Zusammenarbeit für praxisnahe Berufsschulausbildung

Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien und Siemens AG unterzeichnen Kooperationsvertrag zur Lehrkräfte-Fortbildung

(lifePR) ( Bad Berka, )
Das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) und Siemens erneuern ihre Kooperation bei der praxisnahen Fortbildung von Lehrkräften im berufsbildenden Bereich. Den bis 2023 geltenden Kooperationsvertrag werden der Direktor des ThILLM, Dr. Andreas Jantowski, und Vertriebsleiter Karsten Petrusch (Siemens) am 18. Februar 2019 in Bad Berka unterzeichnen. Themenschwerpunkte sind die Digitalisierung, Industrie 4.0 sowie damit verbundene Grundlagen und Konzepte der industriellen Automatisierung und IT.

Mit der Kooperation wird der Wissens- und Technologietransfer zu den Grundlagen und zu aktuellen technischen Entwicklungen im Bereich der Automatisierungs- und Antriebstechnik an den berufsbildenden Schulen forciert. Wichtigster Baustein dabei ist die gezielte Fortbildung von Berufsschullehrern, die Schülerinnen und Schüler beim Erwerb von Spezialwissen erheblich weiterbringt. Die Inhalte orientieren sich an den Rahmenlehrplänen und werden auf die Erfordernisse der Berufsbildenden Schulen in Thüringen zugeschnitten. Insbesondere gilt das für die Bildungsgänge, bei denen die Automatisierungs- und Antriebstechnik im Lehrplan enthalten sind. Dazu gehören auch die neuen lernfeldorientierten Berufe der Elektro- und Metalltechnik sowie der Mechatronik. Dabei werden die Siemens Lern- und Lehrunterlagen auf dem Gebiet der Automatisierungs- und Antriebstechnik in enger Zusammenarbeit kontinuierlich aktualisiert und weiterentwickelt.

„Die seit 2001 bestehende Bildungspartnerschaft ist eine Bereicherung für alle Beteiligten und ihre Erneuerung ein logischer Schritt in Richtung Zukunft“, betont Karsten Petrusch. „Digitalisierung bewegt unsere Welt und sorgt für nie dagewesene Herausforderungen in der industriellen Automatisierung. Entsprechend wichtig ist der Wissenstransfer zwischen Arbeitswelt und beruflicher Ausbildung. Die Kooperation zahlt sich für beide Seiten gleichermaßen aus: Für die Berufsbildenden Schulen, da sie ihren Unterricht an den Stand der Technik anpassen können, und für die Unternehmen, denen später Nachwuchskräfte mit dem nötigen Fachwissen zur Verfügung stehen.“

„Wenn man Kompetenzen für die Industrie 4.0 bei der heranwachsenden Generation nicht nur theoretisch aufbauen will, muss man bestehende Angebote aus der Industrie ausgiebig auf Praxistauglichkeit für den Schulalltag testen.“, so Dr. Andreas Jantowski, Direktor des ThILLM und führt weiter aus: „Das ist ein durchaus übliches und ressourcenoptimierendes Verfahren, gerade im Zusammenhang von Fortbildungen mit konkretem Industriebezug und entwickelt so auch das bewährte duale berufsbildende System weiter.  Das in den Fortbildungen entstehende Material wird als OER für Fort- und Weiterbildungszwecke allgemein verfügbar sein. Wir halten mit dem Thüringer Schulportal eine geeignete Plattform für schulische Unterstützungsangebote bereit.

Die praxisnahen Schulungen konzipiert Siemens im Rahmen von „Siemens Automation Cooperates with Education“ (SCE). Mit diesem Programm unterstützt das Unternehmen weltweit Bildungs- sowie Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen im Bereich Industrie-Automatisierung bei ihrem Lehrauftrag – in Form von Partnerschaften und Know-how-Transfer und unterstützt Lehrende auf dem Weg zu Industrie 4.0. Weitere Informationen im Internet unter www.siemens.de/sce.
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