Thüringen ist Vorreiter bei Entwicklung regionaler Bildungslandschaften

Mehr als 400 Kitas und Schulen beteiligt / Sinn-Stiftung neuer Kooperationspartner

(lifePR) ( Erfurt, )
Thüringen ist Vorreiter bei der Entwicklung regionaler Bildungslandschaften. An dem im Jahr 2008 mit vier Pilotkommunen gestarteten Projekt "Thüringer Bildungsmodell - Neue Lernkultur in Kommunen" (nelecom) nehmen mittlerweile 18 Kommunen mit mehr als 400 Bildungseinrichtungen wie Schulen und Kindertagesstätten teil. Erfurt und der Kyffhäuserkreis beteiligen sich zudem seit 2010 am Bundesprogramm "Lernen vor Ort". Die Vorhaben tragen zur weiteren Vernetzung der Erziehungs- und Bildungsarbeit der Kindergärten und Schulen mit den Partnern des sozialen Umfelds bei. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Familien, der Jugend- und Sozialarbeit, Vereinen, Kirchen, Kultureinrichtungen, der Wirtschaft und Menschen aller Generationen hat sich die Lernkultur verbreitert. Neuer nelecom-Kooperationspartner ist mit der morgigen Unterzeichnung einer Vereinbarung über ein entsprechendes Begleitprogramm die Sinn-Stiftung. Deren Präsident Prof. Dr. Gerald Hüther begleitet das Bildungsmodell von Beginn an. Über die bisher gesammelten Erfahrungen beim Aufbau kommunaler Bildungslandschaften wird am 5. Juli 2012 im Rahmen einer Fachtagung diskutiert.

Nach den Worten von Bildungsminister Christoph Matschie werden bei der Entwicklung kommunaler Bildungslandschaften alle Kinder und Jugendlichen in den Blick genommen. "Die neue Bildungs- und Lernkultur verändert unser Land. Wo Kindergärten und Schulen mit Partnern im sozialen Umfeld zusammenarbeiten, wird aus einer Kommune ein attraktiver Bildungsstandort. Mit dem neuen Schulgesetz, das noch mehr auf eigenverantwortliche Schulen, längeres gemeinsames Lernen und individuelle Förderung setzt, haben wir die Rahmenbedingungen dafür wesentlich verbessert."

Mit der Umsetzung des Bildungsmodells begannen im März 2008 die vier Pilotkommunen Saalfeld, Dingelstädt, Mühlhausen und der Landkreis Altenburg. 2010 kamen der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt und der Kyffhäuserkreis, die Städte Erfurt, Nordhausen und Schmalkalden, die Verwaltungsgemeinschaften Ländereck und Rennsteig sowie die Gemeinden Brotterode, Trusetal, Langenwetzendorf, Unterwellenborn, Urbich, Moßbach und Wutha-Farnroda hinzu. Weitere Kommunen haben ihr Interesse bekundet. Wissenschaftlich begleitet wird das Vorhaben durch eine Expertengruppe um Prof. Dr. Gerald Hüther. Weitere Informationen im Internet unter: www.nelecom.de. Ansprechpartner ist Landeskoordinator Dr. Bodo Krug, Tel. 0176-20837326, E-Mail: info@nelecom.de.
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