Hochschulen Aschaffenburg und Darmstadt gemeinsam erfolgreich beim BMBF-Wettbewerb "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen"

Auftaktveranstaltung an der Hochschule Aschaffenburg am 24.11.2011

(lifePR) ( Aschaffenburg/Darmstadt/Koblenz, )
Für das Verbundprojekt "Open e-University - Berufsbegleitender Bachelorstudiengang in Elektro- und Informationstechnik" haben die Hochschulen Aschaffenburg und Darmstadt im BMBF-Wettbewerb den Zuschlag erhalten: Das Projekt wird für 3,5 Jahre und einem Betrag 1,2 Millionen Euro gefördert. Aus 167 eingereichten Anträgen wählte eine internationale Expertenjury 26 Vorhaben zur Förderung aus - darunter als einzigen Studiengang das Verbundprojekt, das in einer Auftaktveranstaltung an der Hochschule Aschaffenburg gefeiert wurde.

Nach einem musikalischen Auftakt begrüßten die Präsidenten, Prof. Dr. Wilfried Diwischek der Hochschule Aschaffenburg und Prof. Dr. Ralph Stengler der Hochschule Darmstadt die anwesenden Gäste. Reinhold Stämmler, Bereichsleiter Bildung- und Gesellschaftspolitik der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände begrüßte im Namen der südhessischen Wirtschaft das Modellprojekt: "Angesichts des steigenden Fachkräftebedarfs und des gleichzeitigen demographischen Wandels wird es für Unternehmen immer schwieriger, geeignete Mitarbeiter zu finden. Daher müssen alle Potenziale erschlossen und auch Qualifikations- und Aufstiegsmöglichkeiten von bereits vorhandenen Arbeitskräften verbessert werden. Das Verbundprojekt unterstreicht die besondere Qualität der berufsbegleitenden Weiterbildung. Unternehmen bietet es die Chance, sich höher qualifizierte Fachkräfte aus den eigenen Reihen selbst herauszubilden", unterstrich Stämmler.

Die Hochschulen Aschaffenburg und Darmstadt entwickeln im Rahmen des Projekts, das seit dem 1. Oktober 2011 auf Grund der Qualifizierungsinitiative des BMBF "Aufstieg durch Bildung" gefördert wird, einen berufsbegleitenden Studiengang in Elektro- und Informationstechnik mit dem Abschluss Bachelor of Engineering und erproben ihn in einer Pilotphase. Das Studium wird als Fernstudiengang mit E-Learning-Elementen konzipiert -
dem Ansatz des Blended Learning folgend, stehen Selbststudienphasen, virtuelle Lerneinheiten und Präsenzphasen im Wechsel und sichern den Studienerfolg. Die Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) unterstützt die Hochschulen mit ihrem Know-how in Sachen Fernstudium - die Projektplaner führen bereits seit dem Sommersemester 2007 das Fernstudium Master of Science Elektrotechnik gemeinsam erfolgreich durch und können diese Erfahrungen nutzen.

Die wichtigste Zielgruppe für den neuen Studiengang ist technisches Personal mit abgeschlossener Berufsausbildung, das sich akademisch weiterbilden möchte, um den sich wandelnden beruflichen Anforderungen besser gewachsen zu sein und Aufstiegschancen zu nutzen. Beruflich Qualifizierte erhalten mit dem Studiengang die Chance, einen akademischen Abschluss zu erwerben. Die allseits gestellte Forderung nach größerer Durchlässigkeit der Bildungssysteme wird auf diese Weise konkret Rechnung getragen.

Der Bund stellt für den gesamten Wettbewerb bis 2020 insgesamt 250 Mio. € zur Verfügung; die Maßnahme wird außerdem aus dem Europäischen Sozialfonds der EU mitfinanziert. Weitere Informationen zum Wettbewerb und zur Förderung unter: www.wettbewerb-offene-hochschulen-bmbf.de
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