Fastenlüge - Ernährungsampeln sind da - Butter enthält gefährliche Transfettsäuren

(lifePR) ( Berlin, )
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1) Genießen ist auch bei Osteoporose erlaubt!

Osteoporose ist vielen unter dem Namen "Knochenschwund" bekannt. Bei dieser Erkrankung nimmt die Knochendichte ab. Der "Ernährungsratgeber Osteoporose - Genießen erlaubt" von Sven-David Müller und Christiane Weißenberger behandelt die verschiedenen Ausprägungen dieses Krankheitsbilds und verrät, welche Ernährungsweise für Menschen mit Osteoporose geeignet ist. Die Gesundheits-Redaktion von ellviva.de hat den Ratgeber gelesen und bewertet:

Im Gegensatz zu anderen Gesundheitsratgebern zu derartigen Themen beschränkt sich das Werk nicht darauf, den Begriff Osteoporose aus der Sicht des Mediziners zu erklären oder allgemeine Ernährungshinweise zu geben. Das geschieht zwar ausführlich in den ersten beiden Abschnitten - viel wichtiger ist jedoch die Information, wie eine gesunde und ausgewogene Ernährungsweise für Osteoporose-Patienten in der Praxis tatsächlich aussehen soll: Deshalb gibt es im dritten Abschnitt des Buchs eine umfangreiche Sammlung mit Rezepten für jede Mahlzeit des Tages und jeden Geschmack. Insgesamt ist das Sachbuch für Patienten empfehlenswert - vor allem als Einführung in das schwierige medizinische Thema Osteoporose aus der Sicht des Ernährungswissenschaftlers. Außerdem hat der Ratgeber eine gute Nachricht: Menschen mit Osteoporose können beim Essen richtig und guten Gewissens genießen!

Der "Ernährungsratgeber Osteoporose - Genießen erlaubt" von Sven-David Müller und Christiane Weißenberger ist im Schlüterschen Verlag erschienen und kostet 19,90.

Weitere Inhalte zu den Themen Gesundheit und gesunde Ernährung gibt es bei ellviva.de.

2) Endlich grünes Licht! Die "Ampel-Reihe" macht die Ernährungsumstellung leicht

Was darf ich essen? Welche Lebensmittel helfen beim Abnehmen? Bei welchen Lebensmitteln ist Vorsicht geboten? Die richtige Ernährung ist für Menschen mit Übergewicht und ernährungsbedingten Krankheiten wie Diabetes mellitus, Gicht oder Rheuma Gold wert. Der TRIAS Verlag hat Ratgeber herausgegeben, die mit Hilfe eines genial einfachen Ampel-Systems auf einen Blick zeigen, welche Lebensmittel jeweils gut und sinnvoll oder nicht empfehlenswert sind. Erschienen sind die "Kalorien-Ampel", "Rheuma-Ampel", "Gicht-Ampel", "Diabetes-Ampel" und die "Cholesterin & Fett Ampel".

In jedem Frühjahr haben viele Menschen gute Vorsätze hinsichtlich ihrer Ernährungsweise und ihres Körpergewichts. Mindestens ein Drittel der Menschen in Deutschland sind jetzt auf Diät und viele versuchen mit einer Fastenkur abzunehmen, erläutert der Erfinder der Ernährungs-Ampeln Sven-David Müller. Mit der richtigen Auswahl an Lebensmitteln lassen sich Gewicht, Blutfettwerte oder Blutzucker in die richtigen Bahnen lenken. Auch bei Gicht-Patienten ist die Ernährungsumstellung maßgeblich für den Krankheitsverlauf. Die Erfolge können sogar so groß sein, dass die Betroffenen weniger oder sogar gar keine Medikamente mehr Benötigen, betont Ernährungsexperte Sven-David Müller. Durch eine entzündungshemmende Ernährung können Rheumatiker die klassische Therapie wirkungsvoll unterstützen und Beschwerden deutlich lindern. Und auch wer auf sein Gewicht achten will, kann sich auf das Ampelsystem verlassen. Die TRIAS "Ampel-Reihe" zeigt, welche Lebensmittel jeweils selten, regelmäßig oder bevorzugt zu sich genommen werden sollten. Pro Buch werden bis zu 3000 Lebensmittel nach dem Ampel-Prinzip bewertet. Zusätzlich werden wichtige Informationen über Cholesterin, Diabetes mellitus, Gicht, Rheuma und Übergewicht/Kalorien geliefert.

