Minister Henry Tesch spricht sich gegen Verteuerung des Schulessens aus

(lifePR) ( Erfurt, )
Bildungsminister Henry Tesch fordert eine Überprüfung des Abgrenzungserlasses zur Mehrwertsteuer, der eine deutliche Verteuerung des Schulessens zur Folge hat. Statt bisher 7 Prozent soll das Schulessen mit 19 Prozent Mehrwertsteuer veranschlagt werden. Dagegen spricht sich Minister Tesch aus: *Im Rahmen der Gesundheitserziehung ist es wichtig, dass die Schulen ein ausgewogenes und bezahlbares Mittagessen anbieten. Eine Preiserhöhung des Schulessens kann aus meiner Sicht entscheidende Auswirkungen auf das Essverhalten und die Essgewohnheiten der Kinder haben und das gilt es im Sinne der Gesundheit unserer Kinder zu vermeiden.*

Die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler nimmt ihr Mittagessen an der Schule oder im Hort ein. Eine regelmäßige und ausgewogene Ernährung ist gerade für Kinder sehr wichtig. So ermüden Schulkinder, die morgens ohne Frühstück das Haus verlassen, früher und sind schneller unkonzentriert bei der Bewältigung schulischer Aufgaben. Misserfolgserlebnisse und Lernversagen sind weitere Folgen der falschen Ernährung. Für eine ausgewogene Entwicklung der Kinder und den Erhalt ihrer Leistungsfähigkeit ist es von Bedeutung, dass eine regelmäßige Esseneinnahme erfolgt. *Dafür müssen wir ausgewogenes Essen zu einem bezahlbaren Preis anbieten. Daher sollte der Mehrwertsteuersatz für Schulessen beibehalten werden. Das muss auch für jedes Schulessen, das nur in der Schule ausgeteilt und nicht zubereitet wird, gelten.*
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