Donnerstag, 14. Dezember 2017


Fairtrade-Rosen zu Muttertag

Köln, (lifePR) - Jeder Tag ist Muttertag - aber im Mai sagen Kinder Ihrer Mutter besonders Danke - mit einem herrlichen frischen und farbenfrohen Blumenstrauß. Die wenigsten wissen, dass in der Blumenindustrie in erster Linie Frauen arbeiten und die Arbeitsbedingungen auf den Blumenfarmen in Afrika und Lateinamerika sind alles andere als rosig. Der Faire Handel sorgt durch eine Fairtrade-Prämie, sozialverträgliche und gesündere Arbeitsbedingungen dafür, dass die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Rosenpflückerinnen in Afrika und Lateinamerika nachhaltig verbessert werden.

Blumenarbeiterin Janet Ndliaka (30) von der kenianischen Blumenfarm Pandaroses erzählte: "Bevor es Fairtrade gab, habe ich viel gelitten, besonders während der Schwangerschaften. Ich musste bis zum Tag der Geburt arbeiten und schon nach einer Woche wiederkommen. Und trotzdem war ich unsicher, ob ich überhaupt noch meinen Job hatte. Heute wird zum Glück darauf geachtet, dass die schwangeren Arbeiterinnen nur leichte Aufgaben zu erledigen haben. Es gibt Mutterschutz und die Firma zahlt die Krankenhausrechnung. Das ist für uns alle ein wichtiger Fortschritt!"

Die Umwelt zu schonen ist, neben sozialen Kriterien, ein weiteres Ziel von Fairtrade. Weniger Chemikalien einzusetzen und moderne umweltverträgliche Produktions- und Düngemethoden einzusetzen, eine sorgfältige Wasser- und Abfallwirtschaft sind nur einige der Regeln, die von den Rosenfarmen befolgt werden müssen. Trotz der Luftfracht ist die Klimabilanz der Fairtrade-Rosen gegenüber europäischen, beheizten und beleuchteten Gewächshäusern positiv. Erhältlich sind die Fairtrade-Rosen bundesweit bei REWE, Penny, toom-Märkten, regional bei der Kaiser's Tengelmann AG in Bayern, der Edeka Südwest in Baden-Württemberg, Tegut und in den Blumenfachgeschäften von Blumen Risse und Blume 2000.

Der neue Blumenfinder auf der www.transfair.org Website zeigt an, wo SieFairtrade-Rosen in Ihrer Nähe kaufen können.
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TransFair Verein zur Förderung des Fairen Handels in der Einen Welt

Als unabhängige Organisation handelt TransFair e. V. nicht selbst mit Waren, sondern vergibt das Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte. TransFair wird von 36 Mitgliedsorganisationen unterstützt. Derzeit bieten in Deutschland 110 Lizenznehmer rund 800 Fairtrade-Produkte wie Kaffee, Tee, Schokolade, Kekse, Kakao, Honig, Bananen, Fruchtsäfte, Eistees, Wein, Sportbälle, Reis, Rosen und Textilien aus Fairtrade-Baumwolle an. TransFair gründete 1997 die internationale Dachorganisation "Fairtrade Labelling Organizations International" (FLO), die mit der Standardsetzung und Betreuung der Partnerorganisationen betraut ist. Weltweit profitieren bereits 1,6 Millionen Bauern von Fairtrade. Zusammen mit ihren Familien sind das über sieben Millionen Menschen, denen durch den Handel mit Fairtrade-Produkten bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen ermöglicht werden. Mit der Kontrolle der Fairtrade-Standards hat TransFair die unabhängige Zertifizierungsorganisation FLO-CERT GmbH beauftragt, die der internationalen Akkreditierungsnorm für Zertifizierungsorganisationen, der ISO 65, entspricht.

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