Frauen in Führungspositionen - Bundestag stimmt gegen eine gesetzliche Frauenquote

(lifePR) ( Leipzig, )
Gänge es nach den Vorstellungen von Familienministerin Kristina Schröder, müssten Großunternehmen mit Bundesbeteiligung bei der Frauenförderung eine Vorreiterrolle einnehmen. Ihr Gesetzesentwurf sieht eine so genannte Flexiquote, also einen individuell festgelegten Frauenanteil in Vorstand und Aufsichtsrat, ab 2013 vor. Doch auch die Einführung einer starren gesetzlichen Frauenquote wird politisch diskutiert, wie das Internetportal www.boersennews.de berichtet.

Eine Umfrage zur Börse ( http://www.boersennews.de/... ) beschäftigte sich mit der Frage, ob eine Frauenquote in Deutschland eingeführt werden sollte. Insgesamt 976 Internetnutzer haben ihre Stimme abgegeben. Das Ergebnis deckt sich mit dem der aktuellen Diskussion im Bundestag, bei der ein entsprechender Gesetzesentwurf der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen abgelehnt wurde.

Knapp drei Viertel (73 Prozent) der Befragten halten eine gesetzliche Quote nicht für notwendig. Auch ohne gesetzliche Unterstützung würden es Frauen künftig öfter in die Führungsetagen schaffen. Etwa 16 Prozent der Umfrageteilnehmer sind sogar der Meinung, dass der Frauenanteil in den Chefetagen Unternehmen völlig ausreiche. Nur 11 Prozent der Befragten finden eine gesetzlich verordnete Quote unumgänglich.

In der Politik ist die Frage um die Einführung einer Frauenquote seit langem heiß umstritten. Während die Grünen mit Unterstützung der SPD eine verbindliche Quote fordern, lehnen die Koalitionsfraktionen eine "Zwangsquote" komplett ab. Die CDU/CSU schlägt einen Stufenplan "ohne gesetzgeberische Überregulierung" vor, die FDP lehnt sämtliche Quoten generell ab. Bundeskanzlerin Angela Merkel indes befürwortet die Flexiquote. Zu welcher Einigung die Politiker kommen werden, bleibt abzuwarten.

Weitere Informationen: http://www.boersennews.de/...

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