Donnerstag, 08. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 133453

Landesklinikum St. Pölten realisiert erfolgreich Neustrukturierung der Notfallambulanz mit integriertem Röntgenarbeitsplatz DX-Si von Agfa HealthCare

Wartezeiten um mehr als 50 Prozent reduziert

(lifePR) (Köln/Bonn, ) Agfa HealthCare, ein führender Anbieter diagnostischer Bildlösungen und Healthcare IT-Lösungen, gibt heute die erfolgreiche Installation von vier integrierten DX-Si Systemen im Institut für Medizinische Radiologie, Diagnostik und Intervention des Landesklinikums St. Pölten bekannt.

Das Landesklinikum St. Pölten, ein nicht-universitäres Schwerpunktkrankenhaus mit 23 Abteilungen und 1.115 Betten, ist für etwa 1,5 Mio. Menschen in Niederösterreich verantwortlich. Jährlich werden um die 200.000 Röntgenuntersuchungen im Institut für Medizinische Radiologie durchgeführt, das auch die Notfallambulanz versorgt. Das Institut ist auf einen effizienten Workflow ausgerichtet, alle Arbeitsabläufe fokussieren auf höchste Qualität in der Patientenversorgung.

Der integrierte digitale Arbeitsplatz DX-Si verbindet über die NX Acquisition Workstation das DX-S System mit der Röntgeneinrichtung DX-Si. Unterschiedliche Konfigurationen ermöglichen den Einsatz für verschiedenste Röntgenuntersuchungen, von der allgemeinen Radiographie über die Notfallmedizin bis hin zur Pädiatrie oder Spezialuntersuchungen. Die Kombination der beiden einzigartigen Technologien von Agfa HealthCare - DirectriX und Scanhead - sorgt für ausgezeichnete Bildqualität, hohe Geschwindigkeit und große Flexibilität.

"Wollen wir heutigen Anforderungen der Radiologie in der Notfallambulanz gerecht werden, müssen wir digital arbeiten", ist Institutsleiter Prof. Dr. Erich Salomonowitz überzeugt. "Eine eigene Untersuchung zeigt, dass über 80 Prozent der Wartezeit des Patienten vor dem Röntgen entsteht. Und das Röntgen ist für die weitere Versorgung entscheidend." Verursacht wurden die Wartezeiten primär durch die aufwändige konventionelle Filmbilderstellung und -entwicklung.

Daher hat Prof. Salomonowitz sein Institut in der Unfallabteilung Anfang 2009 digitalisiert und setzt den integrierten Röntgenarbeitsplatz DX-Si von Agfa HealthCare an vier Stellen im Haus ein. Integriert heißt, dass eine zentrale Workstation zur Bildakquisition sowohl die Ausleseeinheit für die Nadelkristalldetektoren, das DX-S System, als auch die Belichtungsautomatik der Röntgeneinrichtung mit einer bidirektionalen Schnittstelle steuert.

Wartezeiten um mehr als 50 Prozent reduziert

Insgesamt konstatiert der Chefradiologe eine deutliche Beschleunigung der Patientenversorgung: "Wir konnten die Wartezeiten für unsere Notfallpatienten vor dem Röntgen um mehr als 50 Prozent reduzieren. Die Bilder stehen unmittelbar nach der Aufnahme zur Verfügung, so können sich Radiologie und Chirurg sofort ein Bild vom Patienten machen und die weiteren Maßnahmen unmittelbar einleiten," nennt Prof. Salomonowitz einen wesentlichen Vorteil der Lösung.

Auch seinen Mitarbeitern bringt das System Vorteile. "Durch die einfache und schnelle Bedienung sinkt die Belastung für unsere Radiologietechnologen signifikant. Mit der Etablierung der effizienteren Arbeitsabläufe entfallen unnötige Wege. Das alles führt zu einem spürbaren Stressabbau", bilanziert Prof. Salomonowitz.

Nicht zuletzt profitieren die Radiologen selbst: Durch die Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitungssoftware MUSICA2 werden sie maßgeblich in der Befundung unterstützt. So können Aufnahmen durch Vergrößerungen und Fensterungen nachträglich bearbeitet und noch besser befundet werden. Die ausgewogene Darstellung von Knochen und Weichgewebe innerhalb eines Bildes ermöglicht die Beantwortung unterschiedlicher Fragestellungen anhand nur einer Aufnahme.

Über Agfa

Die Agfa-Gevaert-Gruppe gehört zu den weltweit führenden Unternehmen bei Imaging-Lösungen und Informationstechnologien. Agfa entwickelt, produziert und vermarktet analoge und digitale Systeme für die Druck- und Medienindustrie (Agfa Graphics), für das Gesundheitswesen (Agfa HealthCare) und spezielle industrielle Anwendungen (Agfa Materials). Agfa hat seinen Hauptsitz in Mortsel, Belgien. Das Unternehmen ist in 40 Ländern aktiv und verfügt über Vertretungen in weltweit weiteren 100 Ländern. In 2008 erzielte die Agfa-Gevaert-Gruppe einen Umsatz von 3,032 Milliarden Euro.

Agfa HealthCare GmbH

Agfa HealthCare, ein Unternehmen der Agfa-Gevaert Group, ist ein führender Anbieter IT-gestützter klinischer Workflow- und diagnostischer Bildmanagementlösungen sowie von auf neuestem Stand der Technik arbeitenden Systemen zur Erfassung und Bearbeitung von Bildern in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesen. Agfa HealthCare verfügt über mehr als ein Jahrhundert Erfahrung in der diagnostischen Bildgebung und ist seit den frühen neunziger Jahren ein Pionier auf dem IT-Markt für das Gesundheitswesen. Agfa HealthCare unterhält weltweit Niederlassungen und Vertretungen in mehr als 100 Ländern. Der Umsatz der Agfa HealthCare betrug im Jahr 2008 1,223 Milliarden Euro.

Weitere Informationen über Agfa HealthCare finden Sie im Internet unter www.agfahealthcare.com

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Wissen über Multiple Sklerose - sehen und verstehen: DMSG geht mit Erklärfilmen online

, Gesundheit & Medizin, Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V.

Gemeinsam mit der AMSEL, Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg, hat der DMSG-Bundesverband ein weiteres...

Erkältungszeit = Antibiotikazeit? NEIN!

, Gesundheit & Medizin, Landesärztekammer Hessen

Die zunehmenden Antibiotikaresistenz­en bei Bakterien sind ein ernstes Problem für die Gesundheit und das Gesundheitssystem, neue Antibiotika-Entwicklungen...

Das Krankenhausstrukturgesetz - eine Jahrhundertreform?

, Gesundheit & Medizin, Hessische Krankenhausgesellschaft e. V

Es geht ein Ruck durch die deutsche Krankenhauslandschaf­t. Dies wurde auf dem diesjährigen Hessischen Krankenhaustag deutlich. In Hanau waren...

Disclaimer