Sonntag, 04. Dezember 2016


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Bei Arthrose nicht gleich an Operation denken!

(lifePR) (Königstein, ) Arthrose ist weltweit die häufigste Gelenkerkrankung. Man bezeichnet damit einen Gelenkverschleiß, der das altersübliche Maß übersteigt. Häufig führen Einzelmaßnahmen nicht zum Erfolg, sehr wohl aber ein individuell kombiniertes Therapiepaket, das auch naturheilkundliche Methoden umfasst.

Zu den Risikofaktoren für den Gelenkverschleiß zählen fehlende muskuläre Stabilität, nicht ausreichende Ausdauer- bzw. Koordinationsfähigkeit für die durchgeführte Aktivität, nicht beachtete Vorerkrankungen, falsche Ernährung, Übergewicht sowie Übermotivation.

Mit entsprechendem Training der Umgebungsmuskulatur kann man vor allem bei der Kniearthrose erreichen, dass die Beschwerden besser werden. In den Wintermonaten lässt die Aktivität meist aber rasch nach, woraufhin die Beschwerden wieder zunehmen. Hier bewahrheitet sich bereits der wichtigste Merksatz der Arthrosetherapie: Viel Bewegung und wenig Belastung!

Im Rahmen des schulmedizinischen Vorgehens dominiert zunächst der Einsatz von Schmerzmitteln. Nach Ausschöpfung der konservativen Maßnahmen wird vielfach operiert. Man sollte jedoch bei Arthrose "nicht zu schnell an eine Operation denken", schreibt Andrew Lichtenthal, Facharzt für Chirurgie, in der Zeitschrift Naturarzt. "Denn nicht immer ist das offensichtlich arthrotisch veränderte Gelenk das Hauptproblem, und nicht immer kann durch eine Operation die Ursache behoben werden."

Patienten mit Arthrose berichten manchmal über eine Vielzahl an bereits durchgemachten und letztlich erfolglosen Therapien. Aber auch dies spricht noch nicht für eine Operation. Denn interessanterweise werden die meisten Behandlungen als Einzelmaßnahmen durchgeführt. Wesentlich erfolgversprechender sind jedoch Komplexbehandlungen, bei der verschiedene medizinische Kollegen anhand eines Therapieschemas zusammenarbeiten.

Zu einer solchen ganzheitlichen Arthrosetherapie gehört laut Andrew Lichtenthal die Ausleitung: "Wir gehen davon aus, dass lymphatisches System und Bindegewebe durch die langjährigen Entzündungsvorgänge im Körper sowie die eingenommenen Medikamente überlastet wurden und es zu einer sogenannten Stase (Stauung) im Organismus gekommen ist. Diese kann man z. B. bei einer Kniearthrose am inneren Kniegelenksspalt ertasten." Weiterhin zählen zur konservativen Komplexbehandlung Infiltrationstechniken, z.B. Mini-Injektionen von homöopathischen Komplexmitteln in druckschmerzhaft verhärtete Muskeln oder an Akupunkturpunkte. Nicht vergessen werden sollte aber auch der gesamte Bereich der physiotherapeutischen und physikalischen Maßnahmen - von Fango und Rotlicht über Lasertherapie und Stoßwellen bis zu Fußbädern und Schröpfmassagen.

Weitere Informationen in Naturarzt – Ihr Gesundheitsratgeber, 10/2012.

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