Rheuma Ampel
TRIAS Verlag, Stuttgart
EUR [D] 9,95 | EUR [A] 10,30 | CHF 18,70
ISBN: 9783830439097

Cholesterin & Fett Ampel
TRIAS Verlag, Stuttgart
EUR [D] 9,95 | EUR [A] 10,30 | CHF 15,40
ISBN: 9783830439134

Kalorien Ampel
TRIAS Verlag, Stuttgart
EUR [D] 9,95 | EUR [A] 10,30 | CHF 18,70
ISBN: 9783830439042

Gicht Ampel
TRIAS Verlag, Stuttgart
EUR [D] 9,95 | EUR [A] 10,30 | CHF 18,70
ISBN: 9783830439103

Diabetes Ampel
TRIAS Verlag, Stuttgart
EUR [D] 9,95 | EUR [A] 10,30 | CHF 18,70
ISBN: 9783830439110

3) Pistazien: weniger Kalorien als vermutet

Fett liefert viel Energie und damit viele Kalorien. Daher gilt eine fettreiche Ernährungsweise als Hauptursache für die Entstehung von Übergewicht und Adipositas (Fettsucht). Insbesondere bei ungesättigten Fettsäuren, wie sie auch reichlich in Pistazien und Nüssen vorkommen, ist jedoch bekannt, dass dieser Effekt im Wesentlichen davon abhängt, wie viel Nahrungsfett vom Körper aufgenommen (absorbiert) wird. Eine Studie des United States Department of Agriculture scheint das zu bestätigen. Sie zeigt, dass das Fett von Pistazien vom Körper nur unvollständig aufgenommen wird.

Im Rahmen der Studie verabreichte das Forscherteam um Dr. David J. Baer den 16 Studienteilnehmern drei verschiedene Diäten. Diese dauerten jeweils drei Wochen und unterschieden sich darin, wie viele Pistazien die Probanden am Tag zu sich nahmen. In der ersten Diätphase bekamen die Studienteilnehmer keine, in der zweiten Phase 42 Gramm Pistazien und in der dritten 84 Gramm Pistazien pro Tag. Während des Untersuchungszeitraums wurden die Ausscheidung und das Blut der Teilnehmer untersucht. Die Wissenschaftler wollten unter anderem wissen, wie viel Energie den Darm passiert, ohne dass der Körper sie nutzen kann.

Pistazien sättigen und können beim Abnehmen helfen

Dabei stellten die Forscher fest, dass die Pistazien etwa fünf Prozent weniger Energie lieferten, als es ihnen aufgrund ihres Fettgehalts eigentlich möglich wäre. Dazu sagte der Studienleiter Dr. David J. Baer: "Laut Atwater-Tabellen enthalten sie 23,7 Kilojoule pro Gramm. Gemäß unserer Erhebung sind es jedoch nur 22,6 Kilojoule." Dies veranlasst Dr. Baer zu dem Fazit, dass man in künftigen Diätplänen die neu ermittelten Energiewerte von Pistazien berücksichtigen müsse. Die Atwater-Tabellen wurden nach dem amerikanischen Chemiker Wilbur Olin Atwater (1844 bis 1907) benannt und sie liegen Brennwertdatenbanken wie beispielsweise des US-Landwirtschaftsministeriums und vielen anderen Kalorientabellen zugrunde. Ein Kilojoule entspricht ungefähr 0,239 Kilokalorien. Wer abnehmen möchte, profitiert also vom täglichen Konsum einer Handvoll Pistazien.

