Montag, 16. Juli 2018


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Objektsysteme Verbrauchertipp: Innovationen im Schließzylinderbereich auf Kosten der Bestandskunden

ede Schließanlage hat seine eigene Geschichte und traurige Bilanzen aus der Welt der elektronischen Schließsysteme, gehören zu den wahrhaften Geschichten.

Immenstadt im Allgäu, (lifePR) - Hier ein Bericht zum Pionier der digitalen Hersteller: „Seit der Markteinführung der ersten SimonsVoss Produkte im Jahr 1999 hat sich unser Unternehmen erfolgreich in die internationale Spitzengruppe der Zutrittskontrollhersteller positioniert“, erklärte Hans-Gernot Illig, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von SimonsVoss. „Wir möchten in den nächsten Jahren diese Position noch weiter ausbauen und investieren derzeit verstärkt in die Forschung und Entwicklung neuer Technologien und Produkte.“ Die Schließzylinder-Generationen von SimonsVoss 

- Die Abkürzung TN steht bei SimonsVoss für Technologie-Niveau. 
1997 ist die Geburtsstunde des TN1, 
2002 folgt die Einführung des TN3 als Weiterentwicklung des TN1. 
2007 schließlich die Einführung des TN4.

Hauptentwicklungsziele des TN4: Erhebliche Steigerung der Batterielebensdauer. Höchster Qualitätsstandard und in großen Stückzahlen produzierbar. Investitionssicherheit und ausbaubare Plattform im Hinblick auf künftige Marktanforderungen. Seit der Markteinführung der elektronischen Schließzylinder haben sich die Produktmerkmale kontinuierlich verbessert, aber wie sieht es mit der Kompatibilität und der Ausbaufähigkeit der Schließzylinder aus?

Ein Beispiel: Die Einführung vom TN4 „die vierte elektronische Schließzylindergeneration“ wurde ab Januar 2007 erfolgreich in den Markt eingeführt mit einer Vielzahl weiterer Eigenschaften. Zu den Produkt-Highlights zählt die Markteinführung der drahtlosen Direktvernetzung. Hierbei ist in die Zylinderkappe ein Wireless 868 Megahertz Netzwerk-Interface (Lock Node) integriert. Der Deckel des Zylinders dient als Antenne, der Kontakt zum nächsten Router aufnimmt und so in Netzwerke eingebunden werden kann. Besonderer Clou ist der extrem geringe Energieverbrauch, weshalb SimonsVoss die Batterielebensdauer in einem solchen Zylinder mit fünf Jahren angibt. Auch Bestandssysteme können damit nachgerüstet werden.

Die Fakten: Nur die Bestandssysteme nach dem 2.Quartal 2008 können nachgerüstet werden, so die traurige Bilanz für Bestandskunden aus dem Jahre 2007, ganz zu schweigen von Kunden der erster Stunde. Die zweite wichtige Produkteinführung war 2009 die „virtuelle Vernetzung“ über das neue G2-Protokoll. Damit verteilen die Transponder Programmierinformationen in der Anlage und können Quittierungen und Statusinformationen zurück zur Zentrale übermitteln. Mit dem Protokoll sind auch „intelligente“ Transponder möglich, die den vollständigen Schließplan speichern können. So sind dann bis zu 65.000 Türen pro Transponder programmierbar.

Die Fakten: Bestandskunden können nicht nachrüsten und müssen mit hohen Investitionskosten rechnen. Schließlich lautet der Slogan der Hersteller „Im Betriebsprozess kommt es zu schnellen Veränderungen und diesen werden wir durch elektronische Schließzylinder gerecht“. Die Anbieter werden immer nur dem Neukunden gerecht, aber nicht dem Bestandskunden und genau an dieser Stelle fängt das Schweigen der Anbieter an.

Denken Sie einmal darüber nach, von 2007 bis 2010 gab es drei Neuheiten, die kaum zueinander kompatibel sind, von den früheren Generation abgesehen. Rückblick nach 13 Jahren Markteinführung lautet:” SCHLECHT - KEINE INNOVATIONEN FÜR BESTANDSKUNDEN”.
Zunehmend zeigt sich dieser Trend, insbesondere im Internet. Elektronische Schließsysteme gewinnen gegen mechanische Schließsysteme und der Kostenfaktor soll eindeutig hierzu auf der Hand liegen. Die Frage ist zu stellen aus welcher Perspektive? Den bereits erwähnten Bestandskunden stehen Innovationen und Trends nicht zur Verfügung, somit stehen Sie vor neuen Herausforderungen. Ein Schließanlagenzyklus beträgt 15 bis 25 Jahre. Der Siegeszug der elektronischen Schließanlagen ist noch abzuwarten.

Jede Schließanlage hat seine eigene Geschichte. Fazit: Bestandskunden erwartet das böse Erwachen zum Schluss. Vor solchen „Einbahnstraßen Lösungen ist dringend zu warnen.

Autor: Cem Demir
Die Vielfalt von Entwicklungsprozessen in mechanischen und elektronischen Schließsystemen macht neue Formen des kontinuierlichen Weiterlernens immer wichtiger. Die Vision zum Schließzylinder- und Schließanlagenexperten begeisterte den jungen Unternehmer, Cem Demir, die Ausrichtung liess nicht lange auf sich warten, der erste Social Media Newsroom für Schließsysteme wurde ins Leben gerufen. Durch diese Plattform verfolgt Herr Cem Demir eine einfache Strategie „ Wissen kann man nur durch Weitergabe vermitteln“.
Herr, Cem Demir, erkannte den Bedarf an Aufklärung auf dem deutschen Markt und gibt seine Tätigkeit als reiner Fachhändler auf und steht den Kunden zusätzlich als Berater für Schließsysteme zur Verfügung. Die Dienstleistungen bietet Herr Demir für ganz Deutschland und alle Unternehmen oder öffentlichen Gebäuden.
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