Im Wildpark Eekholt wird der "Wolfsstein" am 5. und 6. Juli 2008, jeweils ab 10.00 Uhr, mit einer Inschrift versehen

Ein Steindenkmal für den letzten Wolf in Schleswig-Holstein

(vlnr) Jan Hennings (Freundeskreis Wölfe in der Lausitz e.V.) und Kai Birkefeld (Steinsetzmeister) vor dem Wolfsstein (lifePR) ( Großenaspe, )
Nachdem im Jahre 2007 ein Wolf in Schleswig-Holstein überfahren wurde, ist die Diskussion um den seit vielen Jahren nicht mehr bei uns gesichteten "Bruder Wolf" und seine Rückkehr nach Brandenburg und evtl. auch nach Schleswig-Holstein nach wie vor hoch aktuell.

Der Wildpark Eekholt setzt sich seit Jahren intensiv für die Wiedereinbürgerung des Wolfes ein und möchte in Form eines "Wolfssteins" an den vor mehr als 100 Jahren im Herbst 1820 bei Brokenlande geschossenen, letzten frei lebenden Wolf Schleswig-Holsteins, erinnern.

Der anderthalb Meter hohe und zwei Meter breite Granitblock liegt zur Zeit im Wildpark Eekholt und erhält hier am 5. und 6. Juli von Steinmetzmeister Kai Birkefeld eine passende Inschrift mit Wolfssilhouette. Der Stein soll nach Fertigstellung an seinen Bestimmungsort bei Brokenlande transportiert und als steinernes Denkmal an diese faszinierende Tierart erinnern, die langsam wieder Akzeptanz und Lebensraum bei uns findet.

Die Wildparkbesucher können dem Steinmetzmeister bei seiner Arbeit zuschauen, und die Kinder an beiden Tagen unter Anleitung einen Wolfspfotenabdruck mit Mitnehmen herstellen.

Außerdem ist der "Freundeskreis Wölfe in der Lausitz" vor Ort und informiert über die frei lebenden Wölfe in Deutschland mit Bildern von noch vorhandenen alten Wolfssteinen in verschiedenen Regionen Deutschlands.

Die Eekholter Wölfe Erik, Lena und Mischa werden täglich um 15.30 Uhr gefüttert und sind dann besonders gut zu beobachten.
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