Abnehmen funktioniert nur mit Fettreduzierung und dem Konsum von gesunden Fetten wie Pistazien, hochwertigen Pflanzenölen sowie Margarine (insbesondere Diätmargarine). Aber Fett ist nicht gleich Fett (http://www.ellviva.de/...): Ungesättigte Fettsäuren, die reichlich in Margarine aber kaum in Butter vorkommen, sind gesund und machen eine gute Figur. Butter enthält im Vergleich zu Margarine relativ viele ungesunde Transfettsäuren und sollte daher gemieden werden. Gesund ist es, täglich eine Handvoll Nüsse wie Pistazien, zwei Esslöffel hochwertiges Pflanzenöl (beispielsweise Raps-, Lein- oder Walnussöl) und zwei Esslöffel Diätmargarine zu verzehren. Redaktion: Patrick Jiranek und Sven-David Müller

4) Vitale & gesunde Haut dank Kokosöl

Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Sie schützt unseren Körper vor der Außenwelt und ist lebenswichtig für seine Versorgung mit Sauerstoff. Daher ist es von großer Bedeutung, sie zu schützen und zu pflegen. Ein attraktives Äußeres ist ohne eine schöne Haut undenkbar. Einen besonders wichtigen Beitrag dazu kann Kokosöl leisten. Die Schönheits-Redaktion von ellviva.de stellt die Vorteile des Vital-Kosmetikums Kokosöl für eine gesunde und vitale Haut vor:

Kokosöl ist ein festes, weißes bis weiß-gelbliches hochwertiges Pflanzenöl. Es wird aus dem Nährgewebe der Kokosnuss, der Frucht der Kokospalmen, schonend gewonnen. Kokospalmen wachsen vor allem in Indien und auf den Philippinen sowie in einigen afrikanischen und asiatischen Ländern. Dort werden sie auch gezielt beispielsweise für die Herstellung von Nahrungsmitteln und Kosmetik-Produkten angebaut. Botanisch gesehen ist die Kokosnuss keine Nuss, sondern eine Steinfrucht. Kokosöl kommt natürlicherweise reichlich in Kokosnüssen vor, Kosmetik auf dieser Basis ist eine Wohltat für die Haut. Diese Beauty-Produkte zeichnen sich durch einen besonders angenehmen tropischen Duft aus und sorgen für eine gesunde, schöne und attraktive Haut.

Warum ist Kokosöl für die Haut so wertvoll?

Kokosöl enthält hochwertige Fettsäuren und diese wichtigen Vitalstoffe haben eine kleine Molekularstruktur. Die in Kokosöl enthaltenen Fettsäuren können somit besonders rasch von der Haut aufgenommen werden. Dadurch kann Kokosöl seine feuchtigkeitsspendende Wirkung schnell entfalten und für eine langanhaltende, zart gepflegte Haut sorgen.

Schützt die Haut vor freien Radikalen

Zudem ist Kokosöl reich an Vitamin E. Dieser Vitalstoff schützt die Haut vor schädigenden freien Radikalen. Bei diesen handelt es sich um aggressive Moleküle, die gerne mit Sauerstoff reagieren und die Alterung der Zellen, auch der Hautzellen, beschleunigen. Zum Schutz vor freien Radikalen bedarf es Antioxidantien. Zwei davon sind davon sind besonders wichtig: Ferlulasäure und P-Coumarinsäure. Diese können die Alterung der Haut verlangsamen und einen Anti-Aging-Effekt entfalten.

Schutz vor Pilzen und Bakterien

Etwa 50 Prozent der in Kokosöl enthaltenen Fettsäuren bestehen aus Laurinsäure, die im menschlichen Körper zu Monolaurin umgewandelt wird. Dieser Stoff ist auch in der Muttermilch enthalten und kann die Haut vor Pilzen, Bakterien und Viren schützen. Aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung bietet Kokosöl der Haut einen gezielten Schutz vor Akne. Hochwertige Pflegeprodukte auf der Basis von Kokosöl gibt es beispielsweise von BonLauri. Wer wünscht sich nicht eine schöne und gesunde Haut? ellviva.de bietet Tipps, die Ihre Haut strahlen lassen: von typgerechter Pflege bis Schönheit von innen.

