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Pressemitteilung BoxID: 3394 (Touristik Service Waldeck-Ederbergland GmbH)
  • Touristik Service Waldeck-Ederbergland GmbH
  • Südring 2
  • 34497 Korbach
  • http://www.waldecker-land.de

Kunst im Waldecker Land: Leuchtende Wäschespinnen am Fuße der Edersee-Sperrmauer

(lifePR) (Korbach, ) Die Documenta-Stadt Kassel ist nur wenige Kilometer entfernt und bietet Liebhabern der modernen Kunst in diesem Sommer echte Highlights. Eine besonders reizvolle Installation gibt es ab Anfang Juli aber auch am Edersee zu sehen: Hundert aufgespannte Wäschespinnen, jeweils beleuchtet mit einem 40 Meter langen Leuchtschlauch sowie hundert Teller mit hundert Terrakotta-Figuren.

Initiatoren dieser Aktion sind die beiden Künstler Gerhard Hesse aus Wellen und Kanae Kato aus dem japanischen Osaka. Leitgedanke des Ganzen: Natur und Technik. Es sollen die Sinne angeregt werden, wie Gerhard Hesse betont. „Viele Menschen können nicht mehr zuhören und zusehen. Wenn nun aber ein ungewöhnliches Kunstwerk den Blick der Spaziergänger festhält, werden sich die meisten wohl die Mühe machen, etwas genauer hinzusehen“, so Hesse. Mit der Verfremdung eines Haushaltsgegenstandes möchte er dazu verleiten, „das Alltägliche mit Humor zu betrachten".

Als „Geschenk an die Natur", im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Präsentierteller, versteht Kanae Kato indes die Terrakottafiguren. Er platziert seine Teller, so groß wie ein Autoreifen und vom Boden ein wenig abgehoben, zwischen Hesses Wäschespinnen. Auf ihnen werden Figuren aus Terrakotta stehen, die Kato mit Schülern der König-Heinrich-Schule in Fritzlar hergestellt hat.

Kato arbeitet an der Pädagogischen Universität Osaka als Assistenz-Professor. Dort hat er Gerhard Hesse vor einem Jahr kennen gelernt. Seitdem planen die beiden die Kunst-Installation am Edersee. Und sie schmieden weitere Pläne: Ihr größter Wunsch ist es, dass sie in Japan ebenfalls eine Schulklasse finden, die ein Projekt zu diesem Thema entwirft und umsetzt. „Die Skulpturen ließen sich hinterher über die großen Ozeane hinweg austauschen“, blickt Kato in die Zukunft.

Wer selber künstlerisch aktiv werden möchte, sollte sich im Sommer an dem Kunstprojekt zum Thema Floßbau am Diemelsee beteiligen. „AUS-GELASSEN“ heißt der Workshop, in dem die Teilnehmer sich an die Arbeit machen, selbst ein Floß zu bauen, das schließlich auch auf dem Diemelsee zu Wasser gelassen werden soll.

Natürlich geht es um handwerkliche Fähigkeiten aber auch „ein klein wenig um Neugierde und Überwindung, sich auf die Suche nach verborgenem eigenen kreativen Potenzials zu begeben“, wie Rene´ Tahmassebi, Workshopleiter und Künstler betont.

Die Treffen der Teilnehmer finden an zehn variablen Tagen zwischen dem 14. Juli und dem 4. August jeweils von etwa 8.30 Uhr bis 18 Uhr statt. Wer Lust bekommen hat, sollte sich direkt bei Rene´ Tahmassebi melden, unter Mobiltelefon: 0176 63 21 64 86

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