitsrecht, Management, Wirtschaftswissenschaften und Verwaltung. Der Studiengang bietet den Absolventen neben dem klassischen Berufseinstieg in der chemischen und pharmazeutischen Industrie die Möglichkeit, in Management und grenzüberschreitender Zusammenarbeit tätig zu sein. Voraussetzung für eine Bewerbung sind neben der Hochschulzugangsberechtigung Interesse an Naturwissenschaften und mindestens das europäische Sprachniveau B1 in Französisch, Deutsch und Englisch. Nach dem ersten Studienjahr in Mulhouse und dem zweiten in Freiburg wählen die Studierenden Mulhouse oder Freiburg für das dritte Jahr. Im dritten Studienjahr sind Praktika in universitären Forschungseinrichtungen oder in Partnerunternehmen innerhalb der Regio TriRhena vorgesehen.

Das Interreg-Programm fördert innovative Projekte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der deutsch-französisch-schweizerischen Grenzregion in verschiedenen Bereichen wie unter anderem Aus- und Weiterbildung, Verkehr und Umwelt. Einen Programmschwerpunkt bildet die überregionale Zusammenarbeit in der Hochschulbildung und -forschung. Die Mittel des Programms stammen aus dem Europäischen Fond für Regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union.

Weitere Informationen auf der Webseite des Projekts "Regio Chimica":

www.regiochimica@uni-freiburg.de

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