5) Mit Äpfeln, Zimt und Ingwer Diabetes vorbeugen: Die besten 50 Blutzucker-Killer von Sven-David Müller zusammengestellt

Erhöhte Blutzuckerwerte und Übergewicht steigern das Risiko, an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken. Bestimmte Substanzen in Lebensmitteln und Lebensmittel selbst können helfen, den Blutzucker zu senken, das Gewicht zu reduzieren und damit Diabetes mellitus vorzubeugen. In Rhabarber, Äpfeln, Zimt, Ingwer und Knoblauch finden sich beispielsweise Inhaltsstoffe, die eine antidiabetische Wirkung haben. Sie können helfen, Diabetes mellitus vorzubeugen oder eine Diabetesbehandlung zu optimieren, stellt Sven-David Müller bei der Vorstellung seines Ratgebers "Die 50 besten Blutzucker-Killer". Der ernährungsmedizinische Wissenschaftler und Diabetesberater Sven-David Müller, MSc., nutzt die Effekte von Äpfeln, Zimt, Zink und Chrom selbst seit vielen Jahren erfolgreich, da er 1977 an Diabetes mellitus Typ 1 leidet.

"Bei vielen Menschen lässt sich das Ernährungsverhalten nur noch als 'Selbstmord mit Messer und Gabel' definieren", erklärt der Ernährungs- und Diät-Experte Sven-David Müller. Und die Auswirkungen werden dann von den Betroffenen durch den Arzt in Form von Medikamenten behandelt. Es ist bedauerlich, dass die Kosten von Medikamenten für übergewichtige Typ 2 Diabetiker überhaupt von den Krankenkassen übernommen werden, denn durch eine leichte Gewichtsabnahme einige natürlich Blutzuckerkiller und etwas Bewegung ließe sich die die Erkrankung in der Regel heilen. Übergewicht hat sich zu einem Massenphänomen der Wohlstandsgesellschaft in der Bundesrepublik Dickland entwickelt. Und für alles zahlt die Krankenkasse, kritisiert Sven-David Müller. Zudem kritisiert der bekannte Diabetesexperte die Macht der Pharmaindustrie und dass viele Mediziner die Effekte von Zimt zur Vorbeugung und Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2 einfach verschweigen. Der steigende Konsum von Fertigprodukten, Alkohol und zuckerhaltigen Getränken führt häufig zu ernährungsbedingten Krankheiten wie zum Beispiel Diabetes mellitus oder pathologischer Glukosetoleranz, einer Vorstufe von Diabetes mellitus. "In Deutschland leben etwa sieben Millionen Menschen, die zu dick sind, aber noch keine Medikamente zur Behandlung einer Erkrankung benötigen. Als Therapie reicht eine Umstellung des Lebensstils und der Essgewohnheiten", so Müller. Die meisten Diabetiker brauchen weder Tabletten noch Insulin, sondern Bewegung, Sport, Entspannung und eine Ernährungsumstellung. Eine fettbewusste, ballaststoffreiche Ernährung kombiniert mit möglichst vielen Blutzuckerkillern wie Zimt und Bewegung hilft Menschen mit erhöhten Blutzuckerwerten, einer Erkrankung und der lebenslangen Einnahme von Medikamenten entgegenzuwirken. Diabetiker können ihre Werte dauerhaft verbessern. Es darf nicht vergessen werden, dass Diabetes die häufigste Ursache für einen Herzinfarkt, für ein Nierenversagen, für die Erblindung und auch für die Amputation der unteren Extremitäten.

