Fernstudium Pädagogik der frühen Kindheit feiert seine ersten Absolventinnen

18 Erzieherinnen und 1 Erzieher erwerben im berufsbegleitenden Studium einen Bachelor-Abschluss

Absovlentenfeier (lifePR) ( Koblenz, )
Gleich zwei Ministerien aus Mainz warteten bei der ersten Absolventenfeier des Fernstudiengangs Pädagogik der frühen Kindheit an der Hochschule Koblenz auf: Neben Staatssekretärin Vera Reiß vom Bildungsministerium nahm auch Ministerin Irene Alt vom Ministerium für Integration Familie, Kinder, Jugend und Frauen (MIFKJF) persönlich an der Feierstunde teil. Dies verdeutlicht die "Aufwertung des frühpädagogischen Bereichs als Teil einer neuen Sozialpolitik, in der Bildung als zentrale Ressource gesellschaftlicher Entwicklung gewürdigt wird", so Prof. Dr. Günter Friesenhahn, Dekan des Fachbereichs Sozialwissenschaften der HS Koblenz in seiner Begrüßungsrede.

Vera Reiß beglückwünschte die Absolventen und stellte in ihrer Rede noch einmal die wichtige gesellschaftspolitsche Bedeutung des frühkindlichen Bildungsbereichs heraus. Sie sprach der Hochschule Koblenz ein Kompliment dafür aus, dass sie sich als eine der ersten Hochschulen sehr früh dieser Thematik gewidmet, entsprechende Studiengänge konzipiert und erfolgreich etabliert hat. Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, Präsident der Hochschule Koblenz gratulierte den frischgebackenen Bachelor-Absolventen: "Angesichts ihrer beruflichen und familiären Belastungen ist es schon eine beeindruckende Leistung das Studium in der Regelstudienzeit zu durchlaufen."

In einer Podiumsrunde diskutierten Experten aus verschiedenen Perspektiven das Thema "Professionalisierung durch Akademisierung" mit dem Fazit, dass es wichtig sei, dass die gut ausgebildeten Hochschulabsolventen auch in der Praxis blieben. Bevor die feierliche Übergabe der Bachelor-Urkunden stattfand, resümierten zwei Absolventen über dreieinhalb Jahre Studienzeit: "Es war oft ein Balanceakt Studium, Familie und Beruf zu meistern, doch gab es auch viele Highlights, wie eine Studienreise nach Linz, neue Freundschaften, 10 Kinder, die in der Zeit geboren wurden oder Hochzeiten, die gefeiert wurden. Manuel Flanderka, einziger männliche Studierender im ersten Jahrgang, bezeichnete die Zeit als starke Belastung zugleich aber auch als riesige Chance sich berufsbegleitend zu qualifizieren. "Im selbstorganisierten Lernprozess habe ich Lernen wieder neu entdeckt und erfahren, dass Lernen Spaß macht"!

Der Fernstudiengang Pädagogik der frühen Kindheit ging zum Sommersemester 2009 erstmalig in Kooperation mit der Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) an den Start. Er ist als berufsintegrierendes und berufsbegleitendes Fernstudium konzipiert, das sich an für Erzieherinnen und Erzieher richtet, die eine klassische Fachschulausbildung durchlaufen haben und sich jetzt auf akademischem Niveau im Bereich Frühpädagogik weiterbilden möchten. Angesprochen sind vor allem Berufstätige, die aus familiären oder anderen Gründen kein grundständiges Präsenzstudium in Vollzeit aufnehmen können. Erzieherinnen und Erzieher aber auch so genannte Seiteneinsteiger können ohne mehrjährige Jobunterbrechung einen frühpädagogischen akademischen Abschluss erwerben.

Weitere Informationen und Bewerbung unter: www.zfh.de
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