SBK-Umfrage: Er will weniger rauchen, sie will abnehmen

Repräsentative Umfrage zeigt: Männer haben andere gute Vorsätze als Frauen

(lifePR) ( München, )
Schlemmereien und der Stress der Weihnachtsvorbereitungen prägen auch in diesem Jahr die Adventszeit. Weil viele Deutsche in der Vorweihnachtszeit beim Essen über die Stränge schlagen und beim Sport gerade anders herum, überlegen sie schon jetzt, was sie im kommenden Jahr anders machen wollen. Drei von vier Bürgern haben in den letzten zehn Jahren gute Vorsätze gefasst - manchmal nur, um diese mehr oder weniger schnell wieder aufzugeben. Die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK und das Marktforschungsinstitut Forsa haben gefragt, was sich die Deutschen vornahmen.

Ganz oben auf der Liste der guten Vorsätze stand demnach das Thema Rauchen. 21 Prozent der Befragten wollten ganz aufhören oder zumindest weniger rauchen. 16 Prozent wollten Gewicht verlieren und 14 Prozent haben sich mehr Bewegung vorgenommen. Eine gesündere Ernährung war für neun Prozent das Ziel. Damit standen auf den vordersten Rängen ausschließlich gute Vorhaben, die eine Rolle für die Gesundheit der Probanden spielen.

Weitere sechs Prozent der Befragten wollten sich mehr für Schule, Studium oder Beruf einsetzen, ebenfalls sechs Prozent Stress vermeiden und nochmals sechs Prozent mehr Freizeit für sich selbst haben oder mehr Zeit mit der Familie und dem Partner verbringen.

Während Männer (25 Prozent) und unter 30-Jährige (29 Prozent) überdurchschnittlich häufig das Rauchen aufgeben wollten, stand bei Frauen (19 Prozent) und Älteren ab 60 Jahre (23 Prozent) am häufigsten das Thema Abnehmen auf dem Programm. Männern fiel es insgesamt leichter, sich an ihre Vorsätze zu halten. So wichen 26 Prozent der männlichen Teilnehmer nie von ihren Vorsätzen ab, während lediglich 20 Prozent der Frauen diese Angabe machten.

Grund für das Fassen eines guten Vorsatzes war für 30 Prozent der Befragten ein klassischer Anlass, wie zum Beispiel ein Geburtstag oder der Jahreswechsel. Ebenfalls 30 Prozent fassten ihren Vorsatz aufgrund gesundheitlicher Probleme, die sie bei sich selbst feststellten und 31 Prozent nach einem Schlüsselerlebnis, wie dem Überschreiten eines bestimmten Gewichts.

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Die Deutschen und ihren guten Vorsätze: Forsa-Umfrage der SBK auf einen Blick

Die Befragung

Die Siemens-Betriebskrankenkasse hat in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Forsa 1.000 Deutsche ab 18 Jahre zu ihren guten Vorsätzen befragt.

Die Ergebnisse

Gute Vorsätze in den letzten zehn Jahren

- Drei von vier Bürgern (76 %) haben in den letzten zehn Jahren gute Vorsätze gefasst.
- 14 % taten dies sehr oft, 32 % öfter und 30 % zumindest selten.

Ältere Personen fassen seltener gute Vorsätze als jüngere. Während beispielsweise 81 % der 18- bis 29-Jährigen von (mindestens) einem guten Vorsatz in den letzten Jahren berichten, tun dies nur 62 % der Älteren.

Von den Befragten, die gute Vorsätze gefasst hatten, wollten
- 21 % das Rauchen aufgeben oder weniger rauchen, 16 % abnehmen, 14 % sich mehr bewegen bzw. mehr Sport treiben, 9 % sich gesünder und ausgewogener ernähren.

Während Männer und unter 30-Jährige überdurchschnittlich häufig das Rauchen aufgeben wollten, stand bei Frauen und Älteren ab 60 Jahre häufiger Thema Abnehmen auf dem Programm.

Die Gründe für den guten Vorsatz waren für
- jeweils ein Drittel ein Schlüsselerlebnis (31 %), wie zum Beispiel das Überschreiten eines bestimmten Gewichts oder ein Schicksalsschlag, selbst festgestellte gesundheitliche Probleme (30 %) oder ein "klassischer" Anlass, wie beispielsweise ein Geburtstag oder der Jahreswechsel.
- Für 18 % waren Hinweise aus dem privaten Umfeld Auslöser für das Fassen des Vorsatzes und jeder Zehnte hat sich dabei am Rat seines Arztes orientiert.
- 11 % gaben an, dass sie sich aus innerer Überzeugung zu ihrem guten Vorsatz durchgerungen haben.

Unter 30-Jährige lassen sich vor allem durch klassische Anlässe, wie zum Beispiel Jahreswechsel oder Geburtstag, zu einem guten Vorsatz motivieren (42 %). Mit zunehmendem Alter nimmt die Rolle gesundheitlicher Probleme als Auslöser zu.

Die Befragten mit guten Vorsätzen hielten diese unterschiedlich lange durch:
- 45 % halten den zuletzt gefassten Vorsatz dauerhaft bis heute durch.
- 20 % haben einige Monate durchgehalten, 17 % mehrere Woche und 2 % eine Woche.
- 10 % sind schon nach ein paar Tagen wieder schwach geworden.

Nicht gesundheitsrelevante Vorsätze werden länger durchgehalten - 64 % machten hier die Angabe "dauerhaft - bis heute".

Bei der Umsetzung ihres Vorhabens waren die Umfrageteilnehmer unterschiedlich streng zu sich selbst:
- 23 % wichen nach eigener Aussage nie von ihren Vorsätzen ab.
- 64 % gönnten sich ab und zu eine kleine Ausnahme und 13 % wichen sogar häufig von dem ab, was sie sich ursprünglich vorgenommen hatten.

Mit zunehmendem Alter nimmt die Standfestigkeit deutlich zu: Nur 19 % der Befragten unter 30 Jahre bleiben bei der Umsetzung ihrer Vorsätze immer konsequent. Bei den über 60-Jährigen sind es 30 %.

Die Einschätzung des eigenen Gesundheitszustandes der Befragten ergab folgendes:
- 58 % Prozent beschreiben den eigenen Gesundheitszustand als gut oder sogar sehr gut.
- Etwa jeder Dritte (29 %) stuft diesen als zufriedenstellend ein, und 13 % bemängeln ihn als weniger gut oder schlecht.

In Süddeutschland schätzen die Befragten ihre Gesundheit besonders positiv ein. 64 % machten hier die Angabe "sehr gut". Jüngere fühlen sich gesünder als Ältere.

Wer mehrmals pro Woche Sport treibt, schätzt die eigene Gesundheit überdurchschnittlich gut ein.

Ihre sportliche Aktivität schätzten die Befragten folgendermaßen ein:
- 14 % treiben nach eigenen Angaben fast jeden Tag Sport.
- 34 % tun dies mehrmals pro Woche.
- 15 % sind einmal pro Woche sportlich aktiv, 6 % nur zwei- bis dreimal im Monat.
- 11 % gaben an, nur selten Sport zu treiben und 19 % verzichten ganz auf sportliche Betätigung.

Mit zunehmendem Alter nimmt die sportliche Aktivität ab.
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