Äpfel haben aufgrund ihres hohen Pektingehalts einen positiven Einfluss auf den Blutzucker- und Cholesterinspiegel. Drei Stück am Tag, roh oder gekocht verzehrt, reichen aus, um als Blutzuckerkiller aktiv zu werden. Ideal und lecker ist eine Kombination aus Apfel und Zimt, da auch das Gewürz die Blutfette und den Blutzuckerspiegel senkt. Ein Apfel-Haferflocken-Müsli mit Sauermilch-Zimt-Soße ist ein leckeres Frühstück, nicht nur für Diabetiker. Wer Zimt nicht mag, kann auf Zimtkonzentrate aus der Apotheke zurückgreifen. Gingerol, ein Bestandteil des Ingwers, steigert die Insulinsensitivität. Die asiatische Wurzel kann als Tee getrunken sowie als Gewürz in der kalten und warmen Küche eingesetzt werden. Die Liste der 50 besten Blutzuckerkiller im gleichnamigen Ratgeber reicht von Äpfeln über Hülsenfrüchte bis Yacon. Einleitend erklärt Sven-David Müller, wie Insulin den Blutzuckerspiegel im Körper reguliert, was man unter Diabetes mellitus versteht und wie sich Typ 1 und 2 voneinander unterscheiden.

Sven-David Müller
Die 50 besten Blutzucker-Killer
TRIAS Verlag, Stuttgart. 2011
EUR [D] 9,99 | EUR [A] 10,30 | CHF 14,00
ISBN: 9783830438830

Der Autor:

Sven-David Müller, Master of Science in Applied Nutritional Medicine (Angewandte Ernährungsmedizin) leitet das Zentrum und die Praxis für Ernährungskommunikation, Diätberatung und Gesundheitspublizistik (ZEK) in Nidderau bei Frankfurt am Main. Durch seine 150 Buchtitel, die in 11 Sprachen europaweit erschienen sind, Vorträge, Vorlesungen, Interviews und Seminare ist er als Diät- und Ernährungsexperte im deutschsprachigen Raum bekannt. Für seinen Einsatz in der Diabetes- und Ernährungsaufklärung wurde er 2005 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Wissenswertes:

Nur keinen Stress! Er lässt den Körper das "Stresshormon" Cortison übermäßig produzieren, das den Blutzuckerspiegel in die Höhe treibt. Durch Entspannungstechniken wie Autogenes Training lässt sich der Blutzuckerspiegel optimieren.

6) Butter oder Margarine - was ist besser?

Was beim Frühstück und Abendessen auf den Tisch kommt ist nicht nur reine Geschmackssache. Denn Butter und Margarine unterscheiden sich sowohl hinsichtlich ihres Ursprungs und vor allem in der Zusammensetzung. Doch ist Margarine ist wirklich gesünder als Butter. Das aus hochwertigen Pflanzenölen wie Rapsöl hergestellte Pflanzenfett liegt nicht nur voll im Veggietrend, sondern ist auch noch eine Wohltat für Herz und Gefäße, fasst Medizinjournalist und Ernährungsexperte Sven-David Müller, MSc., zusammen. Der Leiter des Zentrums für Ernährungskommunikation, Diätberatung und Gesundheitspublizistik (ZEK) aus Nidderau räumt in seinen Büchern "Moderne Ernährungsmärchen" und "Die dicksten Diätlügen" mit Ernährungsmythen und Diätlügen schonungslos auf. Meine Patienten und Vertreter der Medien fragen mich seit Jahren immer wieder, was denn nun gesünder sein - Margarine oder Butter? Die Antwort ist eindeutig: Margarine ist gesünder als Butter und das hat viele Gründe. Besonders gut ist dabei Diätmargarine, da sie keine Transfettsäuren enthält. Viele Menschen greifen zu Margarine, weil sie der Meinung sind, dadurch Kalorien einzusparen. Aber das ist falsch: Die beiden Streichfette unterscheiden sich kaum im Energie- oder Fettgehalt. Beide haben einen Fettanteil von rund 80 Prozent. Auch wenn Margarine etwas weniger Fett und damit Kalorien enthält als Butter, ist das nicht der wichtigste Punkt, warum Gesundheitsbewusste zum hochwertigen Pflanzenfett greifen sollten, erläutert Sven-David Müller.

