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Kleiner Anfang, großer Schaden: Gegen Mobbing frühzeitig vorgehen

(lifePR) (München, )
. Wer am Arbeitsplatz Mobbing-Attacken ausgesetzt ist, fällt in seiner Leistung ab. Sogar gesundheitliche Probleme können daraus entstehen. Ein Unternehmen muss Mobbing-Situationen als Krisenfall begreifen und aktiv anpacken. Der Arbeitgeber unterliegt dabei auch gesetzlichen Verpflichtungen. Hilfe bieten die Fachleute von TÜV SÜD, die im Bereich Consulting ihre Dienstleistungen rund um den Menschen am Arbeitsplatz gebündelt haben.

Was genau ist Mobbing? Informationen werden bewusst vorenthalten. Gerüchte in Umlauf gebracht. Fragen und Argumente grundsätzlich niedergeschmettert. Mobbing kennt viele Formen und kann viele verheerende Folgen haben. Generell gesagt: Unter Mobbing werden Angriffe und Attacken über einen längeren Zeitraum hinweg verstanden, die darauf abzielen, den Kollegen von seiner Arbeitsstelle zu vertreiben. Mobbing sind also eher Anfeindungen der Kollegen untereinander, während beim Bossing die Attacken und Angriffe vom Vorgesetzten ausgehen.

Gemobbte Arbeitnehmer reagieren vielfach mutlos und mit innerer Kündigung – ihr Potenzial am Arbeitsplatz bleibt unausgeschöpft. Auch Krankheiten sind eine häufige Reaktion auf den psychischen Druck – die Fehlzeiten verursachen Kosten im Unternehmen. Geht der Gemobbte, wandert Know-how aus dem Unternehmen ab. Alarmierend in dem Zusammenhang: Die direkten Versorgungskosten für psychische Krankheiten lagen in Deutschland im Jahr 2004 bei 22,8 Milliarden Euro, so das Statistische Bundesamt. Und nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist seelischer Druck für 70 Prozent aller Krankheiten mitverantwortlich. „Unternehmen sollten im eigenen Interesse jedes Anzeichen von Mobbing ernst nehmen und weiter beobachten“, sagt Dr. Matthias Starke von TÜV SÜD Life Service.

Nicht zuletzt sind Unternehmen gesetzlich dazu verpflichtet, bei Mobbing-Situationen einzuschreiten. Zu den Grundpflichten des Arbeitgebers heißt es beispielsweise in § 3 Arbeitsschutzgesetz: „Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes unter Berücksichtigung der Umstände zu treffen, die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit beeinflussen . . .“ Dr. Starke weiß: „Häufig fängt es ganz harmlos an. Wird aber nichts unternommen, kann Mobbing sogar in Straftaten münden.“ Und was sind die Motive für Mobbing? Die Liste ist lang: Von persönlichen Aversionen bis zur Weitergabe von Stress, von der Angst vor Arbeitsplatzverlust bis hin zum knallharten Verdrängungswettbewerb auf dem Weg nach oben.

Was unternehmen die Fachleute von TÜV SÜD konkret, wenn sie bei einem Mobbing-Fall zu Hilfe gerufen werden? „Wir führen zunächst Sondierungsgespräche mit Opfer und Täter. Wie wird dem Opfer genau zugesetzt? Fühlt sich der Täter überhaupt als solcher?“, so die Erläuterung von Dr. Matthias Starke. Nach einer ausführlichen Analyse sucht TÜV SÜD gemeinsam mit den Betroffenen im Unternehmen nach Auswegen, konkrete Handlungsschritte werden festgelegt. „In vielen Unternehmen gibt es ja auch Mobbingvereinbarungen. Oder die Sozialausschüsse sind mit dem Thema befasst. Wir klinken uns hier in vorhandene Strukturen ein“, sagt der TÜV SÜD-Fachmann. Befasst sind bei TÜV SÜD mit dem Thema Experten für Krisen- und Konfliktintervention und für Suchtprävention. Starke: „Denn letztlich kann die Flucht in Alkohol oder Drogen auch eine Folge von Mobbing/Bossing sein.“
Fit als Mitarbeiter. Fit als Führungskraft. Fit als Unternehmen. Unter dieser Überschrift bietet TÜV SÜD umfassende Dienstleistungen an. Weitere Informationen dazu unter www.tuev-sued.de/fit sowie bei Dr. Matthias Starke, TÜV SÜD Life Service, Tel. 089 / 51 90 – 33 05, matthias.starke@tuev-sued.de
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