Dienstag, 21. August 2018


SKS M.I.G. Team: Wir haben eine Europameisterin

Sundern, (lifePR) - Unsere Ziele und Träume in der ersten Saison des SKS Made in Germany Teams wurden ja schon mehrmals getoppt. Nach den ersten Rennen der Saison, nach den Siegen in der Bundesliga, im Swisspower Cup und dem Nachwuchs Weltcup - jetzt der Sieg bei einer internationalen Meisterschaft und weiteren sensationellen Top Ten Platzierungen - einfach nur Wahnsinn.

Markus Schulte Lünzum nominiert für die Deutschen Staffel!

Schon am Freitag hatte Markus beim Team Relay Staffelrennen seinen ersten Einsatz. Deutschland schickte neben Wolfram Kurschat (Elite), Andi Eyring (U23), Nina Wrobl (Damen Elite) unseren Markus ins Rennen. Die Hoffnung auf eine Medaille war da, doch an diesem Tag konnte sie nicht erfüllt werden.

Mona Eiberweiser ist Europameisterin!

Mona setzte schon beim Weltcup in Offenburg vor drei Wochen ein Zeichen, als sie die Konkurrenz deutlich distanzierte. Mona sicherte sich in St. Wendel im Alleingang den Titel der Europameisterschaft! Zusammen mit der späteren Zweitplatzierten und amtierenden Weltmeisterin Alla Boyko aus der Ukraine und der Schwedin Kasja Snihs, die Dritte wurde, hatte sich Mona bereits kurz nach dem Start abgesetzt. Zu dritt fuhren sie zwei Runden allein in Front. Mona: "Danach habe ich immer wieder versucht wegzufahren und irgendwann war die Lücke da" beschreibt sie die entscheidende Attacke in der dritten Runde an der Schlüsselstelle des EM-Parcours, dem "Kniebrecher". Bis ins Ziel baute sie ihren Vorsprung auf komfortable 54 Sekunden aus.

Markus Schulte Lünzum bester Deutscher im Junioren- Rennen!

Nach dem erfreulichen Zieleinlauf von Mona, startete das Rennen der Junioren. Der Slowake Peter Sagan hat nach den int. Rennen in Houffalize und Offenburg auch das EM-Rennen souverän für sich entschieden. Markus Schulte-Lünzum wurde mit Platz sieben bester Deutscher und unterstrich in seinem ersten Juniorenjahr seine Klasse. Manfred Reis hatte nicht den besten Tag erwischt - der starke Einsatz in der ersten Runde wurde leider nicht belohnt, ein Sturz brachte ihn um eine vordere Platzierung. Markus: "Ich war in der ersten Runde gut dabei, aber bis zur zweiten Runde haben meine Beine stark gebrannt. Wahrscheinlich waren das die Auswirkungen vom gestrigen Team-Relay. Ich konnte die erste Gruppe nicht mehr halten und habe mich zur nächsten zurückfallen lassen. Dort konnte ich mich erholen, um dann wieder an zugreifen. Als der Schwede aus der Gruppe attackierte, bin ich mitgegangen. Den Sprint habe ich verloren, aber ich bin eben kein Sprinter. Ich bin aber sehr zufrieden mit Rang sieben!"

Ines Thoma fährt nach ihrem Abi ein tolles Rennen!

Nathalie Schneitter sorgt für einen Schweizer Sieg im U23-Rennen der europäischen Frauen. Für Ines Thoma war es nach Ihrem Abitur und Trainingsrückstand, sowie Ihrer ersten U23 EM ein gelungener Einstand. Anfangs fuhr Sie sogar in den Top Ten mit, doch fehlte am Ende noch etwas Substanz, vor allem bei fast 2 Std. Renndauer. Ines: "Ich habe am Anfang versucht mitzufahren und dann aber gemerkt: Das ist noch eine Nummer zu groß für mich. Aber besser was riskieren, als gleich hinten rum zufahren. Im Vergleich zu den andern 89er-Jahrgängen habe ich mich doch ganz gut verkauft! Es war ein guter Einstieg in die U23-Klasse, aber er war hart. Nächstes Jahr kann ich es sicherlich besser durchziehen."

Fabian Giger war Weltspitze und wurde Vierter!

In der zweiten von sechs Runden bildete sich eine Vierergruppe. Das Quartett setzte sich aus dem mehrfachen Weltmeister und Favoriten Nino Schurter, dem U23 Weltmeister von '06 Matthias Flückinger, dem Franzosen Stéphane Tampier und Fabian Giger vom SKS M.I.G. Team zusammen. Titelverteidiger Nino Schurter versuchte einige Male die Flucht zusammen mit Fabian, doch beide konnten nicht entwischen. So gingen die vier Fahrer mit einem komfortablen Vorsprung von 45 Sekunden gemeinsam in die letzte 7,34 Kilometer lange Runde. Im ersten Anstieg, einer Asphaltsteigung, belauerten sich die Fahrer. Schurter setzte auf den Downhill, und er behielt Recht damit. Er gewann dort zehn Meter und zog durch. Die drei Konkurrenten blieben aber immer noch in Schlagdistanz, so dass das Rennen bis ins St. Wendeler Sportstadion hinein offen blieb. Flückiger unterlag im Sprint dem Franzosen. Fabian Giger hatte seine letzten Körner bereits alle verschossen und durfte sich mit Platz vier zufrieden geben. Fabian: "Im ersten Moment war ich enttäuscht, weil es eben der vierte Platz ist. Aber mit meiner Leistung bin ich super zufrieden und meine Einstellung zum Rennen hat gestimmt. In der letzten Runde habe ich sehr gelitten und ich musste am zweiten Berg reißen lassen."

Rumen Voigt war superglücklich über seine Nominierung zur EM und wollte sicherlich Allen bestätigen und zeigen was er kann. Doch schon direkt nach dem Start hatte er Kreislaufprobleme, mit viel Moral wollte er das Rennen dennoch durchfahren, doch irgendwann machte sein Körper nicht mehr mit uns musste es beenden. Für Rumen war es sicherlich kein guter Tag, doch es ist nur menschlich wenn der Körper auch mal nicht so will - Kopf hoch!
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