Margarine enthält mehr gesunde ungesättigten Fettsäuren als Butter

Margarine ist gesünder als Butter, weil sie weniger ungesunde gesättigte Fettsäuren enthält. Zudem ist Diätmargarine und hochwertige Pflanzenmargarine praktisch frei von Tranfettsäuren. Zudem enthält Margarine im Gegensatz zu Butter kein Cholesterin. Exakt ausgedrückt ist Butter cholesterinreich und Margarine cholesterinfrei. Zudem enthält Butter wenig von den gesunden ungesättigten Fettsäuren und im Vergleich zu Margarine praktisch keine Omega-3-Fettsäuren. Diese Faktoren können dazu führen, dass der Cholesterinspiegel - insbesondere das gefährlich LDL-Cholesterin - im Blut ansteigt. Dies wiederum steigert das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Demgegenüber ist Diätmargarine in der Lage den LDL-Spiegel im Blut zu senken und so Herz und Gefäße zu schützen.

Die gesunden ungesättigten Fettsäuren in der Margarine

Margarine wird aus pflanzlichen Ölen gewonnen und ist reich an ein- und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. In Deutschland wird Margarine fast ausschließlich aus dem hochwertigen Rapsöl herstellt. Margarine wächst sozusagen auf den Feldern in Deutschland, die landauf und landab herrlich gelb blühen. Es ist reich an ein- und mehrfach ungesätttigten Fettsäuren sowie Omega-3-Fettsäuren. Einige dieser lebensnotwendigen Fettsäuren können vom Körper nicht selbst hergestellt werden und müssen somit über die Nahrung aufgenommen werden. Butter kann den Körper weder ausreichend mit ungesättigten Fettsäuren noch mit lebensnotwendigen Fettsäuren versorgen, informiert Sven-David Müller. Margarine und Butter unterscheiden sich in ihren Vollfett-Varianten mit 80 zu 82 Gramm Fett pro 100 Gramm nicht wirklich. Butter ist etwas fettreicher als Margarine. Die Zusammensetzung der Fette macht jedoch einen großen Unterschied: Margarine enthält, da pflanzlich hergestellt, zum größten Teil ungesättigten Fettsäuren. Butter enthält vorwiegend gesättigte Fettsäuren. Sie enthält zudem relativ viele Transfettsäuren. Sie können den Cholesterinspiegel im Blut erhöhen und sind daher ungeeignet, wenn man auf seinen Cholesterin-Spiegel achten muss. Daher sollten Menschen mit einem erhöhten Cholesterinspiegel keine Butter, sondern Diätmargarine verzehren.

Dick und doof durch Butter!? ...

Die Fettqualität oder die Tatsache, ob überwiegend gesättigte oder ungesättigte Fettsäuren aufgenommen werden, beeinflusst die Aktivität von Körper und Geist. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universitätsklinik Tübingen. Das vermehrte Verzehren von Lebensmitteln, die wie Butter reich an gesättigten Fettsäuren sind und eine hohe Energiedichte haben, wird in Kombination mit körperlicher Inaktivität als Hauptursache für Übergewicht und die Entstehung von Diabetes mellitus vom Typ 2 angesehen. Aber gesättigte Fettsäuren haben auch Einfluss auf die Leistungsfähigkeit des Gehirns: Im Rahmen einer Studie der Medizinischen Universitätsklinik Tübingen wurde der ersten Gruppe von Testpersonen über einen Zeitraum von drei Monaten mit Milchfett angereicherter Joghurt verabreicht. Eine zweite Versuchsgruppe hat mit Rapsöl angereicherten Joghurt zu sich genommen, das einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren hat. Zwar konnte bei der ersten Versuchsgruppe keine Veränderung des Körpergewichts und der Blutfettwerte festgestellt werden. Aber im Vergleich zu der zweiten Testgruppe kam es zu einer Verminderung der Aktivität verschiedener Regionen des Gehirns. Das betraf vor allem die Gehirnregionen, die für das Bewegungsverhalten, das Gedächtnis und das Sättigungsgefühl zuständig sind. Margarine wird häufig auf der Basis von Rapsöl hergestellt. Rapsöl ist im Gegensatz zu Butter nicht nur reich an ungesättigten Fettsäuren. Es eignet sich auch gut zum Braten, Backen, als Dressing-Zutat für Salate oder zur Herstellung von Margarine. Diese Eigenschaften treffen auch auf Distelöl, Sonnenblumenöl oder andere Öle und Fette pflanzlichen Ursprungs zu. Eine Zusammenfassung der Studie ist unter http://www.medizin.uni-tuebingen.de/... veröffentlicht. Wer sein Gehirn aktiv und fit halten möchte, sollte Rapsöl und daraus hergestellter Margarine anstatt Butter verwenden, erläutert Sven-David Müller. Butter ist relativ reich an gefährlichen Transfettsäuren, die in hochwertiger Pflanzenmargarine praktisch nicht enthalten sind.

