Sonntag, 04. Dezember 2016


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Gute Auswahl an Ausbildungsangeboten

(lifePR) (Düsseldorf, ) Mit fast 93.000 ausgeschriebenen Stellen in den vergangenen 12 Monaten ist das Ausbildungsangebot im Vergleich zur Vorjahresperiode um 4 Prozent gestiegen. Auch die Zahl der suchenden Unternehmen ist mit 20.400 Inserenten um 11 Prozent gewachsen, wie die Analysen des aktuellen Adecco Stellenindex belegen. Bei der Betrachtung des Ausbildungsstellenmarktes im Juli zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Verglichen mit dem gleichen Monat des Vorjahres wurden 10 Prozent weniger Stellen für angehende Azubis veröffentlicht. Mit rund 6.700 Angeboten suchten insgesamt 2.800 Firmen im Juli nach Nachwuchskräften.

Gastgewerbe bietet die meisten Ausbildungsplätze

Die meisten Ausschreibungen waren mit Abstand im Gastgewerbe zu finden (28 Prozent). Hotels und Gastronomiebetriebe hatten in den letzten 12 Monaten rund 27.400 Stellen für Auszubildende zu besetzen. Mit gut 16.000 Inseraten boten Unternehmen aus den Bereichen Handel, Banken und Versicherungen 17 Prozent aller Ausbildungsplätze an. Dicht dahinter folgt die Industrie mit 14.800 Stellen. Gesundheits-, Sozial- und Bildungseinrichtungen stehen mit knapp 8.500 freien Ausbildungsstellen an vierter Stelle, obwohl hier die meisten Unternehmen auf Azubi-Suche waren.

Entsprechend der Branchennachfrage wurden am häufigsten Ausbildungsberufe im Bereich Gastgewerbe und Tourismus angeboten (26 Prozent). Für Interessenten an einem Beruf im Rechts-, Steuer- und Finanzwesen standen gut 16 Prozent aller Inserate zur Auswahl. Technische Lehrberufe wurden in 15 Prozent aller Anzeigen angeboten. Mit nur geringem Abstand folgen Ausbildungsstellen im Handwerk und Bauwesen (14 Prozent). Lehrstellen im Verkauf und Vertrieb wurden nur in 8 Prozent der Anzeigen offeriert.

Kaufmännische Ausbildungen ganz vorne im Ranking

Die Ausbildung zum Hotelfachmann wurde mit mehr als 7.600 Ausschreibungen am häufigsten angeboten, gefolgt von der Kochlehre mit gut 7.500 Stellen. Angehende Fachkräfte für Systemgastronomie wurden in 6.200 Anzeigen gesucht, Restaurantfachleute in 3.900 Inseraten. Mechaniker war der am häufigsten angebotene technische Lehrberuf (4.800 Offerte). Für eine Ausbildung als Elektroniker oder Mechatroniker wurde jeweils in 2.800 Anzeigen geworben. Nachwuchskräfte, die ihre Karriere im Officebereich starten möchten, hatten in den vergangenen 12 Monaten 4.400 Stellen im Büromanagement zur Auswahl. Fachrichtungsübergreifend wurden kaufmännische Ausbildungen am meisten angeboten (19 Prozent). Darunter Berufe wie Kaufmann im Einzelhandel (2.670), Industriekaufmann (2.320) oder Bankkaufmann (805).

Abitur muss trotzdem sein

Viele Unternehmen erwarten von ihren angehenden Azubis einen Schulabschluss mit Abitur. In 27 Prozent der Anzeigen wurde der höchste deutsche Schulabschluss verlangt. Für 17 Prozent der Ausbildungsstellen war ein Realschulabschluss erforderlich und in 15 Prozent der Fälle reichte ein Hauptschulabschluss. Darüber hinaus wurden in 19 Prozent der Ausschreibungen Englischkenntnisse erwartet. Die wichtigsten Soft Skills sind Teamfähigkeit, Belastbarkeit, Flexibilität und Selbstständigkeit.

Berlin, München und Hamburg sind Top-Städte für eine Ausbildung

Das größte Jobangebot fanden angehende Azubis in den letzten 12 Monaten in Süddeutschland und im Ruhrgebiet. An der Spitze des bundesweiten Rankings steht Bayern, wo 23 Prozent aller Stellenausschreibungen für Azubis angeboten wurden. Auf Platz zwei steht mit 15 Prozent Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Baden-Württemberg mit 13 Prozent.

Setzt man die Menge der Annoncen für Lehrstellen ins Verhältnis zur Gesamtheit aller Stellenanzeigen, die für ein bestimmtes Bundesland ausgeschrieben waren, ergibt sich jedoch ein anderes Bild. Mit rund 11 Prozent hatte Mecklenburg-Vorpommern den größten Anteil an Inseraten für Anwärter auf einen Ausbildungsplatz. Dahinter folgen Brandenburg mit 10 Prozent sowie Niedersachsen mit 9 Prozent. Mit mehr als 5.200 Ausschreibungen führt Berlin die Liste der Top-Städte für Azubis an. Dahinter folgen München mit knapp 4.000 Inseraten, Hamburg mit 3.400 Offerten und Frankfurt am Main mit knapp 2.800 Stellenanzeigen.

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