EU-Reifenlabel in der Kritik

Sinn und Unsinn des neuen Zertifikats

(lifePR) ( Leipzig, )
Ab 2012 geht die neueste Innovation aus Brüssel an den Start, das EU-Label für Autoreifen. Nach den Kriterien Rollwiderstand, Nässehaftung und Abrollgeräusch werden Noten vergeben, die den Kunden bei der Kaufentscheidung helfen sollen. Ein Reifentest der GTÜ, der Gesellschaft für Technische Überwachung, hat nun die Effizienz dieses vermeintlichen Gütesiegels getestet. Das Fahrzeugportal www.auto.de berichtet, zu welch erschreckenden Ergebnissen der Test von 12 handelsüblichen Sommerreifen gekommen ist.

Erste Skepsis zeigte sich bereits vor Beginn des Tests: Das für die Verkehrssicherheit doch sehr wichtige Kriterium des Aquaplaning wird bei der Vergabe des europäischen Zertifikats überhaupt nicht berücksichtigt. Ebenso zeigt sich die Benotung des Rollwiderstands als wenig hilfreich bei der Wahl des Reifens. Auf der Notenskala von "A" bis "G", bei der "A" für die beste Leistung steht, erreicht selbst der beste Reifen lediglich ein "E". Bei der Bewertung des Nassgriffes wurde immerhin ein "A" vergeben. Verwunderlich ist jedoch, dass ein Reifen (www.auto.de/...), der im GTÜ-Test wegen sicherheitsrelevanter Schwächen durchfiel, noch das EU-Label "E" erhielt. Wenig überzeugen kann außerdem die Einstufung in puncto Abrollgeräusch. Der leiseste Reifen war gleichzeitig der Unsicherste auf nasser Fahrbahn.

Insgesamt konnte die GTÜ dem neuen Label nur die Note ungenügend geben. Wichtige Fragen bezüglich der Sicherheit werden vollkommen außer Acht gelassen. Dass das Label eine wirkliche Hilfe beim Reifenkauf ist, sehen die Experten eher als fraglich. Nach Einschätzung der GTÜ und des Auto Clubs Europa (ACE) ist eine Verbesserung des EU-Zertifikats dringend notwendig.

Weitere Informationen:

www.auto.de/...
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