Gesättigte Fette hemmen Fruchtbarkeit

Aber gesättigte Fettsäuren machen nicht nur dick und das Gehirn träge: Eine zu fettreiche Ernährungsweise kann sich negativ auf die Fruchtbarkeit des Mannes auswirken. Das ist das Ergebnis einer Studie eines Forscherteams aus Boston, Massachusetts (USA). Bei den Probanden, die am meisten gesättigte Fettsäuren verzehrt hatten, war die Spermien-Konzentration (Fruchtbarkeit) im Ejakulat um bis 38 Prozent niedriger als bei den Studienteilnehmern mit einem durchschnittlichen Fettverzehr. Die Gesamtzahl der Spermien war sogar um bis zu 43 Prozent niedriger. Im Rahmen der Studie wurden die Daten von insgesamt 99 Probanden mit einem Durchschnittsalter von 36,4 Jahren ausgewertet. Davon waren 71 Prozent übergewichtig. Die Testpersonen gaben den Wissenschaftlern Auskunft über ihre Ernährungsweise. Daraus ermittelten die Forscher deren Konsum an gesättigten und ungesättigten Fettsäuren. Gesättigte Fettsäuren sind reichlich enthalten in Butter und Butterschmalz. Margarine ist arm an gesättigten Fettsäuren. Paare mit Kinderwunsch sollten daher auf Butter verzichten und besser Rapsöl und Margarine als Brat- und Streichfett verwenden, empfiehlt Ernährungsexperte und Medizinjournalist Sven-David Müller. Studienleiterin Professor Dr. Jill Attaman von der Harvard Medical School und ihre Kollegen schrieben zu ihrer Untersuchung in der Fachzeitschrift Human Reproduction (http://humrep.oxfordjournals.org/...): Unseres Wissens ist das die bislang größte Studie, die den Einfluss von Nahrungsfetten auf die männliche Fruchtbarkeit untersucht." Wer Kinder haben möchte, sollte hochwertige Pflanzenöle und Margarine verzehren und auf Butter verzichten, fasst Sven-David Müller zusammen. Auch Nüsse sind für den Menschen gut und fördern auch nicht die Entstehung von Übergewicht - im Gegenteil: Wer täglich eine Handvoll Nüsse (beispielsweise Walnüsse) isst, nimmt leichter und besser ab.

Butter als Umweltsünde

Bei der Nutztierhaltung, die für die Produktion von Butter erforderlich ist, entstehen klimaschädliche Gase. Diese sind für einen Kohlendioxid-Fußabdruck verantwortlich, dessen Werte drei Mal so hoch sind wie die von Margarine, für die keine Tierhaltung nötig ist. Daher ist Butter eine kleine Umweltsünde, so Müller. Das für Margarine notwendige Rapsöl wächst schließlich auf den Feldern und nimmt nicht den umweltschädigenden Umweg über Kuhverdauungstrakte.

Transfette kommen in Butter und nicht Margarine vor

Verbraucher und Journalisten sind immer wieder verblüfft, wenn ich sie darüber informiere, dass Butter relativ große Mengen der gefährlichen Transfettsäuren enthält, klärt Sven-David Müller auf. Transfettsäuren vermuten viele in Margarine. Aber die ist heute praktisch frei davon. Transfette wirken sich ungünstig auf den Cholesterinspiegel aus und sind daher nur mit größter Vorsicht zu genießen. Butter enthält 3 bis 5 Prozent Transfettsäuren. In pflanzlichen Ölen treten Transfette nur nach einer Teilhärtung auf. Da Margarine heutzutage nicht mehr aus teilgehärteten Fetten hergestellt wird, enthält sie praktische keine Transfettsäuren. Wer sein Herz und seine Gefäße schützen möchte, sollte anstatt Butter in jedem Falle Margarine verzehren, erklärt Müller.

Anwendungsgebiet

Für die Einsatzmöglichkeiten eines Streichfettes entscheidet der Fettgehalt. Butter und Vollfettmargarine eignen sich zum Kochen, Backen, Brutzeln und als Streichfett gleichermaßen. Nur die fettreduzierten Varianten sind nicht zum Erhitzen verwendbar. Zum Braten und Frittieren sind weder Butter noch Margarine geeignet - ich empfehle meinen Patienten dafür Rapsöl. Für den Salat daneben auch Leinöl und Nussöle wie Walnussöl, fasst Sven-David Müller, der 2005 für seine Leistungen in der Ernährungsaufklärung mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde, abschließend zusammen! Im Kalorien-Nährwert-Lexikon (Schlütersche Verlagsgesellschaft) können interessierte Verbraucher die Nährwerte von Butter und Margarine nachlesen. Unter www.svendavidmueller.de gibt es weitere Informationen über gesunde Ernährungsweise, Diäten, Diätlügen und Ernährungsmärchen. Kürzlich verzeichnete die Internetseite von Sven-David Müller den zweimillionsten Besucher und gehört damit zu den wichtigsten Internet-Ernährungsseiten in Deutschland.

7) Gefährliches Fleisch: Purinbomben können zu Gicht führen

Millionen Menschen in Deutschland leiden an Hyperurikämie und Gicht. Alexander der Große, Michelangelo und Martin Luther hatten eins gemeinsam: Gicht. Die schmerzhafte Zivilisationskrankheit kann mit Hilfe einer speziellen Ernährungsweise, als Unterstützung zur medikamentösen Behandlung, gemildert werden. Wie das geht, verraten uns die Ernährungsexperten Christiane Weissenberger und Sven-David Müller, MSc.

In dem Buch "Ernährungsratgeber Gicht - Genießen erlaubt" erklären die Autoren zunächst, was Gicht überhaupt ist, was bei einem Gicht-Anfall passiert und wie es behandelt wird. Außerdem beantworten sie die Frage, wie man die Ernährung gicht-gerecht umstellen kann. Dazu geben Tabellen mit geeigneten und ungeeigneten Lebensmittel Auskunft, wobei sich die Autoren am Purin-Gehalt der Nahrungsmittel orientieren.

Das Buch enthält im Anschluss 60 Rezepte, die für Gicht-Patienten optimal sind. Die Rezepte sind nach Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie Desserts und Snacks aufgeteilt und mit zusätzlichen Tipps versehen. Sie zeigen, dass Betroffene nicht auf Herzhaftes oder Süßes verzichten müssen, um gesund zu leben. Aktuelle Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass Kirschen den Harnsäurespiegel deutlich senken können. Daher sollten Menschen mit erhöhten Harnsäure-Werten regelmäßig Kirschen (insbesondere Montmorency-Kirschen), Kirschsaft oder entsprechende Konzentrate aufnehmen, um den Harnsäurespiegel natürlich zu senken.

Die Ernährungsexperten Weissenberger und Müller führen laienverständlich und übersichtlich in das Thema Gicht ein. Die farbigen Info-Kästen am Rand berichten schon auf den ersten Blick kurz und knapp über wissenswerte Fakten. Die Tabellen im ersten Teil des Buches sind klar und deutlich gegliedert und auf den ersten Blick gut zu erfassen. Die darauf folgenden Rezepte laden durch schöne Bilder und einfache Anweisungen zum Ausprobieren ein. Nicht nur Patienten, sondern auch deren Partner und Familien können von diesem Buch profitieren. Unter www.svendavidmueller.de gibt es weitere Informationen über Gicht.

Sven-David Müller, Christiane Weissenberger: Ernährungsratgeber Gicht - Genießen erlaubt, Schlütersche, 16,95 Euro
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